EPS hat in Zusammenarbeit mit company b, Europäisches Filmzentrum Babelsberg, für Quarks&Co. ein aufwendiges Studio-Interface für die Verbindung Moderator - Internet produziert...

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Quarks&Co. ist entschieden der 'normalen Wissenschaft' verpflichtet. Auch als man sich das Thema 'Wir sind nicht allein' vornahm, wurde diese sorgsam gepflegte Attitüde der Nüchternheit deutlich. Aus dem Text der damaligen Internet-Seite: "Das Thema "Außerirdische" taugt zu mehr als zu quotentreibenden Sendungen voller außerirdischer Gruselgeschichten und intergalaktischer Romanzen! Es steckt vielmehr eine Menge spannender Wissenschaft dahinter. Als die Raumsonde Voyager 1 am 14. Februar 1990 unser Sonnensystem verließ und ein letztes Mal zurück blickte, schoß die Sonde eine ganz besondere Aufnahme der Erde. Niemals zuvor sind wir aus einer so großen Entfernung photographiert worden. Die Erdsicht der Voyagersonde ist zugleich unscheinbar und spektakulär: Unser Heimatplanet ist nur noch ein Punkt im Weltraum und dennoch hat auf diesem Punkt das Wunder des Lebens stattgefunden. Alles was uns lieb und teuer ist, alles wofür wir leben, uns einsetzen, spielt sich darauf ab. Die Frage stellt sich fast automatisch: Sind wir allein im Universum?"

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Wachsendes Angebot: Die Situation auf dem Markt für TV-Wissenschaftssendungen
Lange Zeit war die Wissenschaftsberichterstattung eine Domäne des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Sendereihen wie "Abenteuer Forschung" im ZDF, "Sonde" im SWR-Fernsehen und "Quarks & Co." im WDR Fernsehen setzen schon seit Jahren Standards bei der verständlichen und kompetenten Erklärung naturwissenschaftlicher Phänomene. Mehr und mehr entdeckt aber inzwischen auch die private TV-Konkurrenz das Thema. So verfügen inzwischen RTL, SAT.1 und ProSieben über entsprechende Sendezeiten. Daneben tummelt sich der private News-Kanal n-tv zunehmend auf diesem Gebiet. Auf der öffentlich-rechtlichen Seite sind in den vergangenen Monaten ebenfalls weitere Sendereihen dazugekommen. So strahlt arte seit September 1998 ein wöchentliches Umweltmagazin ("Unser Universum") aus; der neue Bildungskanal BR-alpha wiederum, der über Satellit auch bundesweit zu sehen ist, hat allein sieben Reihen zur Wissenschafts-, Technik- und Umweltthematik im Programm. Insgesamt bieten die öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsender in Deutschland einer Auswertung des "Medienspiegels" zufolge inzwischen 54 feste Sendeplätze an, auf denen der Zuschauer Informationen aus Wissenschaft, Forschung und Umwelt findet. Dazu kommen zwei Spartenkanäle (Discovery-Channel, Planet) im Pay-TV von DF1. Das größte Angebot findet sich aber nach wie vor auf öffentlich-rechtlicher Seite. Die ARD, das ZDF, alle acht Dritten, der Ereignis- und Dokumentationskanal Phoenix, arte, 3sat und selbst der Kinderkanal haben Wissenschaft und Umwelt regelmäßig in ihren Programmen. Der Zuschauer kann hier auf 48 Sendeplätze zurückgreifen. Die private Konkurrenz bietet dagegen nur sechs Reihen an. Bei RTL und SAT.1 fand die Wissenschaftsberichterstattung über die "Drittfenster" Einzug ins Programm. Das sind Sendeplätze, die per Gesetz von unabhängigen Dritten bestritten werden müssen - zur Verbesserung der Meinungsvielfalt. Mit bis zu 1,5 Millionen Zuschauern kommen "Planetopia" (SAT.1) und "Future" beziehungsweise "Natur Trend" (RTL) auf gute Werte. Den größten Erfolg unter den Privaten hat allerdings ProSieben. Die Reihe "Welt der Wunder", in der naturwissenschaftliche Phänomene populär erklärt werden, hat mittlerweile im Schnitt fast drei Millionen Zuschauer und gehört damit zu den Rennern im ProSieben-Programm. Kein Wunder, daß der Münchner Privatsender mit "Galileo" ab diesem Monat zusätzlich ein tägliches "Wissensmagazin" auf Kiel legt. Auch 3sat will Ende 1999 ein tägliches Wissenschaftsmagazin ins Programm bringen. Die ProSieben-Sendereihe "Welt der Wunder" ist sogar so erfolgreich, daß parallel dazu seit einiger Zeit eine eigene Zeitschrift unter demselben Titel herausgegeben wird (Auflage: 100.000 Exemplare). Die "Welt der Wunder"-Dokumentationen werden inzwischen zudem auf Video vermarktet. Die Privatsender setzen bei ihrer Wissenschaftsberichterstattung zwar verstärkt auf Populäres und auf Aha-Effekte. Gerne wird z.B. zum Start eines Hollywood-Films über einen Asteroiden-Einschlag eine ganze Sendung diesem Thema gewidmet. Doch das Themenangebot wird immer anspruchsvoller und vielfältiger. So gibt es bei ProSieben Sendungen über Gen-Technik. "Planetopia" wiederum informiert über zukunftsweisende Heilungsmethoden für Parkinson-Kranke oder neue Grippe-Impfstoffe. Der Erfolg der TV-Wissenschaftsmagazine hat sicher viele Gründe. Eine wichtige Rolle mögen die neuen Möglichkeiten der Computeranimation spielen, mit deren Hilfe komplexe Vorgänge verständlich und spannend zu visualisieren sind. Für viele Zuschauer sind die Magazine wohl auch eine Alternative zum Unterhaltungseinerlei auf vielen anderen Kanälen. Zudem wird der Alltag immer komplizierter. Durch Internet, Multimedia und Computer nimmt auch der Informationsbedarf in diesem Bereich zu. In der Wissenschaftsberichterstattung steckt noch einiges an Entwicklungspotential. Das zeigt das Beispiel des US-Senders "Discovery-Channel". Erst Mitte der 80er Jahre wurde der Kanal gestartet. Inzwischen haben die dort gezeigten Dokumentationen rund 70 Millionen Abonnenten. Quelle: Informationsdienst des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) - http://www.ksk-gp.de/tre/tr/wissen47.html