• Perry Schmidt-Leukel

    Buddha Mind – Christ Mind. A Christian Commentary on the Bodhicaryāvatāra.

    Das Bodhicaryāvatāra von Śāntideva (7. oder 8. Jh. n. Chr.) ist eine der einflussreichsten klassischen Darstellungen des Bodhisattva-Ideals im indischen Mahāyāna-Buddhismus. Dieser englischsprachige Kommentar wird veröffentlich warden in der Serie „Christian Commentaries on Non-Christian Sacred Texts“ (Leuven: Peeters – Grand Rapids: Eerdmans; General editor: Catherine Cornille). Neben einer ausführlichen Einleitung, einer detaillierten theologischen Diskussion des Textes und einem systematischen Schlussteil wird das Buch zugleich eine neue englische Übersetzung des Bodhicaryāvatāra enthalten, die von Ernst Steinkellner und Cynthia Peck-Kubaczek angefertigt wird. Das Projekt ist Teil des Cluster Projekts “Interreligiöse Theologie”.

    Religious Pluralism and Interreligious Theology.

    Im ersten Teil wird diese englischsprachige Monographie einen Überblick und eine kritische Analyse pluralistischer Ansätze (im Unterschied zu exklusivistischen und inklusivistischen Ansätzen) im Verständnis religiöser Vielfalt geben, wie sie zurzeit innerhalb von Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Pluralismus entwickelt werden. Auf dieser Basis skizziert der zweite Teil ein Konzept von Theologie im Sinne einer interreligiösen, kolloquialen Praxis. Teil eins enthält Ergebnisse des Cluster Projekts „Pluralismusfähigkeit der Religionen“; Teil zwei wird die Gifford Lectures 2015 enthalten.

    Religiöser Pluralismus im Diskurs - Buddhisten und Christen in Myanmar und ihr Umgang mit religiöser Pluralität.

    (zusammen mit Hans-Peter Grosshans)

    DFG-finanziertes Forschungsprojekt.

    Buddhist-Christian Relations in Asia

    (in Zusammenarbeit mit dem European Network of Buddhist-Christian Studies)

    11th conference of the European Network of Buddhist Christian Studies. Internationale Konferenz in St. Ottilien (bei München), 25.-29. Juni 2015, gefördert von DFG, Spalding Trust, Lund Mission, EMW, Missio, Ev. Kirche von Hessen Nassau. Publikation der Konferenzbeiträge im Anschluss an die Konferenz.

    Comparative Religion Reconsidered.

    (zusammen mit Andreas Nehring, Universität Erlangen)

    Der gemeinsam herausgegebene Band bietet eine Diskussion der in den letzten Jahrzehnten weit verbreiteten Kritik religionsvergleichender Methodik innerhalb der Religionswissenschaft und stellt Versuche unterschiedlicher Neukonzeptionen und Neubegründungen komparativer Studien vor. Der Band ist aus einer Fachgruppentagung der Sektion „Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie“ der WGTh (Wissenschaftliche Gesellschaft für Theologie) hervorgegangen.

  • Elif Emirahmetoglu

    Islam and Eastern Religions

    Das Dissertationsprojekt befindet sich zurzeit noch in der Konzeptionsphase. Angestrebt ist eine komparative Untersuchung (von Autoren oder Thematiken) aus dem Islam und einer östlichen Religion mit einer klaren Relevanz für den interreligiösen Dialog.

  • Madlen Krüger

    Das Habilitationsprojekt umfasst eine empirische Studie im Rahmen des DFG Projekts

    „Religiöser Pluralismus im Diskurs - Buddhisten und Christen in Myanmar und ihr Umgang mit religiöser Pluralität“.

  • Timon Reichl

    Contemplation & Dialog: Historical and Systematic Issues of the Intermonastic Encounter Movement

    Die Dissertation untersucht die Genese eines spezifisch monastischen Zugangs zum interreligiösen Dialog im katholischen Mönchtum des 20. Jahrhunderts. Konstitutiv für monastische Akteure im Feld interreligiöser Beziehungen ist die enge Verknüpfung des Dialoganliegens mit monastischer Identität und Spiritualität. Dies konkretisiert sich im Einbezug monastischer Ressourcen als Bestandteil und Kontext interreligiöser Begegnung (z.B. monastische Gemeinschaft, Gebets- und Meditationstechniken, Schweigen, Arbeit und Liturgie). Ein Schwerpunkt liegt in der Herausarbeitung der Interaktions- und Transformationsprozesse in der Begegnung monastischer Traditionen. Neben der Berücksichtigung der aus historischer Perspektive entscheidenden Kontexte der Entstehungsgeschichte, konzentriert sich der religionssystematische Teil auf die Analyse zentraler Dimensionen und Themen inter-monastischer Dialogpraxis.

  • Achim Riggert

    Befreiende Vielfalt. Die Religionstheologie und das Konzept des interreligiösen Dialogs von Paul F. Knitter

    Der katholische Theologe Paul F. Knitter gehört zu den Pionieren des interreligiösen Dialogs und zu den Mitbegründern einer Pluralistischen Religionstheologie, die er zugleich in eigenständiger Weise weiterentwickelt und profiliert hat. Die Dissertation untersucht in systematisch-theologischer Perspektive den dialogischen und religionstheologischen Ansatz Knitters, seinen (1) biographischen Hintergrund, seine (2) theologische Begründung und Entfaltung und seine (3) praktische Anwendung im christlich-buddhistischen Dialog und christlich-buddhistischer Doppelzugehörigkeit. Auf diesem Weg soll der religionstheologische Ansatz Knitters umfassend rekonstruiert und hinsichtlich seiner Tragfähigkeit für aktuelle religionstheologische Herausforderungen und Fragestellungen evaluiert werden.

  • Richard Staub

    Christliche Nächstenliebe und buddhistisches Mitgefühl. Eine komparativ-theologische Analyse zu Papst Johannes Paul II. (Karol Wojtyla) und dem XIV. Dalai Lama (Tenzin Gyatso)

    (gemeinsame Betreuung mit Reinhold Bernhardt, Universität Basel; gefördert vom SNF). Anhand zweier konkreter Persönlichkeiten, in deren Denken Nächstenliebe und Mitgefühl zentral sind, sollen die breit rezipierten, kontrastierenden Stereotype aufgearbeitet werden. Durch die Behandlung ihrer jeweils spezifischen philosophischen und spirituellen Einflüsse (Scheler/Johannes vom Kreuz resp. Śāntideva /Nāgārjuna) sowie der Verankerung in der Tradition sollen die systematisch-theologischen Strukturen herausgearbeitet werden. Über einen rein phänomenologischen Vergleich hinaus fragt diese Dissertation nach Kompatibilität, Komplementarität und möglichen theologischen Erträgen.

  • Fabian Völker

    Philosophien der Nondualität - Studien zur Buddhismusinterpretation David R. Loys

    David R. Loy gehört zu den derzeit renommiertesten buddhistischen Denkern mit westlichem Hintergrund. Mit seiner an unterschiedliche religiöse Traditionen anknüpfenden non-dualen Philosophie beansprucht David Loy eine interreligiöse Grundlage, auf der er zugleich eine auf die konkreten Herausforderungen der Gegenwart abzielende Sozialethik und ökologische Ethik etabliert. Im interdisziplinären Schnittfeld von Religionswissenschaft und Interkultureller Philosophie bietet die Dissertation eine umfassende Analyse des Denkens von Loy.