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Konservierung und Restaurierung: Grundsätze

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Seitenübersicht:

I. Konservierung und Restaurierung
II. Einzelrestaurierung
III. Mengenrestaurierung
IV. Massenkonservierung

 
 

Im musealen Einsatzbereich können mit dem Begriffspaar "Restaurierung/ Konservierung" sowohl der unmittelbare Eingriff in das Objekt als auch seine schonungsvolle Handhabung und Lagerung umfassend beschrieben werden: Hier geht man (fast) immer vom künstlerischen Unikat aus, dessen Authentizität und Originalität um jeden Preis zu erhalten sind. In Bibliotheken (und Archiven), deren Aufgabe nicht nur die Erhaltung, sondern auch die Bereitstellung der in ihnen lagernden Kulturgüter ist ("Preservation & Access"), und deren Sammlungen nur in besonderen Fällen Unikatcharakter haben, reicht das Begriffspaar "Restaurierung/ Konservierung" für die Beschreibung der vielfältigen Herangehensweisen an die Bestandserhaltung nicht aus. Diese sollen auf den folgenden Seiten mithilfe der Begriffen "Einzelrestaurierung", "Mengenrestaurierung" und "Massenkonservierung" differenziert werden.

 

 

I. Konservierung und Restaurierung zur Seitenübersicht

Thijs Porck, Henk Porck:
Acht Leitlinien zum Umgang mit Büchern aus dem Jahre 1527 - "Wie man alle Bücher bewahren soll, um sie ewiglich zu erhalten."
http://www.iada-home.org/pr0212_t.html#foxing
[Erschienen in: Journal of PaperConservation Vol. 13 (2012) - No. 2, (S. 17-25)]

 

 

Das "Preservation Advisory Centre of the British Library" hat auf seiner Website die Präsentationen zur Tagung "Impact: redefining the measurement of collection care", die am 15. Februar 2011 stattfand, veröffentlicht:

Samuel Jones, Demos/DCMS Policy Fellow: Conservation in uncertain times
Claire Creaser, Director, LISU: Measurement and using evidence
Graham Matthews, Professor of Information Management, Loughborough University: Preservation management in libraries – impact?
Katy Lithgow, Head Conservator, National Trust: Assessing conservation state in the National Trust

Die Präsentationen sind unter folgendem Link herunterzuladen:
http://www.bl.uk/blpac/impact.html

 
 

Stefanie Berberich:
Bibliotheken als Partner im Landesrestaurierungsprogramm Baden-Württemberg – das Beispiel der Universitätsbibliothek Heidelberg (2008)
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/volltexte/2009/8927/pdf/Erfurt.pdf

 
 

Die Konferenz "New Approaches to Book and Paper Conservation-Restoration" fand vom 9. bis 11. Mai 2011 in Horn, Österreich statt. Die Ergegnisse sowie die Abstracts der Veranstaltung stehen online zur Verfügung.
Ergebnisse der Konferenz:
http://www.buchstadt.at/European-Research-Centre.76.0.html
Abstracts der Beiträge:
http://www.buchstadt.at/Publications.221.0.html

 
 

Edwin Willemsen, René Luyten, Walter Castelijns, Gabriëlle Beentjes:
Innovation der "Low-Oxygen" Technologie: Eine Lösung für Konservierung, Behandlung und Schutz von Kulturgut
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2011.32.issue-1/rest.2011.002/rest.2011.002.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 32 (2011) - No. 1, S. 13–26]

 
 

Das "Preservation Advisory Centre" der "British Library" hat die Broschüre "Basic preservation" von 2003 überarbeitet und neu aufgelegt.
Alison Walker:
Basic preservation (2010)
http://www.bl.uk/blpac/pdf/basic.pdf

 
 

Karin Scheper:
Betrachtungen zur Buchrestaurierung. Entwicklungen von Materialien, Techniken und Arbeitsansätzen
[Erschienen in: Journal of PaperConservation Vol. 11 (2010) - No. 2, S. 31-36]
Abstract: http://cool.conservation-us.org/iada/pr0210_t.html#book

 
 

Ein aktueller Beitrag aus Monumente online, dem Magazin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz:
Bettina Vaupel und Julia Ricker:
Mal zerlesen, mal zerfressen - Wann Bücher zerfallen und wie man sie erhalten kann
http://www.monumente-online.de/10/01/streiflichter/Buchrestaurierung_historische_Buecher_Handschriften_Bibliotheken.php

 
 

Maria Rita Sagstetter:
Tagungsbericht: Für die Zukunft sichern! Bestandserhaltung analoger und digitaler Unterlagen.
78. Deutscher Archivtag, 16. bis 19. September 2008 in Erfurt.
Archivar Vol. 62 (2009), No. 1, Seite 86-89)
http://www.archive.nrw.de/archivar/hefte/2009/ausgabe1/ARCHIVAR_01-09_internet.pdf

 
 

Christian Beintker:
Der Minimaleingriff - das neue Denken in der Buchrestaurierung (2004)

 
 

Michael Knoche:
Fortschritte in der Buchrestaurierung: Einleitender Überblick
[Erschienen in: Journal of PaperConservation Vol. 10 (2009) - No. 3, S 7-8]

 
 

Bisher lag das von Martin Strebel verfasste grundlegende Handbuch zur Konservierung und Bestandserhaltung von Schriftgut und Grafik nur in gedruckter Form vor. Der bewährte Leitfaden wurde nun vom Autor neu überarbeitet und ist in digitalisierter Form verfügbar:
Martin Strebel:
Konservierung und Bestandserhaltung von Schriftgut und Grafik
Ein Leitfaden für Archive Bibliotheken Museen Sammlungen

 
 

Michael Seifert:
Von Schimmel, Tintenfraß und Papierspaltereien (2002)
http://www.innovations-report.de/html/berichte/biowissenschaften_chemie/bericht-12552.html

 
 

Die Europäische Konföderation der Konservatoren und Restauratoren Vereinigungen hat sich selbst einen "Code of Ethics" gegeben, in dem die Grundsätze ihrer Arbeit definiert und verbindlich festgelegt werden:
E.C.C.O. Professional Guidelines II - CODE OF ETHICS (März 2003):
http://www.ecco-eu.org/about-e.c.c.o./professional-guidelines.html

Hier die Stellungsnahme des Verbandes der Restauratoren aus Deutschland:
Neue europäische Standards für Restaurierungen Der Nationale Spiegelausschuss zu CEN/TC 346 „Conservation of Cultural Property“ – eine Initiative des VDR

 
 

Ebenfalls mit ethischen Grundfragen der Konservierung und Restaurierung befassen sich der sog. "Venice Charter" des
IInd International Congress of Architects and Technicians of Historic Monuments:
International Charter for the Conservation and Restoration of Monuments and Sites (1964)
http://www.iflaclc.org/guidance/ICOMOS-VeniceCharter-1964.pdf

außerdem der Code of Ethics des American Institute for Conservation:
AIC Code of Ethics and Guidelines for Practice (1994)
http://www.nps.gov/training/tel/Guides/HPS1022_AIC_Code_of_Ethics.pdf

 
 

Über die Klärung berufsethischer Prinzipien hinaus befassen sich die folgenden Beiträge mit grundsätzlichen Überlegungen zu allen Fragen der Konservierung, der "storage requirements" und den Benutzungsbedingungen von Büchern:
Reinhard Feldmann:
Grundsätze der Konservierung (2002)

Der Beitrag von Dag-Ernst Petersen wurde vom Autor neu überarbeitet und aktualisiert.
Dag-Ernst Petersen:
Aufbewahrung, Handhabung und Pflege von Büchern (2005)
Dieser Beitrag liegt auch in russischer Übersetzung als pdf vor.

Martin Strebel:
Maßnahmen zur passiven Konservierung - einfach und kostengünstig (1997)
Dieser Beitrag liegt auch in englischer Übersetzung als pdf vor.

 
 

Hartmut Böhrenz (Bearb.) im Auftrag der Kommission des DBI für Bestandserhaltung:
Grundsätze bei der Konservierung von bibliothekarischem Sammelgut (1992)

 
 

Eine Sendung des Radio Suisse Romande in französischer Sprache, in der Andrea Giovannini in einem Interview einige praktische Aspekte, aber auch ethische und philosophische Anteile seines Berufes als Restaurator darstellt:
http://www.andrea-giovannini.ch/index.php?id=61&L=2

 
 

Ulrike Hähner:
Zerrissen - zernagt - zerfallen : Bestandsschäden in Bibliotheken (2004)
http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/4045

 
 

Kurmo Konsa:
Konservierungsstrategien. Ein Verfallsmodell von Druckerzeugnissen
http://www.iada-home.org/pr0208_t.html#conservation%20strategies
[Erschienen in: PapierRestaurierung Vol. 9 (2008) - No. 2]

 
 

Empfehlungen für die Restaurierung und Konservierung von Archiv- und Bibliotheksgut. (1992
[Blaubeurener Empfehlungen]

 
 

Schweizerische Nationalbibliothek:
Konservierungsleitlinien vom 1. Mai 1999
http://www.nb.admin.ch/slb/slb_professionnel/erhalten/00698/?lang=de

 
 

"Connecting to Collections" ist eine Initiative des "Institute of Museum and Library Services". Sie hat eine Reihe von Online-Ressourcen zur Bestandserhaltung von Büchern zusammengetragen.
http://www.imls.gov/about/connecting_to_collections.aspx

 
 


 

II. Einzelrestaurierung zur Seitenübersicht

Unter den Oberbegriff der "Einzelrestaurierung" fallen physische Eingriffe an individuellen Objekten, deren Unikatcharakter vorausgesetzt wird. Eine intensive Auseinandersetzung mit dem Objekt, eine umfangreiche Dokumentation und die sorgfältige Abwägung verschiedener Behandlungsalternativen verstehen sich bei der Einzelrestaurierung von selbst.

Weitere Überlegungen zur terminologischen Abgrenzung können den folgenden Beiträgen entnommen werden:

 
 

Brinkhus versucht, den oben dargelegten terminologischen Schwierigkeiten durch die Einführung des Oberbegriffs der Instandsetzung beizukommen:
Gerd Brinkhus:
Instandsetzung von Kulturgut - Konservierung, Restaurierung, Renovierung, Rekonstruktion und Replik. (1992)
Zur Begriffserklärung und zu den Grundsätzen.

 
 

In einem weiteren Beitrag untermauert er die hier entwickelten Begriffe anhand eines Beispiels aus der Praxis:
Gerd Brinkhus:
Ethik, Ästhetik und Ökonomie in der Buchrestaurierung (1998)

 
 

Kurz und prägnant formuliert auch dieser Beitrag die wichtigsten Grundsätze der Einzelrestaurierung im Bibliotheksbereich:
Reinhard Feldmann:
Grundsätze der Einzelrestaurierung (2002)

 
 

Pam Darlings Statement über die Unterscheidung zwischen den englischen Ausdrücken "preservation" und "conservation". Diese Unterscheidung lässt sich leider nicht eins zu eins auf den deutschen Sprachgebrauch übertragen; Darlings Verständnis von "conservation" als der physischen Behandlung individueller Objekte entspricht etwa unserer Vorstellung von der "Einzelrestaurierung", die im bibliothekarischen Alltag in ein weiter gefasstes Konzept der Bestandserhaltung (i.e. "preservation") eingebettet werden muß. Daß die Einbindung von Mengenrestaurierungsverfahren (insbesondere der Massenneutralisierung) in diesem Statement keine Erwähnung findet, hat historische Gründe - der Text wurde 1985 verfasst.
Pam Darling:
Preservation vs. Conservation (1985)
http://cool.conservation-us.org/byorg/abbey/an/an09/an09-6/an09-604.html

 
 

Dieser Vortragstext stellt grundsätzliche Überlegungen zur inhaltlichen Abgrenzung von Konservierung und Restaurierung an. Im Anschluss wird ein Konzept für die konservatorisch-restauratorische Entscheidungsfindung im Einzelfall anhand von Beispielbehandlungen vorgestellt (nicht buchspezifisch!):
Jonathan Ashley Smith:
A Consistent Approach to a Mixed Collection (1994)
http://cool.conservation-us.org/byauth/ashley-smith/approach.html

 
 

Konkrete Vorgaben für den restauratorischen Umgang mit Archiv- und Bibliotheksgut geben die folgenden Beiträge:
Dag-Ernst Petersen:
Wo steht die Buchrestaurierung heute? (1995/ 97)

Wolfgang Knackstedt:
Bedingungen und Grenzen der Archivalienrestaurierung (1992)
http://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/media.php/120/47092/weber_1992_knackstedt.pdf

André Page:
Historische Beschädigungen-oder: der Respekt des Restaurators
[Erschienen in: PapierRestaurierung Vol. 1 (2000) - No.2, S. 2-4]
http://www.iada-home.org/pr0200_t.html

 
 

Eine schlüssige Vorgehensweise bei der Entscheidungsfindung in der Buchrestaurierung entwickelt
Nicholas Pickwoad:
Determining how best to conserve Books in Special Collections (1994)
http://cool.conservation-us.org/coolaic/sg/bpg/annual/v13/bp13-07.html

 
 

Irreversibler historischer Schaden kann selbst bei sorgfältig ausgeführter und dokumentierter Restaurierungsarbeit entstehen. Der Autor plädiert für eine zurückhaltende Restaurierung und genaueste Dokumentation.

Nicholas Pickwoad:
Swaffham revisited: A review of the earlier conservation of books in the Swaffham Parish Library (1999)
http://cool.conservation-us.org/iada/ta99_097.pdf

 
 

Ein flott geschriebener Aufsatz, auch gut geeignet, um Unterhaltsträgern die Materie näherzubringen, stammt von den beiden Restauratoren der ULB Düsseldorf:
Ulrich Schlüter und Otmar Wetten:
Ein altes Buch und seine Restauratoren
http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/4002296

 
 

Eine aktuelle Standortbestimmung des Berufsfeldes versucht dieser Beitrag:
Christopher S. Woods:
Restaurierung im 21. Jahrhundert – Was wollen wir? Was brauchen wir? (2004)

 
 

Ein anschauliches Video über die Restaurierung eines Buches:
Annie Peterson:
How to repair this book. Performing a half back
http://vimeo.com/23344115

 
 


 

III. Mengenrestaurierung zur Seitenübersicht

Unter den Oberbegriff der "Mengenrestaurierung" fallen solche physischen Eingriffe, die durch rationalisierte Arbeitsvorgänge, etwa durch Arbeitsteilung, in gleichbleibender Qualität an einer großen Anzahl von Objekten durchgeführt werden können.

Die zu behandelnden Objekte werden anhand bestimmter einheitlicher Eigenschaften und Schadensbilder sowie unter Vermeidung vorher festgelegter Risikofaktoren der Behandlungsmaßnahme zugeführt. Eine Dokumentation sollte durch einen entsprechenden Vermerk am Objekt bzw. im OPAC-Datensatz des Objektes erfolgen, wobei auch die Vorgehensweise und mögliche Abweichungen davon zentral dokumentiert werden sollten.

 
 

Wilfried Feindt:
Methoden zur Mengenbewältigung: Arbeitsteilung, differenzierter Personaleinsatz, Automatisieren von Arbeitsgängen (1997)
http://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/media.php/120/46674/Weber_Herausf_Feindt.pdf

 
 


 

IV. Massenkonservierung zur Seitenübersicht

Unter den Oberbegriff der "Massenkonservierung" fallen die Maßnahmen, die zur massenhaften inhaltlichen oder materiellen Konservierung von Bibliotheks- oder Archivbeständen durchgeführt werden. Inhaltliche Konservierung erfolgt durch Konversion des Inhalts und Speicherung der Daten auf einem alternativen Datenträger (vgl. dazu auch die Seiten über Konversion). Materielle Massenkonservierung erfolgt entweder durch eine Bestandspflegemaßnahme, durch die Anfertigung konservatorisch geeigneter Aufbewahrungsbehältnisse (Boxing), oder durch Anwendung eines Massenneutralisierungsverfahrens.

Ebenso wie bei der Mengenrestaurierung werden die zu behandelnden Objekte anhand bestimmter einheitlicher Eigenschaften und Schadensbilder sowie unter Vermeidung vorher festgelegter Risikofaktoren der Behandlungsmaßnahme zugeführt. Auch bei der Dokumentation sollte analog zur Mengenrestaurierung verfahren werden. Allerdings unterscheidet sich die materielle Massenkonservierung von der Mengenrestaurierung dadurch, dass kein physischer Eingriff ins Objektgefüge erfolgt.

 
 

Plädoyer für eine Bestandserhaltungsstrategie im Kontext von politischer und gesellschaftlicher Akzeptanz:
Peter Toebak:
Massenkonservierung im Arbeitsablauf des Archiv- und Bibliothekswesen (1996)
http://www.toebak.ch/index.php/massenkonservierung-im-arbeitsablauf-des-archiv-und-bibliothekswesens

 
 

Für die differenzierte Handhabung des Massenproblems plädiert dieser Beitrag:
Helmut Bansa:
Sechs Thesen die zu einer Umorientierung in der Politik der Bestandserhaltung führen sollten (2004)

 
 

Die Frage "Entsäuern oder Verfilmen" kann nur aus der konkreten Situation vor Ort und nur unter Abwägung aller Umstände (Sammlungscharakter, Art und Umfang der Schädigung, Singularität des Bestandes, Benutzungsfrequenz etc.) entschieden werden (vgl. hierzu auch das Thema im Fokus Mai 2002):
Ellen McCrady:
Deacidification vs Microfilming (1990)
http://cool.conservation-us.org/byorg/abbey/an/an14/an14-6/an14-615.html

 
 

Trotz des etwas reißerischen Titels und trotz seines Alters ein lesenswerter, besonnen formulierter und allgemeinverständlicher Beitrag zu den Themen "Massenentsäuerung", "Verfilmung", "Digitalisierung" (ein deutliches Plädoyer für die Konversion gegenüber der Originalerhaltung durch Massenneutralisierung):
Herbert Cerutti:
Von sterbenden Büchern und digitalen Verlockungen (1995)
http://www.kommunikation.uzh.ch/static/unimagazin/archiv/3-95/magazin3-95-19.html

 
 

Ein starkes Gegenplädoyer für eine Erhaltung der Originalsubstanz findet sich in diesen Beiträgen:
Barclay Ogden (CPA):
On the Preservation of Books and Documents in Original Form (1989)
http://cool.conservation-us.org/byauth/ogden/origform.html

Modern Language Association of America:
Statement on the Significance of Primary Records (1996)
http://cool.conservation-us.org/byorg/mla/mlaprim.html

Frank E. Vandiver
A Tribute to Those who Preserve Original Sources (1996)
http://cool.conservation-us.org/byorg/abbey/an/an20/an20-4/an20-406.html

 
 

Die Empfehlungen der Archivreferentenkonferenz (bestehend aus den Leitern der Archivverwaltungen des Bundes und der Länder), welche vom Restaurierungsausschuss im Jahr 2001 publiziert worden sind, geben nützliche Übersichten über den Stand des Verfahrens und Hinweise für die praktische Arbeit bei Projekten im Bereich der Massenneutralisierung von Archivgut:
Empfehlungen der Archivreferentenkonferenz:
Massenkonservierung von Archivgut (2001)
http://www.landesarchiv-bw.de/sixcms/media.php/120/47167/ife_publ_massenkonserv.pdf

 
 

Ebenfalls mit grundsätzlichen Überlegungen zur Anwendung von Massenneutralisierungsverfahren für die Bestandserhaltung in Archiven befasst sich diese Arbeit:
Norvell Jones:
Mass Deacidification: Considerations for Archives (2000)
http://www.archives.gov/preservation/conservation/mass-deacidification.html

 
 

Allgemeine Kriterien für die Auswahl geeigneter Massenneutralisierungsverfahren formuliert diese Arbeit - Vorsicht, die diskutierten Verfahren entsprechen dem Stand von 1990!
Peter G. Sparks:
Technical Considerations in Choosing Mass Deacidification Processes (1990)
http://cool.conservation-us.org/byauth/sparks/sparks.html

 

Richard Daniel Smith:
Dauerhaftigkeit von Papier und Risiken in Archiv und Bibliothek: ein Überblick
[Paper Stability and Collection Risk: a Perspective and Choices]
http://www.degruyter.com/view/j/rest.2004.25.issue-3/rest.2004.199/rest.2004.199.xml
[Erschienen in: Restaurator Vol. 25 (2004) - No. 3, S. 199-210]

 
 

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