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"Da blieb nichts offen."
Gutes Echo auf das erste Fundraising-Seminar für Bibliothekare und Archivare

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Mit einhellig positivem Feedback hat das erste Fundraising-Seminar für Bibliothekare und Archivare in Berlin stattgefunden. Die Teilnehmer, sämtlich Funktionsträger namhafter Archive und Bibliotheken in Berlin und Potsdam, bescheinigten den beiden Tagen mit Vorträgen und praktischen Übungen durchgehend gute Qualität. "Das Seminar hat mir gefallen. Besonders die praktischen Anteile haben mir für die berufliche Praxis etwas gebracht", sagt die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit an der TU, Anke Quast. Auch die Vorträge hätten einen guten Überblick über die Kunst gegeben, Geld und geldwerte Fördermittel einzutreiben, mit Sonderaktionen Spender zu aktivieren und einen Freundeskreis zur langfristigen Unterstützung aufzubauen.
Das Seminar vermittelte die Notwendigkeit, aber auch die Schwierigkeiten des Fundraisings, wobei der Schwerpunkt bei den konkreten Übungen lag. "Praxis sollte auch weiterhin der Schwerpunkt bleiben", glaubt Dagmar Seydell vom Bauhaus-Archiv, die mit den kompakten Informationen rund um das Thema sehr zufrieden war: "Da blieb nichts offen."

Tatsächlich soll der Praxisbezug weiterhin im Mittelpunkt stehen und in den geplanten Nachfolgeseminaren sogar noch ausgebaut werden so das Fazit der Veranstalter Heidi Trzenschik und Hartmut Zeeb. Im ersten Seminar ließen sie die Teilnehmer selbstständig einen Spendenwerbebrief und ein eigenes Fundraising-Projekt erarbeiten. Die Ergebnisse wurden in der großen Runde vorgestellt und nach der Referenten-Kritik gemeinsam diskutiert. Bei der lebhaften, offenen Debatte ergaben sich viele neue Ideen. Mit Übungen zu Kommunikationspsychologie, zu erfolgreicher Gesprächs- und Verhandlungstaktik sowie einem Vortrag zum kulturpolitischen Umfeld für die Aufstellung einer Fundraising-Strategie rundete die Referentin Henrike Thomsen das Fortbildungsangebot ab.

Zwischendurch nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, um sich immer wieder konstruktiv über Lust und Frust, Erfolge und Fehlschläge bei ihren bisherigen Erfahrungen mit dem Thema Fundraising auszutauschen. Neben der professionellen Weiterqualifizierung gab es auf diese Weise Motivationsschübe und Vernetzungseffekte, Tipps und Kontakte als wertvollen Zusatz. Am Ende des Seminars wünschte sich die große Mehrheit eine Fortsetzung auch auf Seiten der Veranstalter. "Es war eine gelungene Pilotveranstaltung", urteilen Zeeb und Trzenschik. Im Sommer und Herbst 2004 soll das Seminar mindestens zweimal neu angeboten werden. Erste konzeptionelle Arbeiten für ein Fortgeschrittenen-Seminar sind im Gange. Die Termine werden auf der Website http://www.eskannnurbesserwerden.info rechtzeitig bekannt gemacht.

 

Kontakt:
Post: Heidi Trzenschik, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 30, 10407 Berlin
Telefon: Hartmut Zeeb, 030-48496407 oder 0172-7111434
E-mail: info@eskannnurbesserwerden.info

Geschäftsstelle:
Universitäts- und Landesbibliothek Münster
Krummer Timpen 3-5, 48143 Münster
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