Die Rolle der christlichen Kirchen in der Öffentlichkeit (2009 - 2012)

Projekt C17 im Rahmen des Exzellenzclusters der WWU "Religion und Politik" 1. Föderphase


Die Studie „Die Rolle der christlichen Kirchen in der Öffentlichkeit“ hatte zum Untersuchungsziel, die zivilgesellschaftliche Partizipation der christlichen Kirchen am Beispiel von Gesetzesentscheidungen um Werte-und Interessenkonflikte mit begleitenden öffentlichen gesellschaftspolitischen Debatten in der Bundesrepublik anhand der Themenfelder Schwangerschaftsabbruch und Zuwanderung zu analysieren.

Das Projekt leistet zum einen auf empirischer Ebene einen Beitrag zur Erforschung der Partizipation religiöser Akteure an öffentlichen Debatten und zum anderen untersuchte es die Bedingungen und Möglichkeiten der Partizipation unter dem Einfluss unterschiedlicher Bedingungsfaktoren des politischen Systems in der Bundesrepublik. Folgende grundlegende Fragestellungen stehen im Mittelpunkt: Wie bringen religiöse Akteure respektive die christlichen Kirchen sich und ihre jeweiligen (religiösen) Überzeugungen und Haltungen unter den Bedingungen des politischen Systems in den öffentlichen Diskurs ein und welche Folgen hat ihre Teilnahme für die Debatten gesellschaftspolitischer Themen sowie für ihr eigenes Selbstverständnis?

Projektleitung: Prof. Dr. Judith Könemann

Wissenschaftliche Mitarbeit: Anna-Maria Meuth; Dr. Marco Heyse

Veröffentlichungen:

Abschlussbericht des Projekts: "Die christlichen Kirchen in der Öffentlichkeit"

Koenemann Et Al

Religiöse Interessenvertretung. Kirche in der Öffentlichkeit - Christen in der Politik, Paderborn 2015, (zus. mit Anna-Maria Meuth, Christiane Frantz, Max Schulte).