Internationale Theologische Studientage 2016

Video-Clips jetzt online
Eroeffnung Koenemann
© KTF/Kröger

Einig waren sich die internationalen Gäste, Referent_innen, Professor_innen, Mitarbeiter_innen und Studierende zum Ende der internationalen Studientage, die vom 9. – 12. Juni 2016 in der Katholisch-Theologischen Fakultät stattfanden: Die Studientage waren super! Die z. T. weite Anreise der mehr als zwanzig internationalen Referent_innen aus Nord- und Südamerika, aus Afrika, Asien und Europa hatte sich gelohnt. Über 200 Wissenschaftler_innen, Studierende und Interessierte begeisterten sich für den internationalen und interreligiösen Austausch über Grenzen hinweg.

Eröffnung der Internationalen Theologischen Studientage 2016

Religiöse Identitäten in einer globalisierten Welt
Eroeffnung Koenemann
© KTF/Kröger

Die Internationalen Theologischen Studientage, die vom 9.- 12. Juni 2016 an unserer Fakultät stattfinden, wurden heute eröffnet. Mit diesen Studientagen knüpft die Fakultät an die Tradition der Theologischen Studienwoche an unserer Fakultät an, die bereits 1992, 1996, 2000, 2004 und 2008 zu unterschiedlichen Themen stattfanden. Dekanin Könemann begrüßte die nationalen und internationalen Gäste sowie die Studierenden und legte dar, dass das diesjährige Thema der Studientage die gesamte Vielfältigkeit und Dynamik einfange, die das Thema Religion zurzeit zu bieten habe.

Studientag "Die Würzburger Synode, ein vergessenes Ereignis?"- "Nichts fordert soviel Treue wie lebendiger Wandel"

Update: Die Video-Dokumentation des Studientages steht nun zur Ansicht bereit
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Anlässlich des 40. Jahrestages der Beendigung der Gemeinsamen Synode der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland – besser bekannt als „Würzburger Synode“ – luden die Katholisch-Theologische Fakultät und die Abteilung Fortbildung des Bischöflichen Generalvikariats in Münster zu einem Studientag ein. In der übervollen Aula der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde konnte die Dekanin, Judith Könemann, zusammen mit den versammelten Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen und Professor_innen und den anwesenden pastoralen Mitarbeiter_innen aus dem Bistum Münster besondere Gäste begrüßen.

Die Familiensynode als theologisches Ereignis – der Studientag der Katholisch-Theologischen Fakultät

Uranliegen des Zweiten Vaticanums werden neu gedacht
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Rund 130 Studierende, Angehörige der Fakultät und andere Interessierte fanden sich am 17. Juni 2015 zu einem Studientag der Katholisch-Theologischen Fakultät ein, der anlässlich der Bischofssynode „Pastorale Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung“ abgehalten wurde. In Vorträgen, öffentlichen Dialogen, Arbeitsgruppen und Pausengesprächen gelang eine rege und intensive Auseinandersetzung mit der Familiensynode 2014/15, die der Dekan, Prof. Dr. Reinhard Feiter, selbst als ein „theologisches Ereignis“ herausstellte.

Studientag zum Memorandum am 15.12.2011

Studientag Memorandum

"Das ist der vollste Studientag, den ich je erlebt habe." Erfahrene Mitglieder der Fakultät wissen, weshalb sie staunen. Der ganztägige Studientag am 15. Dezember 2011, an dem jeder teilnehmen konnte, aber nicht musste, übertraf sämtliche Erwartungen. "Wir haben mit 50 Leuten gerechnet. Gekommen sind fast 150", so Norbert Köster von der Vorbereitungsgruppe.

Vor allem sei es gelungen, die starren Fronten von "Pro und Contra Memorandum" aufzubrechen. "Viele haben gemerkt, dass die meisten Leute eine Mittelposition einnehmen, dass man in manchen Punkten vielleicht sogar selber zwischen zwei Positionen steht", fasst Friederike Frücht von der Vorbereitungsgruppe zusammen. "Und auch bei inhaltlichen Konflikten konnte jeder respektieren, dass auch der oder die andere Sorge um Glaube und Kirche hat."

Fotos

Die Gesprächskultur zu umstrittenen Themen zu fördern - das war der Sinn des Studientages der Fakultät. Und das scheint gelungen zu sein, wie eine Umfrage unter Teilnehmenden zeigt. Sie antworteten auf die Frage, was ihnen beim Studientag besonders wichtig war (klicken Sie links auf das kleine Dreieck in dem Balken, um die Tonspur zu aktivieren).

Ein gelungener Dialog also, intensive Gespräche und Austausch "auf Augenhöhe". Nur eines hat manchen gefehlt: der Streit (klicken Sie auf das kleine Dreieck, um die Tonspur zu aktivieren).

"Vielleicht hatten manche Gegner des Memorandums nicht den Mut zu kommen", vermutet Norbert Köster. Oder es hat die Offenheit gefehlt, sich auf die intensiven Gespräche in Kleingruppen einzulassen. Die Methoden, die die Vorbereitungsgruppe zusammen mit dem freien Moderator und Kommunikationstrainer Torsten Rother erdacht hatten, kamen insgesamt gut an. "Wir haben alle Plakate abfotografiert und überlegen jetzt, sie den Teilnehmenden zur Verfügung zu stellen", so Köster.

Dass der Studientag ein Erfolg war, ist auch den vielen Helferinnen und Helfern zu verdanken. "Wir danken Torsten Rother für die Vorbereitung und allen, die sich im Verlauf des Tages engagiert und manchmal auch ganz spontan angepackt haben", sagt Friederike Frücht. Diesen Dank sprach Prodekan Reinhard Feiter in seinem Schlusswort besonders der Vorbereitungsgruppe aus, aber auch den vielen Studierenden und Lehrenden, die mitdiskutiert haben. "Sie alle machen unsere Fakultät aus."