Rechts ist das Philosophikum zu sehen, hinten das Fakultätsgebäude an der Johannisstraße 8-10.
© WWU/Jan Lehmann

Philosophikum eröffnet

Katholisch-Theologische Fakultät rückt näher zusammen

Nach einer über vierjährigen Bauphase ist das neue Philosophikum am Domplatz 23 eröffnet worden. Das hochmoderne Gebäude am Domplatz 23 erstreckt sich zwischen Domplatz und dem alten Teil der Katholisch-Theologischen Fakultät in der Johannisstraße. Es setzt sich zusammen aus einem rund 3000 Quadratmeter großen modernisierten Altbau und einem knapp 2000 Quadratmeter großen Neubau. Der Eingang liegt direkt neben dem Gebäude der Katholisch-Theologischen Fakultät in der Johannisstr. 8-10.

Die Seminare und Institute der Katholisch-Theologischen Fakultät sowie deren Bibliotheken, die während der umfangreichen Abriss- und Bauarbeiten an der Johannisstraße in die Robert-Koch-Straße und in die Apffelstaedtstraße umziehen mussten, konnten nun in das 65 Meter lange Gebäude mit einer Fassade aus geschlämmten Ziegelmauerwerk einziehen und ihre Arbeit dort wieder aufnehmen.

Das Seminar für Philosophische Grundfragen der Theologie, das Seminar für Alte Kirchengeschichte, das Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte, das Seminar für Liturgiewissenschaft und das Institut für Kanonisches Recht sowie die Forschungsstelle Origenes sind in der 4. Ebene des fünfgeschossigen Gebäudes im modernisierten Altbau untergebracht. Im vorgelagerten Riegel, der einer Regalwand ähneln soll, finden sich die hochmodernen Bibliotheken der ansässigen Katholisch-Theologischen Seminare und Institute sowie der Philosophie und der Kunstgeschichte mit langen Freitreppen sowie sieben Seminarräume und ein kleiner Hörsaal. Die Studiobühne im Erdgeschoss wird im Frühjahr 2018 eröffnet.

Zwar hat die Katholisch-Theologische Fakultät noch immer mehrere Standorte (Johannisstr. 8-10, Domplatz 23, Hüfferstr. 27, Am Wegesende 4 und 6, Aegidiistr. 67), rückt aber mit dem Umzug zum Domplatz 23 geographisch wieder näher zusammen. Das ist ein erster Schritt hin auf das Jahr 2022, wenn mit dem Hüffercampus ein gemeinsamer Standort in Aussicht steht.

 

Die Struktur der Fassade lässt eine Regalwand erahnen.
© KTF/Hendler