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| LINKWEG ::: Inhalt / Haus, Ehe, Geschlecht / Ehe und Sexualität / Veränderte Wahrnehmung im 17. und 18. Jh. / | ||
Soziale Ordnung
1. Haus, Familie, Ehe, Geschlechter
1.3. Ehe und Sexualität
1.3.4. VERÄNDERTE WAHRNEHMUNG IM 17. UND 18. JH.
von Christina Rolf
Im Zuge neuerer medizinischer und biologischer Erkenntnisse und der Etablierung der Anthropologie als neuer Wissenschaft wird im 17. und v.a. im 18. Jh. der Geschlechterunterschied immer stärker betont und schließlich zu einem polaren Gegensatz stilisiert
(
Polarisierung der Geschlechterrollen). Aus der unterschiedlichen biologischen Rolle beim Fortpflanzungsgeschehen wurden Geschlechterunterschiede als „natürlich“ abgeleitet: Der Mann erschien in diesem Zusammenhang als der vernunftbegabte, aktive Teil, die Frau hingegen als der passive, einfühlsame, was sich entscheidend auf die zeitgenössische Wahrnehmung und auf das Verständnis von Sexualität auswirkte.
1.3.3. Sexualität, Ökonomie und
weibliche Ehre |
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