Herzlichen Glückwunsch, Frau Prof.in Wacker!

Zum 65. Geburtstag alles Gute!
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© KTF/Hendler

Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert ihrer Professorin für Exegese des Alten Testaments und Theologische Frauenforschung zu ihrem 65. Geburtstag. Prof.in Marie-Theres Wacker lehrt seit September 1998 an unserer Fakultät.
Wir wünschen Prof.in Marie-Theres Wacker einen fröhlichen Geburtstag und Gottes Segen!
Frau Wacker lädt alle, die mitfeiern wollen, am Montag, 6. November 2017, ein in ihrem Büro Johannisstraße 8-10, 2. Etage, zwischen 14.30 Uhr und 19.30 Uhr vorbeizuschauen und mit ihr anzustoßen.

Prof. Dr. Frevel zu den Klageliedern als literarische Inszenierung einer Katastrophe

Ringvorlesung „Suchet den Frieden!“ beginnt am Donnerstag
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© privat

Im Wintersemester 2017/2018 findet an der Katholisch-Theologischen Fakultät eine Ringvorlesung statt zum Thema: „‘Suchet den Frieden!‘ Kriegserfahrungen, Friedensutopien und Schritte zur Gewaltüberwindung im Christentum“. Die öffentliche Ringvorlesung wurde konzipiert, um die Friedensthematik im Vorfeld des Katholikentages 2018 von Seiten der Fakultät vorzubereiten.
Prof. Dr. Christian Frevel macht den Auftakt der Veranstaltungsreihe am 19.10.2017 von 18 – 20 Uhr im Hörsaal KTh II, Johannisstr. 8-10, mit seinem Vortrag: "Ein Zusammenbruch groß wie das Meer. Die Klagelieder als literarische Inszenierung einer Katastrophe und ihrer Verarbeitung". Der Eintritt ist kostenfrei.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Wechsel im Dekanat - neues Dekanatsteam nimmt seine Arbeit auf

Prof. Dr. Leonhard ist neuer Dekan
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© KTF / Hendler

Zum 1.10.2017 nimmt ein neues Dekanat an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU seine Arbeit auf. Im Fachbereichsrat wurde Prof. Dr. Clemens Leonhard zum neuen Dekan der Fakultät gewählt. Neu gewählt wurde auch Prof. Dr. Johannes Schnocks als Prodekan für Finanzen, Personal und Baufragen. Weiterhin werden Prof.in Dr. Marianne Heimbach-Steins als Prodekanin für Forschung, Internationalisierung und wissenschaftlichen Nachwuchs und Prof. Dr. Clauß Peter Sajak als Prodekan für Lehre und Studienangelegenheiten tätig sein.
Die scheidende Dekanin Könemann wünscht dem neuen Dekan mit seinen Prodekan_innen eine gute und erfolgreiche Zeit.

Herzlichen Glückwunsch, Bischof Peter Kohlgraf!

Ehemaliger Privatdozent unserer Fakultät ist Bischof von Mainz
Bischof Kohlgraf Bistum Mainz
© Bistum Mainz

Am 27. August wurde unser ehemaliger Privatdozent Prof. Dr. Peter Kohlgraf durch Handauflegung und Weihegebet zum Bischof geweiht. Kohlgraf ist als neuer Mainzer Bischof der 88. Nachfolger des heiligen Bonifatius, der den Beinamen Apostel der Deutschen trägt.
Die Katholisch-Theologische Fakutät gratuliert herzlich zur Bischofsweihe. Wir freuen uns mit Bischof Peter und wünschen ihm für seine verantwortungsvolle und wichtige Aufgabe viel Kraft, Freude und Gottes Segen!

Studieren in Chile – 4 Fragen an… Prof. Dr. Guillermo Rosas

Prodekan unserer Partnerfakultät in Chile zu Gast in Münster
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© KTF/Urselmann

Im Juli war für wenige Tage der Prodekan der Theologischen Fakultät der Päpstlichen Universität von Santiago de Chile in Münster zu Gast, um unsere Partnerschaft zu stärken und neue Austauschmöglichkeiten zu ergründen. Seit vielen Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen den Fakultäten. Wissenschaftler und Studierende haben bereits jetzt die Möglichkeit, ein Semester in Santiago de Chile zu verbringen.
Wir haben Prof. Rosas vier Fragen gestellt, die er gerne beantwortete, um sich und seine Fakultät vorzustellen.

Dr. Margit Wasmaier-Sailer habilitiert

Herzlichen Glückwunsch!
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© KTF/Harrich

Dr. Margit Wasmaier-Sailer hat im Rahmen des Habilitationsverfahrens durch ihre Habilitationsschrift sowie durch ihren Vortrag ihre besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre auf dem Gebiet Philosophische Grundfragen der Theologie nachgewiesen und wurde somit an unserer Fakultät habilitiert.
Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert ihrer neuen Privatdozentin sehr herzlich.

Erfolgreiche Zusammenführung von Expertise

Rund 80 Teilnehmende bei den 1. Münsteraner Fachgesprächen zur Zukunft des Theologiestudiums
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© MFG

Rund 80 Personen aus Deutschland und der Schweiz waren der Einladung von Dr. Barbara Zimmermann (Koordination Hochschuldidaktik) und Andree Burke (Netzwerkbüro Theologie und Beruf) nach Münster gefolgt, um an zwei Tagen (30.6. + 1.7.) über die Zukunft theologischer Studiengänge zu debattieren. Dank einer abwechslungsreichen, auf Kommunikation und Konkretion angelegten Tagungsdidaktik gelang es der Koordinatorin und dem Koordinator, Expert_innen der Curriculumsentwicklung in Münster zu vernetzen und den Dialog mit Vertreter_innen verschiedener Berufsfelder (Gemeinde, Schule, Hochschule und Kultur & Gesellschaft) zu intensivieren.

Dr. Laukemper-Isermann und Dr. Eckhard habilitiert

Herzlichen Glückwunsch!
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© KTF/Harrich

Gleich zweimal Grund zur Freude gab es am 27. Juni: Dr. Stefan Eckhard und Dr. Beatrix Laukemper-Isermann wurden an unserer Fakultät habilitiert.
Dr. Stefan Eckhard hat durch seine Habilitationsschrift sowie durch einen Vortrag seine besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre auf dem Gebiet des Neuen Testaments nachgewiesen und wurde damit habilitiert.
Auf dem Gebiet Kirchenrecht hat Dr. Beatrix Laukemper-Isermann mit ihren Arbeiten im Rahmen eines kumulativen Habilitationsprojekts und durch einen Vortrag ihre besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre nachgewiesen und wurde damit ebenfalls habilitiert.
Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert der neu ernannten Privatdozentin und dem neu ernannten Privatdozenten sehr herzlich!

Der Hüffercampus - Prestigeobjekt und Dialogprojekt

Befürchtungen, Wünsche und Erwartungen
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© KTF/Hendler

Der in den Medien vielfach angekündigte Hüffercampus als künftiger gemeinsamer Standort der Katholisch-Theologischen Fakultät, der Evangelisch-Theologischen Fakultät und der Islamischen Fakultät wirft viele Fragen auf, die insbesondere die beteiligten Fakultäten beschäftigen. Für unsere Fakultät war dies Anlass, eine Fakultätsversammlung einzuberufen, die sich mit genau diesem Thema auseinandersetzte: „Der Hüffercampus – Wünsche und Erwartungen“.

PROMi-Tag - ein Rückblick

Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses am 13. Mai 2017
© Andree Burke - Ludger Hiepel/FIS

Mit einem interessanten Programm lockte der PROMi-Tag - Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses  am 13. Mai 2017 zahlreiche Promovend_innen und erstmals auch Studierende an die Fakultät. Prodekanin Prof.in Heimbach-Steins berichtete über die Möglichkeiten einer Promotion am Fachbereich und informierte über die am 1. April in Kraft getretene neue Promotionsordnung. Anschließend fanden verschiedene Workshops statt.

Ehemaliger Privatdozent unserer Fakultät wird Bischof von Mainz

Herzlichen Glückwunsch, Prof. Dr. Peter Kohlgraf!
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© Bistum Mainz

Am Osterdienstag hat Papst Franziskus Prof. Dr. Peter Kohlgraf zum Bischof von Mainz ernannt. Seine Ernennung wurde zeitgleich im Vatikan und in Mainz bekannt gegeben, ein Termin für die Amtseinführung steht noch nicht fest.
Kohlgraf hatte im Oktober 2010 seine Habilitation unter der Betreuung von Prof. em. Dr. Udo Fr. Schmälzle an unserer Fakultät vorgelegt. Von 2010 bis zu seiner Berufung auf die Professur für Pastoraltheologie an der Katholischen Hochschule Mainz im Wintersemester 2012/2013 war Kohlgraf hier als Privatdozent tätig.
Die Katholisch-Theologische Fakultät freut sich sehr und gratuliert ihm sehr herzlich. Wir wünschen Prof. Dr. Peter Kohlgraf viel Kraft, Mut und Zuversicht für seine neuen Aufgaben. Möge Gottes Segen Sie begleiten!

Willkommen Prof. Dr. Seewald! - Neubesetzung der Professur für Dogmatik und Dogmengeschichte

Auszeichnung mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis
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© privat

Prof. Dr. Michael Seewald übernimmt die Professur für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät Münster. Der 29-jährige Theologe wurde bereits mehrfach für seine Forschung ausgezeichnet. Heute, am 3. Mai 2017, wird Seewald der Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verliehen.
Die Katholisch-Theologische Fakultät heißt Prof. Seewald an unserem Fachbereich herzlich Willkommen, gratuliert zum Heinz Maier-Leibnitz-Preis und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit!

Prof. Eisele nimmt Ruf nach Tübingen an

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© privat

Die Katholisch-Theologische Fakultät verabschiedet sich von Prof. Dr. Wilfried Eisele, der ab dem 1. April 2017 die Professur für Neues Testament an der Eberhard-Karls Universität in Tübingen übernehmen wird.
Prof. Eisele hatte seit dem 1. Juli 2011 an unserer Fakultät die Professur für Zeit- und Religionsgeschichte des Neuen Testaments inne. Wir bedanken uns für sein Engagement, mit dem er das Leben an der Fakultät bereichert hat und wünschen ihm für seine zukünftigen Aufgaben von Herzen alles Gute und viel Erfolg.

Workshop jüdischer und christlicher Liturgiewissenschaftler_innen

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© HUC

Dalia Marx (Hebrew Union College Jerusalem) und Clemens Leonhard (Universität Münster) organisierten einen Workshop jüdischer und christlicher Liturgiewissenschaftler_innen Mitte Februar in Jerusalem. Gegenstand der gemeinsamen Arbeit waren Texte der jüdischen und christlichen Liturgiegeschichte vom ersten bis zum einundzwanzigsten Jahrhundert zu Fragen des Fastens, seiner Interpretation und der Organisation seiner Praxis in den beiden Religionen. Zum Workshop gehörte auch ein öffentlicher Abend in der Eingangshalle der Bibliothek des Hebrew Union College/Jewish Institute for Religion, wo Ruth Langer, Eli Schleifer, Israel Yuval, Harald Buchinger und Michael Krupp als Respondent zum Thema "Fasting and Identity" sprachen.

Offenes Forum: Accountability in Ghana’s Land grabbing: What role for the Church?

Vortrag von Emmanuel Dassah
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© FiS

Am 31. Januar 2017 findet ein "Offenes Forum" des Vereins "Forum internationaler Studierender an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU e.V." statt. In seinem Vortrag fragt Emmanuel Dassah (Ghana), der an unser Fakultät promoviert hat, wie wir als Kirche und Christen verlangen und erreichen können, dass ausländische Investoren menschenrechtlich und sozial verantwortlich in Afrika investieren. Alle Mitglieder der Fakultät sind herzlich eingeladen !

Wir müssen reden – jede Perspektive zählt!

Fakultätsversammlung zum Thema Kommunikation
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© KTF/Hendler

In Vorlesungen, Seminaren, Sprechstunden, in Kommissionen, Sekretariaten und Arbeitsgemeinschaften, auf Fluren, in E-Mails und in Pausen – überall wird am Fachbereich miteinander kommuniziert. Damit die Kommunikation mit- und untereinander an unserer Fakultät (auch weiterhin) gelingt, stand dieses Thema am 23. Januar 2017 auf der Fakultätsversammlung im Mittelpunkt. An insgesamt fünf Tischen waren die Fakultätsmitglieder zum World Café geladen und konnten sich bei Kaffee, Tee und Plätzchen zu verschiedenen Themen über die Kommunikation am Fachbereich austauschen.

Dr. Dr. P. Raymond Jahae O.M.I. habilitiert

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Dr. Dr. P. Raymond Jahae O.M.I. hat sich an unserer Fakultät am 20. Dezember 2016 habilitiert. Er wies im Rahmen des Habilitationsverfahrens seine besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre auf dem Fachgebiet Philosophische Grundfragen der Theologie mit seiner Habilitationsschrift und durch eine Probevorlesung sowie einem anschließenden Kolloquium nach. Dekanin Prof.in Dr. Judith Könemann überreichte die Habilitationsurkunde und verlieh Jahae damit die venia legendi für das Fach Philosophische Grundfragen der Theologie.
Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert herzlich!

Bundesvollversammlung der Arbeitsgemeinschaft Theologie

Fragenkatalog an Weihbischof Dr. Hegge
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© AGT

Die Bundesvollversammlung der Arbeitsgemeinschaft Theologie (AGT) tagte vom 2. - 4. Dezember 2016 in Münster. Die AGT ist der Dachverband aller Interessenvertretungen der Studierenden in den Studiengängen der Katholischen Theologie Deutschlands. Dazu zählen neben den Fachschaften der Fakultäten und Institute unter anderem auch die Konferenz der Seminarsprecher der deutschen Priesterseminare, die Konferenz der Interessierten am Beruf der Pastoralreferent_Innen und – in ökumenischer Verbundenheit – der Studierendenrat Evangelische Theologie (SETh).

Drei Fakultätsmitglieder im Zentralkomitee der deutschen Katholiken

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© ZdK

Die Katholisch-Theologische Fakultät Münster ist jetzt mit drei Mitgliedern im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) vertreten. Dessen jüngste Vollversammlung hat neben der Dogmatikerin und Ökumenikerin Prof.in Dr. Dorothea Sattler und der Sozialwissenschaftlerin Prof.in Dr. Marianne Heimbach-Steins erstmals auch den Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf als „Einzelpersönlichkeiten“ gewählt.

Für eine Theologie, die sich einmischt

Selbstorganisiertes studentisches Seminar
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© studentisches Seminar

Von Freitag 9.12.2017 um 18 Uhr bis Sonntag 11.12.2016, 13 Uhr, findet im Raum KTh I der Katholisch-Theologischen Fakultät, Johannisstr. 8-10 in Münster, ein von der Studierendenschaft organisiertes Seminar statt zum Thema: "Für eine Theologie die sich einmischt:  Befreiungstheologie angesichts unserer gesellschaftlichen Verhältnisse am Beispiel von Flucht und Migration".
Herzliche Einladung zur Teilnahme!

Abschied von Karin Vieth

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© KTF/Hendler

Mit einer kleinen Feierstunde wurde Karin Vieth, die 27 Jahre an der Katholisch-Theologischen Fakultät tätig war, in den Ruhestand verabschiedet. Viele ehemalige und aktuelle Angehörige der Fakultät kamen zur Abschiedsfeier, um ihr zu danken und für diesen neuen Lebensabschnitt gute Wünsche zu überbringen. Der Prodekan für Finanzen, Personal und Baufragen Prof. Dr. Adrian Wypadlo dankte Vieth in einer Ansprache für ihr Engagement in all den Jahren.

Erfolgreiche Schulung für Lehrende des wiss. Mittelbaus: „(De-)Motivation im Seminarraum“

Theologiedidaktische Expertise vor Ort!
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© Hochschuldidaktik

„Die Box ist Gold wert!“ Eine Teilnehmerin der hochschuldidaktischen Fortbildung des wissenschaftlichen Mittelbaus hält zufrieden ihre Sicherungsbox in den Händen. Das ganze Material der Fortbildung ist darin verstaut und zur Übernahme für die eigene Lehrpraxis aufbereitet. Die Teilnehmerin hatte sich gemeinsam mit elf weiteren Kolleg_innen am Fortbildungstag (28.10.2016)  in vier Arbeitseinheiten intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, was zu tun ist, wenn sich Demotivation im Seminarraum breit macht.

Eröffnungsvortrag begeisterte rund 200 Teilnehmer_innen

Ringvorlesung gestartet
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© privat

Unter dem Titel "Flucht und Religion. Hintergründe – Analysen – Perspektiven" begann am 20. Oktober 2016 mit rund 200 Teilnehmer_innen eine öffentliche Ringvorlesung der Katholisch-Theologischen Fakultät. Dr. Kenan Engin vom Bonner Institut für Migrationsforschung brachte mit seinem Vortrag zum Thema: "Fluchtbewegungen im Nahen Osten: Ursachen, Verläufe und Auswirkungen" den Teilnehmer_innen neue Erkenntnisse hinsichtlich der Frage nach Ursachen für die Konflikte im Nahen Osten. Alle weiteren Vorträge der Vorlesungsreihe finden Sie im Verlaufsplan. Die öffentliche Ringvorlesung findet donnerstags um 18 Uhr c. t. im Hörsaal H2, Schlossplatz 46, statt. Der Eintritt ist frei.  Herzliche Einladung!

Einladung zur Ringvorlesung

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© WWU - Judith Kraft

Die Ringvorlesung "Flucht und Religion. Hintergründe - Analysen - Perspektiven" beginnt am 20.10.2016 mit der Eröffnung durch die Dekanin und einem Vortrag von Dr. Kenan Engin zum Thema: "Fluchtbewegungen im Nahen Osten: Ursachen, Verläufe und Auswirkungen". Einen Verlaufsplan mit weiteren Informationen finden Sie hier. Die Ringvorlesung findet donnerstags um 18 Uhr c. t. im Hörsaal H2, Schlossplatz 46, statt. Herzliche Einladung!

Paulo Evaristo Kardinal Arns wird 95

Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert ihrem Ehrendoktor
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© KTF/Hendler

Die Katholisch-Theologische Fakultät Münster gratuliert ihrem Ehrendoktor Paulo Evaristo Kardinal Arns, OFM herzlich zum 95. Geburtstag.
Kardinal Arns war von 1970 bis 1998 Erzbischof von Sao Paulo in Brasilien. Am 19. Januar 1983 wurde Kardinal Arns die Ehrendoktorwürde der Katholisch-Theologischen Fakultät verliehen.
Wir wünschen dem Jubilar alles Gute und Gottes Segen.

PROMi-Tag. Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses 2016 - eine Rückschau

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© Rainer Sturm/pixelio.de

Am 2. Juli 2016 fand zum zweiten Mal der PROMi-Tag - Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses - an der Katholisch-Theologischen Fakultät statt. Stand beim PROMi-Tag 2015 eher die Anfangsphase der Promotion im Mittelpunkt, fokussierte der diesjährige Tag auf die Endphase. Nach der Begrüßung durch das Vorbereitungsteam, eröffnete die Prodekanin für Internationalisierung, Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof.in Dr. Marianne Heimbach-Steins, den PROMi-Tag.

Theologiedidaktische Expertise vor Ort!

Erfolgreiche Schulung für Lehrende des wiss. Mittelbaus zum Thema „Methodenkompetenz“
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© KTF/Zimmermann

Daumen hoch! Über diese Rückmeldung durfte sich das Leitungsteam – bestehend aus Dr. Barbara Zimmermann (Koordinatorin für Hochschuldidaktik an unserer Fakultät) und Dr. Martin Lüstraeten – am Ende der Fortbildung freuen. Lehrende aus der Gruppe des akademischen Mittelbaus beschäftigten sich am 3. Juni 2016 im Rahmen eines Schulungstages intensiv mit dem Thema „Methodenkompetenz – Einsatz von hochschuldidaktischen Methoden in theologischen Seminaren“.

Muslimische Gemeinschaften: Welche Wege führen zur Anerkennung?

Gastvortrag von Prof. Dr. iur. can. Lic. theol. Adrian Loretan
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© Loretan

Auf Einladung der Katholisch-Theologischen Fakultät spricht am Dienstag, 28. Juni 2016, um 11 Uhr s. t. im Hörsaal S 1, Schlossplatz 2 Prof. Dr. iur. can. Lic. theol. Adrian Loretan zum Thema: "Muslimische Gemeinschaften: Welche Wege führen zur Anerkennung?" Die Katholisch-Theologische Fakultät Münster lädt alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.

Die Mytho-Theologie der Josephsromane

Gastvortrag von Prof. em Dr. Dr. h.c. mult Jan Assmann
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© Assmann

Auf Einladung der Katholisch-Theologischen Fakultät spricht am Freitag, 24. Juni 2016, um 18 Uhr c. t. im Hörsaal Audimax, Johannisstr. 12 - 20, Prof. em. Dr. Dr. h. c. mult. Jan Assmann zum Thema: "Die Mytho-Theologie der Josephsromane". Der Vortrag ist Teil eines Symposiums zu Thomas Manns Joseph Roman. Die Katholisch-Theologische Fakultät Münster lädt alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.

Das älteste Evangelium und die Entstehung der kanonischen Evangelien

Gastvortrag von Prof. Dr. Matthias Klinghardt
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© Klinghardt

Auf Einladung der Katholisch-Theologischen Fakultät spricht am Freitag, 24. Juni 2016, um 12 Uhr c. t. im Hörsaal KTh I, Johannisstr. 8 - 10, Prof. Dr. Matthias Klinghardt (TU Dresden) zum Thema: "Das älteste Evangelium und die Entstehung der kanonischen Evangelien". Die Katholisch-Theologische Fakultät Münster lädt alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.

Abschied von Britta Björnfjorden

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© KTF/Hendler

Nach fast 18-jähriger Dienstzeit im Dekanat der Katholisch-Theologischen Fakultät hat sich Britta Björnfjorden, Sachbearbeiterin im Dekanat und Mitglied im Fachbereichsrat, beurlauben lassen, um nach Schleswig-Holstein zu ziehen.
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde Björnfjorden von zahlreichen ehemaligen und aktuellen Kolleg_innen am Mittwoch, 15. Juni 2016, verabschiedet.

Gastvortrag zu Leben und Theologie Câmaras

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© Eigenmann

Anlässlich des Erscheinens der Biografie Dom Helder Câmaras sowie der Gesamtausgabe seiner Briefe wird Dr. Urs Eigenmann am Dienstag, 21. Juni 2016, um 19:30 Uhr im Hörsaal KTH I, Johannisstr. 8-10, einen Gastvortrag halten zum Thema: "Dom Helder Câmara - politische Praxis des Glaubens". Das Institut für Theologie und Politik und die Katholisch-Theologische Fakultät Münster laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.

Prof.in Dr. Lic. iur. can. Judith Hahn habilitiert

Herzlichen Glückwunsch!
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Prof.in Dr. Judith Hahn hat im Rahmen des Habilitationsverfahrens durch die Habilitationsschrift „Das kirchliche Richteramt. Rechtsgestalt, Theorie und Theologie“ sowie durch ihren Vortrag „Wieviel an Recht verträgt die Kirche? Eine theoretische und theologische Problemanzeige zur Reichweite des kirchlichen Regelungsanspruchs“ ihre besonderen Fähigkeiten zu selbständiger Forschung und Lehre auf dem Gebiet Kirchenrecht und kirchliche Rechtsgeschichte nachgewiesen und wurde damit am 26.4.2016 an unserer Fakultät habilitiert. Die Katholisch-Theologische Fakultät gratuliert herzlich.

Einladung zum Gastvortrag von Prof. em. Dr. Jürgen Ebach

Auf Einladung der Katholisch-Theologischen Fakultät sowie des Instituts für Theologie und Politik spricht am Samstag, 23. April 2016, um 10 Uhr s.t. im KTh I, Johannisstr. 8-10, Prof. em. Dr. Jürgen Ebach (Bochum) zum Thema: "Biblische Perspektiven auf Flüchtlinge und Fremde". Der Vortrag wird im Anschluss auf politische Handlungsmöglichkeiten und die Erfahrungen des Instituts für Theologie und Politik hin kommentiert und es folgt eine Plenumsdiskussion.
Herzliche Einladung!

Fakultätsversammlung zum Thema "Sorge und Arbeitsplatz"

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Seit 2014 lädt die Katholisch-Theologische Fakultät ihre Angehörigen einmal im Semester zu einer Fakultätsversammlung ein. Dieses ganz besondere Format der Fakultätsversammlung möchte einladen, „fakultätsübergreifend und außerhalb von Statusgruppen-Eingebundenheit ins Gespräch und in den Austausch miteinander zu kommen“, so Volker Niggemeier in seiner Begrüßung.
In diesem Semester wurden zweimal je vier Gesprächsrunden zu verschiedenen Themen, die dem Themenkomplex "Sorge und Arbeitsplatz" zuzuordnen sind, angeboten.

Studieren in Chile - 5 Fragen an... Prof. Dr. Samuel Fernandez

Forschungsgast aus unserer Partnerfakultät in Santiago de Chile
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Prof. Dr. Samuel Fernandez von unserer Partnerfakultät in Santiago de Chile forscht zurzeit bei uns über Origenes von Alexandrien. Seit vielen Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen den Fakultäten. Um den wissenschaftlichen Austausch weiterhin zu stärken, gibt es für unsere Fakultätsmitglieder die Möglichkeit, ein Semester in Santiago de Chile zu studieren. Prof. Fernandez stellt sich und seine Fakultät hier vor.

Erstmaliger ökumenischer Universitätsgottesdienst in der Kirche der Uni-Klinik

Die Universitätsprediger Prof. Müller und Prof Roser luden ein
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Am 3. Advent wurde erstmalig ein ökumenischer Universitätsgottesdienst in der zur WWU gehörenden Krankenhauskirche gefeiert zu der im Vorfeld die Universitätsprediger Prof. Klaus Müller und Prof. Traugott Roser eingeladen hatten. Der national wie international renommierte Palliativmediziner, Prof. Dr. Friedemann Nauck, der in der öffentlichen und politischen Diskussion zum ärztlich assistierten Suizid eine führende Rolle spielte, stellte in seiner Predigt seine Verantwortung in der Arzt-Patienten-Beziehung auf Basis von Vertrauen dar.

PD Dr. Norbert Köster wird neuer Generalvikar im Bistum Münster

Die Katholisch-Theologische Fakultät freut sich und gratuliert herzlich
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Der am Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte wirkende Akademische Oberrat und Privatdozent Dr. Norbert Köster wird am 1. Juli 2016 neuer Generalvikar des Bistums Münster. Das hat der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, am 23. Oktober in Münster bekanntgegeben. Köster spricht von einer auch für ihn überraschenden Entscheidung, die seine Pläne durcheinander wirbelt.
Köster hofft, die Arbeit als PD weiterführen zu können.

Wechsel im Dekanat - neues Dekanatsteam nimmt seine Arbeit auf

Prof.in Könemann ist die erste Dekanin in der Geschichte der Fakultät
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Im Dekanat der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU Münster hat ein neues Team seine Arbeit aufgenommen. Seit dem 1.10.2015 ist Prof.in Dr. Judith Könemann Dekanin der Fakultät, Prof.in Marianne Heimbach-Steins ist Prodekanin für Forschung, Internationalisierung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Prof. Clauß Peter Sajak ist Prodekan für Lehre und Studienangelegenheiten und Prof. Adrian Wypadlo hat das Amt des Prodekans für Finanzen, Personal und Baufragen übernommen. Der ehemalige Dekan, Prof. Reinhard Feiter, dankt allen für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und wünscht dem neuen Dekanat eine erfolgreiche Zeit.

Herzlich Willkommen, Prof. Nitsche!

Bernhard Nitsche ist neuer Professor für Fundamentaltheologie und Religionsphilosophie
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Die Katholisch-Theologische Fakultät freut sich, Bernard Nitsche als neuen Professor für Fundamentaltheologie und Religionsphilosophie begrüßen zu dürfen. Prof. Dr. Dr. Nitsche war ab 2010 als Privatdozent am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie in Freiburg tätig.
Wir wünschen Prof. Nitsche einen guten Start an unserer Fakultät!

Theologie als Veränderungswerkzeug in der Welt

Theolog_innen hinterfragen die politische Dimension der akademischen Theologie
Fakultaetsversammlung

Die Fakultätsversammlung der Katholisch-Theologischen Fakultät am 22.6.2015 beschäftigte sich mit dem Thema: „Wie politisch ist unsere Theologie in Münster?“ Trotz angeregter Diskussion war es den Organisator_innen, darunter Prof. Wilfried Eisele, Prof. Reinhard Hoeps, Volker Niggemeier, Josef Becker, Konrad Joachim Haase, Jonas Hiesterman, Benedikt Kern, Monika Epping und Hedwig Rosenmöller, durchaus bewusst, dass die Frage nur angerissen, nicht aber abschließend bearbeitet werden kann. Nach einem einführenden Impulsreferat wurde in Arbeitsgruppen angeregt diskutiert.

Mit einem Gemeinschaftsteam beim Theo-Cup 2015

"Bamster United" belegt den 11. Platz
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Am ersten Juni-Wochenende fand der 21. Theo-Cup in Würzburg statt. Die Münsteraner Theologiestudierenden bildeten mit den Studierenden aus Bamberg das Gemeinschaftsteam "Bamster United" und belegten so den 11. Platz. Wir gratulieren!

Internationales wissenschaftliches Symposium zum Thema: "Frühjüdische Schriften im Kontext: Genderspezifische und rezeptionsgeschichtliche Perspektiven"

Esther Denouncing Haman

Vom 5.-7. Juni 2015 findet die internationale wissenschaftliche Tagung "Frühjüdische Schriften im Kontext - Genderspezifische und rezeptionsgeschichtliche Perspektiven" an der Kath.-Theol. Fakultät der WWU Münster statt. Sie wird organisiert von Prof. Dr. Marie-Theres Wacker und Prof. Dr. Eileen Schuller, Inhaberin des Senate William McMaster Lehrstuhls für Religionsstudien (Study of Religion) an der McMaster Universität, Hamilton, Canada. Getagt wird im Liudgerhaus, Überwasserkirchplatz 3, 48143 Münster.
Diese Tagung steht allen Interessierten offen.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Seminars für Exegese des Alten Testaments.

Dokumentation des jüdischen Friedhofs in Münster

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Mit einem Festakt am 24. März 2015 im Gemeindesaal der jüdischen Gemeinde Münster ist die Internetseite www.juedischer-friedhof-muenster.de freigeschaltet worden. Die nun dort einsehbare Dokumentation des Friedhofs an der Einsteinstraße entstand seit mehreren Jahren am Seminar für Exegese des Alten Testaments der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Münster.
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PROMi-Tag am 13. Juni 2015

Ein Rückblick auf die Veranstaltung

Der PROMi-Tag - Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses - fand am vergangenen Samstag von 14 - 17:30 Uhr statt.  Zahlreiche Promovierende kamen um sich über unterschiedliche Aspekte des Promotionsstudiums zu informieren. Zu einem Rückblick auf die Veranstaltung gelangen Sie hier.

Zweite Fakultätsversammlung

Baumhoer, Bäumker, Hoegen-Rohls und Feiter

„Wie inklusiv sind wir?“ lautete das Thema der zweiten Fakultätsversammlung, die am 12.1.2015 stattfand. Zahlreiche Angehörige der Fakultät informierten sich über den sensiblen Umgang mit Behinderungen an der Westfälischen Wilhelms-Universität und insbesondere an unserer Fakultät.

Forum international Studierender

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Das Forum für internationale Studierende an unserer Fakultät lud am 14.01.2015 zum gemeinsamen Filmabend mit anschließender Diskussion.
Bei Popcorn und Getränken kam bei der Dokumentation „Erntehelfer“ von Moritz Siebert Kinostimmung auf. Der Film folgt dem indischen Priester Cyriac bei seiner Arbeit im unterfränkischen Vierhundert-Seelen-Dorf Seinsheim und führte den gut 25 Zuschauer_innen melancholische, heitere und skurrile Situationen aus Cyriacs Alltag und Arbeit vor Augen.

Forum am 14.1.2015 - Filmabend mit Diskussion

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Am 14.1.2015 findet von 18-20 Uhr im KTh I das Forum statt.
An diesem Abend wird der Film "Erntehelfer" gezeigt, dem eine anschließende Diskussion folgt.
Der Verein Forum internationaler Studierender an der Katholisch-Theologischen Fakultät der WWU e. V. lädt alle Fakultätsmitglieder herzlich zu Film und anschließendem Erfahrungsaustausch und Diskussion ein.

Gastvortrag Matthias Kopp

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Auf Einladung der Katholisch-Theologischen Fakultät spricht am Montag, 15. Dezember 2014, um 14 Uhr c. t. im Hörsaal KTh I (Johannisstraße 8-10) Matthias Kopp, Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz (Bonn) zum Thema "Päpste und Jerusalem. Politische Pilgerreisen, vatikanische Diplomatie, ekklesiologische Konzepte". Dazu laden wir herzlich ein!
Der Gastvortrag findet im Rahmen der Vorlesungsreihe „Jerusalem. Realität und Symbolik der heiligen Stadt im Alten Testament“ von Prof. Dr. Marie-Theres Wacker (Seminar für Exegese des Alten Testaments) statt.

ESWTR-Konferenz zum Thema Verwundbarkeit:

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Verwundbarkeit ist eine Voraussetzung dafür, Beziehungen eingehen sowie mit- und füreinander handeln zu können – davon zeugen christliche und islamische Theologien. Das stellten muslimische und christliche Theologinnen bei der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für theologische Forschung von Frauen, deutsche Sektion (ESWTR/D) heraus, die vom 7.- 9. November 2014 im Franz Hitze Haus in Münster stattfand.

ESWTR/D Jahrestagung zum Thema Verwundbarkeit:

Eswtr-abendvortrag

Vom 7. – 9. November 2014 veranstaltet die deutsche Sektion der Europäischen Gesellschaft für theologische Forschung von Frauen (ESWTR/D) in Kooperation mit der Arbeitsstelle Feministische Theologie und Genderforschung an der Universität Münster ihre interreligiös ausgerichtete Jahrestagung zum Thema „Verwundbarkeit: natürlich, göttlich, gefährlich. Christliche und muslimische Perspektiven zum Vulnerabilitätsdiskurs“
Veranstaltungsort ist die Katholisch-Soziale Akademie Franz Hitze Haus, Kardinal-von-Galen-Ring 50, 48149 Münster. Der Abendvortrag am Freitag ist offen für interessierte Student_innen und Wissenschaftler_innen aus allen Bereichen. Einen Flyer mit weiteren Informationen finden Sie hier.


Theo-Talk! mit der Politikerin Dr. Lücking-Michel

Dr. Luecking-Michel

Am 17.11.2014 lud das Netzwerkbüro Theologie und Beruf in Kooperation mit dem studentischen Arbeitskreis Mentorat der KSHG zu einem Gesprächsabend mit der Theologin und Bundestagsabgeordneten Dr. Claudia Lücking-Michel ein.
Einen Rückblick auf die Veranstaltung finden Sie auf den Seiten des  Netzwerkbüros.

EinBlick Beruf mit Dr. Markus Wonka

Dr. Wonka

Am 6.11.2014 lädt das Netzwerkbüro Theologie und Beruf zu einer Informationsveranstaltung rund um den Beruf des Ehe-, Familien- und Lebensberaters mit Dr. Markus Wonka ein.
Wer als Theolog_in im seelsorgerlichen und psychologischen Bereich arbeiten möchte, für den ist der Beruf des Beraters und Begleiters von Menschen in Lebenskrisen eine interessante Option. Dr. Markus Wonka, Theologe, Psychologe und Leiter der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Bistum Münster, gibt an diesem Abend Einblicke in den Berufsalltag von Berater_innen und informiert über Ausbildungswege und Berufsperspektiven. Beginn: 20 Uhr, Ort: Hüfferstift, Raum B 2.04

Erste Fakultätsversammlung: Lust an Wissenschaft fördern

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Unter dem Thema „Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Informationen - Erfahrungsaustausch – Perspektiven“ fand am 23.6.2014 die erste Fakultätsversammlung statt.
Viele Angehörige der Fakultät waren gekommen, um sich zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen, welche Förderungen es bereits gibt und wie diese weiter ausgebaut werden können.

Walter Kasper - "Es braucht einen anderen Stil in der Amtsführung"

Gastvortrag Kasper 10

Es hat 43 Jahre gebraucht, bis Walter Kasper an alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist. Am Freitagabend sprach er im prall gefüllten „Audimax“ der Universität über das Zweite Vatikanische Konzil und stellte sich den durchaus heiklen Fragen aus dem Publikum. Wiederverheiratet Geschiedene, Interkommunion, Frauen, Demokratie in der Kirche, Limburg - es war alles dabei.

Der Anfang war persönlich. „Wir jungen Theologen hofften auf Erneuerung und auf Schleifung der Bastionen“, bekannte der frühere Bischof und Kurienkardinal, als er sich in die Zeit des Konzils (1962-1965) zurückversetzte. „Für uns war das der Beginn einer neuen Zeitrechnung.“ Doch die Begeisterung hielt nur bedingt – was auch an den Ergebnissen des Konzils lag. „Alle Texte wurden einmütig verabschiedet. Das hatte seinen Preis“, so Kasper. Denn die unterschiedlichen Richtungen in der Kirche wurden durch Kompromisspapiere versöhnt. „Und das führte später zu großen Konflikten in der Interpretation der Texte.“ Jede Seite zitierte das, was ihr passte. „Aber das Konzil ist kein Steinbruch“, so Kasper, der als Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte von 1964 bis 1970 an unserer Fakultät dazu beitrug, die Texte des Konzils bekannt zu machen.

Der Gastvortrag war Teil des Projekts „Aggiornamento in Münster“ von Andreas Uwe Müller, dem heutigen Dogmatik-Professor. Darin wird versucht, das Konzil für junge Leute begreifbar zu machen, auch, indem die „Münster-Bezüge“ herausgestellt werden: Welche theologischen Ideen aus Münster sind im Konzil umgesetzt worden? Welche Theologen haben mitgewirkt? Wie wurden die Beschlüsse in Münster umgesetzt? Und: Was berichten Zeitzeugen, zum Beispiel Walter Kasper.

Und der schaute nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft, denn das Konzil sei „eine nicht abgeschlossene Geschichte“. So rücke die „Option für die Armen“, die im Konzil nur milde angesprochen wurde, durch Papst Franziskus endlich auch in den Blick der europäischen Kirche. Auch das Gewissen, das im Konzil als „Mitte und Heiligtum des Menschen“ bezeichnet wurde, in dem er „die Stimme Gottes hört“, werde noch nicht genügend geschätzt. „Das Gewissen des einzelnen ist die Grenze der Autorität der Kirche“, so der Kardinal. Auch müsse die Frage nach Gott deutlicher als früher gestellt werden. „Wir alle kennen Menschen, die nicht glauben. Und das sind keine schlechteren Menschen als die durchschnittlichen Christen.“

Die Zuhörenden waren eine bunte Mischung von Studierenden bis zu ergrauten Hörerinnen und Hörern des damaligen Professors; auch Bischof Felix Genn und Marianne Ravenstein als Prorektorin der WWU waren darunter. Fragen gab es einige, und die hatten es in sich. „Wenn das Gewissen zählt, können sich doch auch wiederverheiratet Geschiedene in ihrem Gewissen entscheiden, zur Kommunion zu gehen!“ war eine Bemerkung. „Stimmt“, antwortete Kasper, aber trotzdem seien auch klare Kriterien wichtig geben „und da werden wir neue Möglichkeiten finden“. Ob evangelische Christen in ihrem Gewissen entscheiden könnten zur Kommunion zu gehen, fragte ein anderer. "Ja", so der Kardinal. "Aber ich frage dann: Wollt ihr wirklich zu dem, was im Hochgebet vor der Kommunion gebetet wird ‚Amen‘ sagen?"  Und auf dem Hintergrund der gerade diskutierten Umfrage zu Ehe, Familie und Sexualität wurde gefragt, ob die Kirche demokratischer würde. Kasper nannte es "synodaler", und das soll heißen: Erst wird auf allen Ebenen der Kirche breit diskutiert, und erst dann entschieden. "Wir sind eine Gemeinschaft von mündigen Christen. Da braucht es einen anderen Stil in der Amtsführung." Limburg? "Das kenne ich auch alles nur aus der Zeitung. Aber in Rottenburg-Stuttgart hätten meine Gremien zu mir gesagt: Bischof, so geht das nicht." Klare Worte von einem, der aus Münster kam und seit vielen Jahren in Rom ganz nah dran ist.

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Joseph Ratzinger und die Exegese

Verweyen Start

Gastvortrag zum Jahrestag der Antrittsvorlesung von Joseph Ratzinger als Dogmatiker in Münster am 28. Juni 1963

(28.6.2013) Wer auf Anekdötchen aus der Zeit Joseph Ratzingers in Münster gehofft hat, war möglichwerweise enttäuscht. Dafür ordnete Hansjürgen Verweyen, Schüler und Promovend des späteren Papstes, sehr kompetent und detailfreudig dessen vor genau 50 Jahren gehaltene Antrittsvorlesung als Dogmatiker an unserer Fakultät in das Gesamt seiner Theologie und der damaligen Zeit ein. Mit einem Schwerpunkt auf das gespannte Verhältnis Ratzingers zur historisch-kritischen Exegese.

Ganz so voll wie im Hörsaal 1 des Fürstenberghauses, damals am 28. Juni 1963, war es nicht. Doch auch im Hörsaal KTh I mussten Zusatzstühle her, um die Interessenten am Gastvortrag des Ratzinger-Schülers und emeritierten Fundamentaltheologen, Hansjürgen Verweyen, unterzubringen. Das Publikum reichte von jungen Studierenden bis zu einer Vielzahl "älterer Semester", die teils sogar Ratzinger in seiner Münsteraner Zeit selbst gehört hatten. Sie folgten einem anspruchsvollen Gastvortrag, der zunächst die Antrittsvorlesung des jungen Dogmatikers Joseph Ratzingers in den zeitgeschichtlichen Hintergrund des Zweiten Vatikanischen Konzils einordnete. Insbesondere an den Schemata zur Dogmatischen Konstitution über die Offenbarung entzündete sich in Rom der Streit - und Joseph Ratzinger gehörte als Berater zur Vorbereitungskommission. Wie ist das Verhältnis von Schrift und Tradition als "Quellen der Offenbarung" zu denken, das war die Frage.

Ratzinger hatte, so Verweyen, als systematischer Theologe immer ein großes Interesse an exegetischen Fragen. Der historisch-kritischen Methode und vor allem der Suche nach dem "historischen Jesus" stand er dabei skeptisch gegenüber, ein Grundzug, der sich bis in seine neuesten Jesus-Büchern hinein zeigt. Schon Ende der 1960er Jahre kam es darüber zu Meinungsverschiedenheiten etwa zu Walter Kasper (seinem Nachfolger in Münster) und besonders scharf zu Hans Küng. Als "Flucht von Christus zu Jesus" bezeichnete Ratzinger die historische Rückfrage in seinem Grundlagenwerk "Einführung ins Christentum" (1968). Ratzinger berief sich in seiner zunehmenden Kritik oft auf lehramtliche Vorgaben. Doch Hansjürgen Verweyen wies in seiner Gastvorlesung nach, dass er diese Texte "zumindest einseitig" interpretierte. Und manche Thesen aus seinen Jesusbüchern bezeichnete er als "exegetisch nachweislich falsch". Den gesamten Vortrag lesen Sie  hier.

Hansjürgen Verweyen, der viele Jahre lang Fundamentaltheologie an der Uni Freiburg lehrte, hat bei Joseph Ratzinger promoviert. Doch seine Beziehung zu dem Professor ging weit über das Wissenschaftliche hinaus. So taufte Ratzinger 1966 das erste Kind von Hans-Jürgen und Ingrid Verweyen und verhalf dem früheren Priesteramtskanidaten auch zu einem beruflichen Einstieg. Im Vorwort zu seinem Buch "Der unbekannte Ratzinger" schreibt Hansjürgen Verweyen: "Vor fünfzig Jahren wurde Papst Benedikt XVI. mein Lehrer. Den Dank, den ich Joseph Ratzinger schulde, vermag ich nicht abzutragen, aber hin und wieder ein Zeichen dafür zu setzen." Als weiteres "kleines Zeichen" mag die Gastvorlesung an unserer Fakultät gelten. Ein größeres sind die Bücher, die er gerade nach der Wahl Ratzingers zum Papst über dessen Theologie verfasst hat.

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Mittendrin beim Katholikentag in Mannheim - 16.-20. Mai 2012

Der Standort war ideal: Direkt am Wasserturm mittendrin im Katholikentagsgewühl stand der Pavillon unserer Fakultät. Hunderte kamen mehr oder weniger zufällig vorbei, blieben stehen, füllten den "Theo-Test" aus, hörten bei Interviews zu, suchten das Gespräch oder hinterließen eine Kontaktadresse. "In Münster habe ich auch studiert - damals!"

An explodierenden Studierendenzahlen wird der "Erfolg" eines Stands auf dem Katholikentag nicht zu messen sein. Aber er bringt ins Gespräch - auch mit Ehemaligen. "Ich habe noch bei Metz studiert!", "War eine tolle Zeit, damals!", "Schön, dass ihr da seid!" - so hörten wir oft. Andere wollten nur Kekse oder einen Bleistift abziehen, plaudern oder missionieren, wie das so ist auf einem Katholikentag.

Ein Treffpunkt war der Stand auch. Nicht unbedingt wie geplant "um Fünf", aber immer wieder im Laufe des Tages kamen Studierende und Dozierende vorbei. Sechsmal baten wir zum Interview - und jedes Mal gab es Zuhörerinnen und Zuhörer. Promis aus Kirche und Politik schlenderten bei uns vorbei, manche blieben stehen. Die Sonne schien, die Stimmung war gut.

Aufbruch? Man wird wohl die kleinen Schritte schätzen lernen müssen, denn riesige Aufbruchstimmung war nicht zu spüren. Doch die Engagierten, die Interessierten waren da in Mannheim. Sie hörten und diskutierten, und manche Veranstaltung war ein Gewinn. Und wer bei uns vorbei gekommen ist, hat gemerkt: Gut, dass unsere Fakultät da waren. Mittendrin auf dem Katholikentag.

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Vaticanista hielt vielbeachteten Gastvortrag

Politi Start

Der Gastvortrag des langjährigen Vatikan-Korrespondenten und anerkannten vaticanista Marco Politi Ende April 2012 traf auf große Resonanz. "Der Hörsaal war überfüllt", sagt Antonio Autiero, Professor für Moraltheologie an unserer Fakultät, der den italienischen Journalisten eingeladen hat. "Und auch die an den Vortrag anschließende Diskussion war sehr klug und engagiert."

Das Publikum war quer durch die Generationen gemischt. "Es waren viele Studierende da, aber auch viele Münsteraner", so Professor Autiero. Sie hörten mit großer Aufmerksamkeit zu, als der italienische Vatikan-Experte das Pontifikat Benedikts XVI. als zweipolig beschrieb. "Als Denker, als Person des Wortes, hat Marco Politi den Papst als herausragend beschrieben", berichtet Autiero. "Aber zum 'Lenker der Kirche' hat er sehr viele kritische Anfragen." So seien die vergangenen Jahre von zahlreichen Krisen geprägt gewesen, etwa mit dem Islam, dem Judentum, aber auch innerhalb der Kirche. "Die Kurie ist führungslos, konstatierte Politi." Seinen gesamten Vortrag können Sie hören, wenn Sie unten links auf das kleine Dreieck klicken.

Die anschließende Diskussion war, so Antonio Autiero "von sehr klugen Fragen aus dem Publukim" geprägt. Und obgleich das 2011 erschienene Buch Politis "Ein Papst in der Krise" umstritten ist, blieben die Münsteraner auf Politis Seite. "Gerade von den älteren Zuhörern gab es großen Zuspruch und insgesamt eine große Begeisterung", fasst Autiero zusammen.

Der Journalist Marco Politi berichtete zwanzig Jahre lang für die linksliberale Zeitung "La Repubblica" aus dem Vatikan. Inzwischen arbeitet der 64jährige als freier Journalist. Der Italiener mit einer deutschen Mutter hat besonders über die Pontifikate von Papst Johannes Paul II. und jetzt von Benedikt XVI. geschrieben. Auf zahlreichen Reisen hat er die Päpste begleitet und persönlich kennen gelernt.