Dealing with Diversity - „Heterogenität als durchgängiges Thema im Curriculum“ (2016-2019)

Projekt im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung


Projektleiung:
Prof. Dr. Judith Könemann

Das Projekt „Dealing with Diversity“ der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung zielt darauf ab, die Vorbereitung angehender Lehrkräfte auf einen produktiven Umgang mit Schülerheterogenität von Beginn des Studiums an durch reflektierte Praxiserfahrungen zu verbessern. Hierzu werden gezielte Maßnahmen in struktureller und curricularer Hinsicht gebündelt, weiterentwickelt, systematisch evaluiert. Diese Maßnahmen betreffen in einer integrativen Perspektive die Fachwissenschaften, die Fachdidaktiken, die Bildungswissenschaften und die Praxiselemente gleichermaßen. Um Kompetenzen im Umgang mit Heterogenität und Inklusion erwerben zu können, sind praxisbezogene Elemente im Studium sowie Theorie und Praxis verbindende Strukturen notwendig, damit handlungsrelevantes Wissen aufgebaut werden kann. Die geplanten Maßnahmen zielen darauf ab, die Qualität der Einbindung dieser Elemente in das Studium durch geeignete strukturelle Maßnahmen zu verbessern.
Das an der Professur für Religionspädagogik und Bildungsforschung angesiedelte Projekt ist im Teilprojekt „Heterogenität als durchgängiges Thema im Curriculum“ angesiedelt. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit zentralen Heterogenitätsdimensionen (z. B. Beeinträchtigungen, Benachteiligungen, Begabungen, soziale Herkunft etc.). Ziel des Projekts ist es, das Thema (Schüler-) Heterogenität in den fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Veranstaltungen als ein durchgängiges curriculares Prinzip zu verankern. Dieser Ansatz nimmt bereits die für 2016 geplante Novelle des LABG NRW auf, in welcher eine Stärkung des Umgangs mit Heterogenität und Inklusion vorgesehen ist.

Wissenschaftliche Mitarbeit: Stefanie Auditor