Christina Schwer

Dr. Christina SChwer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt "Pflegearbeit in Privathaushalten"

Einrichtung: Institut für Christliche Sozialwissenschaft
Anschrift: Hüfferstraße 27 | D-48149 Münster
Zimmer: B 1.03
Telefon +49 (0) 251 83-30034
E-Mail: schwercATuni-muenster.de
Sprechstunde: Nach Vereinbarung

Arbeits- und Interessenschwerpunkte:

  • Pflegearbeit in Privathaushalten
  • Sozialethische Analysen zu Anerkennungsproblemen in sozialen Berufen
  • Persönliche Haltung und Ethik
  • Begabungs- und Selbstkompetenzförderung
  • Biografie

    Dr. Christina Schwer

    Geb. 1972 in Bautzen


    09/1990 – 12/1990

    Diplomstudium der Behindertenpädagogik an der Universität Otto-Guericke Magdeburg

    01/1991 – 12/1995 Diplomstudium der Erziehungswissenschaften/ Sozialpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Dresden und an der Technischen Universität Dresden
    02/1992 – 06/1992 Studium an der VIII. Universität Paris in Saint Denis im Rahmen des Erasmusprogramms (Auslandsemester)
    01/1996 – 10/1996 Wissenschaftliche Hilfskraft an der Fakultät Erziehungswissenschaften der Technischen Universität Dresden
    10/1996 ‑ 06/2002 Doktorandin an der Technischen Universität Dresden, Fakultät Erziehungswissenschaften, Dissertation zum Thema: „Zur Rekonstruktion des Freundschaftsverständnisses von Kindern als Subjektive Theorie“ (Förderung durch das sächsische Landesgraduiertenprogramm von 10/96 bis 09/99)
    10/2000 ‑ 09/2001 Mitarbeiterin in der Hauptabteilung Qualitative Forschung der INRA Deutschland GmbH (Markt- und Meinungsforschungsinstitut in Mölln)
    11/2004 – 09/2005 Wissenschaftliche Hilfskraft im Institut für Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik, Fakultät Erziehungswissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
    01/2008 – 01/2009 Erziehungsberaterin beim Caritasverband Emsdetten-Greven, Fachbereich Beratung und Hilfen für Eltern, Kinder und Jugendliche
    01/2009 – 12/2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. (Nifbe) in Osnabrück, Forschungsstelle Begabungsförderung

    08/2014 - 12/2014
    und 07/15-09/15

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik (Fachbereich 3) der Universität Osnabrück
    Seit 02/2016 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Christliche Sozialwissenschaften, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

  • Bibliografie

    Bücher und Ganzschriften

    1.       Nifbe (2015): Inklusion in Krippe und Kindergarten. Osnabrück: Eigenverlag, Nifbe-Themenheft (Mitautorin). 

    2.       Völker, S.; Schwer, C. (2013): Abilities and relationships. Englische Übersetzung des deutschsprachigen Nifbe-Themenheftes 3: "Begabung und Beziehung". Osnabrück: Nifbe-Eigenverlag, Nifbe-Themenheft 3.

    3.       Solzbacher, C.; Behrensen, B.; Sauerhering, M.; Schwer, C. (2012): Jedem Kind gerecht werden? Sichtweisen und Erfahrungen von Grundschullehrkräften. Köln: Carl Link Verlag.

    4.       Völker, S.; Schwer, C. (2012): Begabung und Beziehung. Osnabrück: Eigenverlag, Nifbe-Themenheft 3.

    5.       Schwer, C. (2002): Zur Rekonstruktion des Freundschaftsverständnisses von Kindern als Subjektive Theorie. Dresden: Technische Universität Dresden.


    (Mit-)Herausgeberschaft

    1.       Schwer, C.; Solzbacher, C. (Hg.) (2014): Professionelle pädagogische Haltung. Historische, theoretische und empirische Zugänge zu einem viel strapazierten Begriff. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.


    Aufsätze in Sammelbänden und Zeitschriften

    2016

    1.       Völker, S.; Schwer, C. (akzeptiert): Von der Fremd- zur Selbstregulation: Förderung von Selbstkompetenz in Kindergruppen mit unter Dreijährigen. In: Fischer, C.; Fischer-Ontrup, C.; Käpnick, F.; Mönks, F. J.; Scheerer, H.; Solzbacher, C. (Hg.): Begabungsförderung von der frühen Kindheit bis ins Alter. Münster: Lit Verlag.

    2015 

    2.       Kiso, C. –J.; Schwer, C. (2015): Inklusion und individuelle Förderung in der Kita: Positionen von Erziehern in integrativen und nicht integrativen Kindertagesstätten zu individueller Förderung. In: Leonhardt, A.; Müller, K.; Truckenbrodt, T. (Hg.): Die UN-Behindertenrechtskonvention und ihre Umsetzung. Beiträge zur interkulturellen und international vergleichenden Heil- und Sonderpädagogik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 349–357.

    3.       Schwer, C.; Sauerhering, M. (2015): Wenn die Verbesserung der Schüler-Lehrer-Beziehung ein Ziel von individueller Förderung ist. Eine empirische Studie zur beziehungssensiblen Unterrichtsgestaltung. In: Fischer, C.; Fischer-Ontrup, C.; Käpnick, F.; Mönks, F. J.; Scheerer, H.; Solzbacher, C. (Hg.): Begabungsförderung von der frühen Kindheit bis ins Alter. Münster: Lit Verlag.

    4.      Schwer, C.; Solzbacher, C. (2015): Klassenführung und professionelle pädagogische Haltung: Möglichkeiten zu empirischer Professions- und Unterrichtsforschung auf Grundlage der Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktionen. In: Haag, L.; Kiel, E.; Trautmann, M. (Hg.): Jahrbuch für Allgemeine Didaktik: Klassenmanagement/ Klassenführung – Perspektiven, Befunde, Kontroversen. Hohengehren: Schneider Verlag.

    5.      Schwer, C.; Solzbacher, C. (2015): Die Bedeutung von Haltung für eine inklusive Begabungs- und Begabtenförderung: Warum eine inklusionsbejahende Einstellung aber per se noch keine professionelle pädagogische Haltung ist. In: Solzbacher, C.;  Weigand, G.; Schreiber, P. (Hg.): Begabungsförderung kontrovers? Konzepte im Spiegel der Inklusion. Weinheim/Basel: Beltz, 85-105.

    6.    Solzbacher, C.; Schwer, C. (2015): Zur Bedeutung einer professionellen pädagogischen Haltung für Inklusion in Schule und Unterricht. In: Behrensen, B.; Grimm, A.; Lotze, M.; Solzbacher, C. (Hg.): Individuelle Förderung als Weg zur Inklusion - Lernen anders verstehen. Loccum: Eigenverlag.

    2014

    7.    Behrensen, B.; Schwer, C.; Friedberger; V.; Kiso, C. (2014): „Den Blick geschärft“: Einstellungen zu individueller Förderung von integrativ und nicht-integrativ arbeitenden Erzieherinnen. In: Schwer, C.; Solzbacher, C. (Hg.): Professionelle pädagogische Haltung. Historische, theoretische und empirische Zugänge zu einem viel strapazierten Begriff. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 199–212.

    8.   Kuhl, J.; Schwer, C.; Solzbacher, C. (2014): Die Bedeutung von Selbstkompetenzen für eine professionelle pädagogische Haltung. In: Solzbacher, C.; Lotze, M.; Sauerhering, M. (Hg.): Selbst-Lernen-Können: Selbstkompetenzförderung in Theorie und Praxis. Hohengehren: Schneider Verlag. 225-238.

    9.   Kuhl, J.; Schwer, C.; Solzbacher, C. (2014): Professionelle pädagogische Haltung: Persönlichkeitspsychologische Grundlagen. In: Schwer, C.; Solzbacher, C. (Hg.): Professionelle pädagogische Haltung. Historische, theoretische und empirische Zugänge zu einem viel strapazierten Begriff. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 79–106.

    10.  Kuhl, J.; Schwer, C.; Solzbacher, C. (2014): Professionelle pädagogische Haltung: Versuch einer Definition des Begriffes und ausgewählte Konsequenzen für Haltung. In: Schwer, C.; Solzbacher, C. (Hg.): Professionelle pädagogische Haltung. Historische, theoretische und empirische Zugänge zu einem viel strapazierten Begriff. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 107–120.

    11. Schwer, C.; Behrensen, B. (2014): Differenzierung und Homogenisierung – Zwei konträre Orientierungen? In: Schwer, C.; Solzbacher, C. (Hg.): Professionelle pädagogische Haltung. Historische, theoretische und empirische Zugänge zu einem viel strapazierten Begriff. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 187–197.

    12. Schwer, C.; Solzbacher, C. (2014): Einige Konsequenzen aus den theoretischen und empirischen Annäherungen an Haltung für die Professionalisierungsdebatte. In: Schwer, C.; Solzbacher, C. (Hg.): Professionelle pädagogische Haltung. Historische, theoretische und empirische Zugänge zu einem viel strapazierten Begriff. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 215–221.

    13.  Schwer, C.; Solzbacher, C. (2014): Einleitung der Herausgeberinnen. In: Schwer, C.; Solzbacher, C. (Hg.): Professionelle pädagogische Haltung. Historische, theoretische und empirische Zugänge zu einem viel strapazierten Begriff. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 7–14.

    14. Schwer, C.; Solzbacher, C.; Behrensen, B. (2014): Annäherung an das Konzept „Professionelle pädagogische Haltung“: Ausgewählte theoretische und empirische Zugänge. In: Schwer, C.; Solzbacher, C. (Hg.): Professionelle pädagogische Haltung. Historische, theoretische und empirische Zugänge zu einem viel strapazierten Begriff. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 47–77.

    15.  Solzbacher, C.; Schwer, C.; Behrensen, B. (2014): Förderung durch Beziehungsorientierung. In: Schwer, C.; Solzbacher, C. (Hg.): Professionelle pädagogische Haltung. Historische, theoretische und empirische Zugänge zu einem viel strapazierten Begriff. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 171–185.

     2013

    16.  Sauerhering, M.; Schwer, C. (2013): Beziehungssensibilität als Grundlage für individuelle Förderung. Selbstkompetenz als Basiskompetenz für Lernen. In: Schulverwaltung Spezial, 15 (2), 7–9.

    17.    Solzbacher, C.; Schwer, C. (2013): Beziehungsgestaltung als grundlegendes Moment der Begabungsförderung – auch für hochbegabte Schülerinnen und Schüler. In: Journal für Begabtenförderung, 13 (1), 7–18.

    18.    Solzbacher, C.; Schwer, C. (2013): Ressourcenorientierte, beziehungssensible Diagnostik und Feedbackkultur. In: Pädagogische Führung, 5 (24), 168–172.

    19.    Völker, S.; Schwer, C. (2013): Die Bedeutung von Beziehung im Kontext von Lernen und Begabungsentfaltung. In: Therapeutisches Reiten, (4), 14–18.

    2012

    20.   Schwer, C.; Lotze, M.; Solzbacher, C. (2012): Ausgewählte Ergebnisse aus einer empirischen Untersuchung zu individueller Förderung in der Grundschule: Positionen von Lehrkräften aus Niedersachsen. In: Freitag, C.; von Bargen, I. (Hg.): Praxisforschung in der Lehrerbildung. Münster: Lit Verlag (Paderborner Beiträge zur Unterrichtsforschung und Lehrerbildung, 17), 179–187.

    21.    Schwer, C.; Völker, S. (2012): Welche Impulse geben Erzieher/innen für kindliches Explorieren in der Kindertagesstätte? In: Košinár, J.; Carle, U. (Hg.): Aufgabenqualität in Kindergarten und Grundschule. Grundlagen und Praxisbeispiele. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, 125–136.

    22. Solzbacher, C.; Schwer, C.; Doll, I. (2012): Individuelle Förderung als Begabungsförderung. In: Solzbacher, C.; Müller-Using, S.; Doll, I. (Hg.): Ressourcen stärken. Individuelle Förderung als Herausforderung für die Grundschule. Köln: Carl Link Verlag, 19–28.

    23.   Völker, S.; Schwer, C. (2012): Lehrer/-innen-Schüler/-innen-Beziehungen und ihr Einfluss auf die Entwicklung von Kindern: Was sagt die Forschung? In: Solzbacher, C.; Müller-Using, S.; Doll, I. (Hg.): Ressourcen stärken. Individuelle Förderung als Herausforderung für die Grundschule. Köln: Carl Link Verlag, 296–308.

    2011

    24.   Schwer, C.; Doll, I.; Behrensen, B.; Kruse-Heine, M.; Müller-Using, S.; Sauerhering, M. et al. (2011): Begabungsförderung als pädagogische Aufgabe: Grundlegungen zu einem inklusiven Begabungsbegriff. In: Kuhl, J.; Müller-Using, S.; Solzbacher, C.; Warnecke, W. (Hg.): Bildung braucht Beziehung. Selbstkompetenz stärken, Begabungen entfalten. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag, 49–56.

    25. Schwer, C. (2011): Entwicklung und Sozialisation von Lesekompetenz in der frühen Kindheit. Herausgegeben von M. Textor. Retrieved from http://www.kindergartenpaedagogik.de/2190.html.

    26.   Schwer, C. (2011): Ursprünge und Entwicklung des Denkens und Sprechens im Kleinkindalter: Sprach- und Konzepterwerb. Herausgegeben von M. Textor. Retrieved from http://www.kindergartenpaedagogik.de/2188.html.

    27.   Schwer, C.; Völker, S. (2011): Bindung und Begabungsentfaltung bei KiTa-Kindern: Was sagt die Forschung? In: Kuhl, J.; Müller-Using, S.; Solzbacher, C.; Warnecke, W. (Hg.): Bildung braucht Beziehung. Selbstkompetenz stärken, Begabungen entfalten. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag, 59–70.

    28.   Schwer, C.; Völker, S.; Falkenstein, K.; Rappenegger, N. (2011): Welche Impulse erhalten Kinder im Alter unter 3 Jahren von ihren Erzieherinnen bei der Betrachtung eines Wimmelbilderbuches? Herausgegeben von M. Textor. Retrieved from http://www.kindergartenpaedagogik.de/2189.html.

    29.   Völker, S.; Schwer, C. (2011): Bindung und Begabungsentfaltung: Analyse einer Szene aus dem Kita-Alltag. In: Kuhl, J.; Müller-Using, S.; Solzbacher, C.; Warnecke, W. (Hg.): Bildung braucht Beziehung. Selbstkompetenz stärken, Begabungen entfalten. Freiburg im Breisgau: Herder Verlag, 71–78.

    2006

    30.   Schwer, C. (2006): Zur Analyse von Präkonzeptionen Subjektiver Theorien zum Freundschaftsverständnis von Kindern. In: Alisch, L. -M; Wagner, J. W. L. (Hg.): Freundschaften unter Kindern und Jugendlichen. Interdisziplinäre Perspektiven und Befunde. Weinheim: Juventa Verlag (Dresdner Studien zur Erziehungswissenschaft und Sozialforschung), 159–182.

     2002

    31.    Schwer, C.; Alisch, L. -M (2002): Ein Verfahren zur Analyse (von Präkonzeptionen) Subjektiver Theorien von Kindern. In: Mutzeck, W.; Schlee, J.; Wahl, D. (Hg.): Psychologie der Veränderung. Subjektive Theorien als Zentrum nachhaltiger Modifikationsprozesse. Weinheim und Basel: Beltz Verlag (Beltz Wissenschaft), 216–238.