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Konzept für Telelearning |
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1 Verlaufsplanung eines Online-Seminars 2 Kriterien der Materialauswahl 3 Kommunikationsästhetische Kriterien 4 Personelle und technische Voraussetzungen
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Das Papier behandelt die inhaltlichen, organisatorischen und technischen Voraussetzungen für ein Online-Seminare in der Politischen Erwachsenenbildung. Da es sich um eine Vorstudie handelt, werden vor allem Möglichkeiten dargestellt, über deren Realisierung im Projektverlauf anhand der personellen und technischen Ressourcen entschieden werden muß. Weiterhin werden Vorüberlegungen zur Realisierung einer Modell-Website angestellt. URL Website: URL Konzept: |
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1 Verlaufsplanung eines Online-Seminars Grundsätzlich wird innerhalb des Projektes die Funktion des zu erstellenden Online-Angebotes diskutiert werden müssen. Wie auch die spätere technische Umsetzung beliebige Möglichkeiten der Skalierung eröffnet, ist die Erweiterung des bisherigen Rosa-Kursangebots auf den Netzraum in verschiedenen Varianten denkbar, von parallel zu "realen" Seminaren stattfinden virtuellen Diskussionsforen über eine netzgestützte Vor- und Nachbereitung von Inhalten bis zu komplett im Netz durchgeführten Seminaren. Als Optionen böten sich etwa: Fall 1: Der Internet-Anteil der Seminare beschränkt sich auf die Vor- und Nachbereitung der Seminarthemen. Zum Einsatz kämen hier online verfügbar gemachte Texte sowie jede Art von Hypermedia-Dokumenten (soweit sinnvoll). Der ‚virtuelle' Teil des Seminars bestünde also im Wesentlichen aus einer digitalen Bibliothek, in der Seminarunterlagen und Teilnehmerbeiträge verfügbar gemacht werden sowie einem Messageboard zur Fortsetzung von im Seminar entstanden Diskussionen im Netzraum. Die Interaktivität des Angebots kann auf einem relativ niedrigen Level gehalten werden, da der Großteil der Teilnehmerinteraktionen ‚in real life' stattfindet, so dass sie sich vorwiegend auf eine onlinegestützte tutorielle Betreuung reduziert. Weitere Komponenten des Netzangebotes wären die Möglichkeit der Online-Anmeldung und des Abrufs des Seminarprogramms. Dieses Konzept entspräche in etwa den in Münster bereits zahlreich durchgeführten (Online-) Seminaren. Fall 2: Ein ausschließlich im Netzraum veranstaltetes Seminar würde weitaus höhere Anforderungen an Multimedialität und Interaktivität des Angebotes stellen. Neben den in (1) aufgeführten Grundkomponenten müsste hier stärker nach pädagogischen Gesichtspunkten aufbereitetes Lernmaterial zum Einsatz kommen: Multimediale ‚Folien', die die Zusammenhänge der eingesetzten Texte aufklären, interaktive Diagramme (siehe Krys' Powerpoint-Entwurf), dazu eventuell (entsprechend den technischen Möglichkeiten) breitbandigere Medientypen wie Audio-/Videoübertragung. Im Zentrum eines solchen Angebots stünde jedoch nicht das Material, sondern die Teilnehmerinteraktion. Entsprechend stärker ausgebaut müssen die Feedback-Möglichkeiten sein. Realisierungsvorschlag: Als Zwischenstufe auf dem Weg zu reinen Online-Seminaren wäre die Anbindung eines Online-Seminars an eine ‚real' stattfindende Seminarreihe sinnvoll. Seminarmaterialien sowie Zusammenfassungen der Diskussionsergebnisse wären im Netz verfügbar, so dass das Seminar außerhalb der Treffen im Netz weitergeführt werden kann. Dieses Vorgehen wäre vor allem hinsichtlich der fehlenden Möglichkeit, mit den zu zur Verfügung stehenden Mitteln echte Telekonferenzen (Videoübertragung) abzuhalten, zu empfehlen. Reine Online-Seminare dürften stark mit Problemen der Teilnehmermotivation zu kämpfen haben, da sich zum einen die Seminararbeit hinsichtlich der erforderlichen Systematik und Intensität von übrigen Netz-Aktivitäten unterscheidet (das Onlineseminar ist keine Newsgroup, an der man sich beliebig beteiligen kann), zum anderen der Schwerpunkt eines Seminars in der politischen Erwachsenenbildung in Diskussionen und nicht im ‚Lernen nach Skript' besteht. Die Gruppierung von Online-Anteilen um ‚reale' Seminartreffen dürfte zeitlich und inhaltlich strukturierend und motivierend wirken. Der Zeitraum des Online-Seminars ergäbe sich in dieser Lösung aus dem tatsächlichen Seminarzeitraum plus Vor- und Nachbereitungsphase.
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Schematische Darstellung des Seminarablaufs. (PDF) |
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Vorteile des Konzepts:
Nachteile des Konzepts:
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2 Kriterien der Materialauswahl: Folgende Problemfelder ergeben sich:
Unter der Voraussetzung, daß das bisherige Veranstaltungskonzept des Zentrums beibehalten wird, eignen sich "Thematische Reihen" von 3-4+ Einzelveranstaltungen für die Begleitung durch ein vollständiges Online-Angebot. Jedenfalls wenn man die Erfahrungen mit entsprechenden Kursangeboten an der Uni Münster überträgt, benötigt das Online-Forum eine gewisse Anlaufzeit bis zum effektiven Funktionieren. Einzelveranstaltungen könnten jedoch in einer Minimalversion (einzelnes Chatboard und Linksammlung) eingebunden werden.
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Entsprechend Herrn Krysmanskis Vorschlägen wird zunächst das Kursangebot "Die neue politische Elite im Globalisierungsprozeß" in zwei Themenbeispielen umgesetzt, um die Anwendbarkeit des Konzeptes auf auf kommende Veranstaltungen der Stiftung zu demonstrieren.
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siehe Eliten-Seminar
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3 Kommunikationsästhetische Kriterien Anforderungen an die zu entwickelnde Website: 1. Formale / Technische Anforderungen:
2. Inhaltliche Anforderungen Website:
Seminar:
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3. Inhaltliche und strukturelle Umsetzung Leitseite:
Seminare:
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grobes Strukturdiagramm der TeleRosa-Site (PDF)
Diagramm einer Seminarseite (PDF) |
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Maßgebliches Ziel wird die Erarbeitung eines Rahmenangebotes sein, in das unterschiedliche (noch zu entwickelnde) Projekte eingehängt werden können. Dieser Prozeß muß für den Betreuer der Seiten so einfach wie möglich ablaufen: Grafisch wird nur in den unveränderlichen Teilen der Leitseite und in den Kursmodulen selbst gearbeitet, ansonsten ist textbasierte Darstellung zu bevorzugen. Da z.Zt. noch unbekannt ist, in welchen Medienformaten die Kurse tatsächlich vorliegen werden (Authorware, HTML, Powerpoint etc.), sollten Formatvorlagen für gängige Dateitypen erstellt werden. Die für diese Vorstudie erstellte Entwurf wird als reine HTML-Site sowie in Form von Designstudien realisiert.
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siehe auch
mein PILLUM-Paper "Entwicklung
eines Web-Interfaces für Wissenschaftskommunikation" |
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Grafische Gestaltung: Ein ziemlich kritischer Punkt, da aufgrund der frühestens in Q1/00 erfolgenden Umgestaltung der Rosa-Website die Umgebung unseres Projektes noch unbekannt ist. Ebenso sind generelle Änderungen im Erscheinungsbild der Stiftung wahrscheinlich. Wir gehen daher für die zukünftige Website der Stiftung, mit der unser Entwurf harmonieren muß, von folgenden Voraussetzungen aus:
weiterhin:
Grundsätzlich sollten wir uns darauf einigen, daß die TeleRosa-Site in einem eigenen Browser-Fenster läuft und nicht etwa in einen Frame der Stiftungsseiten integriert wird. Stilistische Diskrepanzen zwischen beiden Entwürfen, die notwendigerweise auftauchen werden, können so abgeschwächt werden. Weiterhin existieren folgende (teilweise diskussionsbedürftige) Überlegungen zu Fragen des Layouts:
4 Personelle und technische Voraussetzungen Wie dem Konzept zu entnehmen ist, favorisieren wir eine Lösung, die die bisherigen Veranstaltungsreihen durch den Einsatz des Internets unterstützen und erweitern soll. Telelearning in der eigentlichen Definition des Begriffs, d.h. die Entwicklung eines ausschließlich virtuellen Kursangebots, wäre erstens auf die Form der momentan von der Stiftung durchgeführten Veranstaltungen (in der Regel Vortragsreihen mit Teilnehmerdiskussion) schlecht übertragbar und zweitens nicht finanzierbar. Das Modell "Digitale Bibliothek + Interaktionsplattform" läßt dagegen nach der Entwicklung und Implementation nur noch relativ geringe Kosten für die Einbindung neuer Kurse entstehen. Infrastrukturelle Voraussetzungen für die langfristige Durchführung eines wie oben beschriebenen Kursangebots: Hardware:
Software: Wir gehen momentan davon aus, daß die Server- und Kommunikationssoftware zu Beginn des Projektes aus kostenfreien Programmen bestehen wird. Für die Betreuung des Angebots wäre ein Web-Autorensystem (Dreamweaver, GoLive, Frontpage o.ä.) notwendig sowie eine Office-Ausstattung. Personal: Während die Zusammenstellung des Kursmaterials sowie die technische Umsetzung der jeweiligen Angebote extern geleistet werden kann (etwa in Kooperation mit der Uni Münster), benötigt die Stiftung eine Fachkraft für die Betreuung des Angebots. Diese übernimmt die Aufgaben der Benutzerverwaltung, Moderation der Diskussionen (im technischen Sinn), Aktualisierung des Dokumentenservers sowie technische Betreuung der Teilnehmer. Hierfür sind fortgeschrittene Kenntnisse in HTML-Authoring sowie zumindest Grundkenntnisse in der Handhabung von Webservern nötig. Die zu erwartende Arbeitsbelastung wird von der Anzahl der gleichzeitig durchgeführten Kursangebote und dem technischen Aufwand, mit dem diese implementiert werden, abhängen. In etwa kann mit 5 bis 10 Wochenstunden pro Kursangebot gerechnet werden. Weiterhin ist ein entsprechendes Engagement auf der virtuellen Ebene der Kurse seitens der Veranstalter und Referenten nötig. Dies gilt vor allem für die Startphase der Kurse, da die Motivation, in ein leeres Board zu posten, ziemlich gering ist. Auch wenn die Veranstaltungsreihen des Zentrums (bisher) weniger den Charakter von Kursen als von Diskussionsforen haben, sollte für den Internet-Bereich ein inhaltlicher Moderator/Kursleiter während der Dauer des Kurses zur Verfügung stehen. Zudem ist eine Bereitschaft der Referenten wünschenswert, sich an den entstehenden Diskussionen zu beteiligen (möglichst schon während der Vorbereitungsphase). Falls dort die benötigten Grundkenntnisse in der Handhabung des Internets nicht vorhanden sind, sollten entsprechende Einführungen angeboten werden. |
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5 Dokumentation 1. Realisation des Konzepts Während der Ausarbeitung der Modell-Website wurde der dargestellte Vorschlag allen wesentlichen Aspekten umgesetzt. Als einzige Abweichung findet sich im jetzt vorliegenden Entwurf eine integriertere Seitenstruktur im Bereich der einzelnen Kurseinheiten. War zuerst geplant, die Seitenfolge chronologisch zu ordnen (in Form einer "Wanderung" der Seminar-Homepage durch die einzelnen Themenkomplexe), wurde die Ordnung nun thematisch vorgenommen, bei gleichberechtigtem Zugang zu allen Themengebieten über den gesamten Zeitraum des Seminars. Zwei Gründe führten zu dieser Entscheidung: Erstens eine Vereinheitlichung des Zugangs zum Messageboard als Zentralbereich der Seminarseiten. Die zuerst favorisierte Lösung hätte der Installation verschiedener Instanzen des dem Board zugrundeligenden CGI-Skripts bedurft. Dies hätte erhebliche Nachteile für die Administration mit sich gebracht und auf der Anwenderseite Einschränkungen für die boardeigene Suchfunktionalität bedeutet. Ein zweiter Grund war der Wunsch nach einer stärkeren Verzahnung der einzelnen Kurseinheiten. Die dem Konzept zugrundeliegende Lösung hätte die Aufmerksamkeit der Teilnehmer zu stark auf das gerade aktuelle Thema fokussiert und den Rest des Kursprogramms in den Hintergrund gerückt. Da jedoch die wesentliche Funktion der Telerosa-Site in der Vor-und Nachbereitung von Kursangeboten besteht, spiegelt die nun relisierte Seitenstruktur stärker den angestrebten Mix aus 'realen' und virtuellen Kurselementen wieder. 2. Seitenstruktur Die TeleRosa-Site besitzt vereinfacht dargestellt einen dreistufigen logischen Aufbau: Auf ein Intro folgt eine Angebotsübersicht (Sitemap), die Zugang zu allen nicht mit einem konkreten Kursangebot zusammenhängenden Servicefunktionen bietet (Stufe 1). Nach Auswahl eines Kursangebots wechselt die Bildschirmdarstellung zur jeweiligen Kursseite (Stufe 2), auf der Diskussionsfläche und Servicekomponenten integiert sind. Aus den digitalen Bibliotheken dieser Kursseiten heraus sind Dokumente bzw. Client-Anwendungen aufrufbar, die ein dem Verwendungszweck angepaßtes Navigieren bzw. Interagieren ermöglichen. Diesem Aufbau liegt auf HTML-Ebene eine komplexere Informationsstruktur zugrunde, die jedoch für den Benutzer transparent ist. Auf den Kursseiten selbst verbergen sich unter einer integrierten Oberfläche zwei funktional voneinander unabhängige Komponenten: Der obere Abschnitt der Seite wird von einem Serviceteil eingenommen, der in einer ein- bis zweistufigen Menüstruktur Zugang zu den für die Mitarbeit an den Diskussionsforen und Kursterminen benötigten Informationen und Funktionalitäten anbietet. Im unteren Abschnitt findet sich das Messageboard als Zentralkomponente der virtuellen Kursarbeit. Unter einer einer einfachen und intuitiven Benutzeroberfläche verbergen sich dort umfangreiche Funktionen für die Strukturierung virtueller Diskussionen. Neben einer hierarchischen Anordnung der Themen sind die die Diskussionsthreads auch durch Suchanfragen über Veröffentlichungszeitraum oder Schlüsselbegriffe zugänglich. Beide Abschnitte der Seminarseite sind in ihrer unterschiedlichen Funktionalität differenzierbar, jedoch optisch ineinander verzahnt. Diesem Aufbau liegt vor allem ein Kriterium unserer Entwurfsarbeit zugrunde: Dem Benutzer das Gefühl zu geben, mit einem Stück Software zu arbeiten, das ihm sämtliche für die Kursarbeit benötigten Informationen und Funktionen zur Verfügung stellt. Eine optische Trennlinie verläuft nur zwischen Kursangebot und Online-Dokumenten, eine Entscheidung im Designprozeß, für die zwei Gründe vorlagen:
Der einzige noch vorhandene Bruch des Seitenkonzepts besteht in der bisherigen (Nicht-) Integration des Chatclients. Diesen in einem separaten Fenster aufzurufen, macht hinsichtlich einer simultanen Verfügbarkeit der Diskussionsthreads und der Chatfunktionalität Sinn, jedoch wäre eine stärkere Integration in das übrige Erscheinungsbild der Site wünschenswert. Dies kann wohl nur durch eine kommerzielle (und stärker konfigurierbare) Chatsoftware geleistet werden. 3. Umfang Der gesamte Vorschlag wurde als HTML-Site erstellt, um einen realistischen Einblick in die Funktionalität des Angebots geben zu können. Realisiert wurden:
4. Technik Die Seiten benutzen den HTML 4.0 (dHTML)-Standard, wie er von den momentan gebräuchlichen Web-Browsern der Generation 4/5 unterstützt wird. Wo nötig, wurden separate Lösungen für Netscape Navigator bzw. Microsoft Internet Explorer realisiert. Folgende Elemente, die den W3C-Standard (HTML 3.2) überschreiten, wurden imlementiert:
Auf Seiten des Browsers muß weiterhin eine Java-Engine zur Verfügung stehen. Aufgrund des genannten Voraussetzungen eignen sich für die vollständige Nutzung des Angebots die Browser Microsoft Internet Explorer (ab v. 4.0) und Netscape Navigator (ab v. 4.0). Nicht geeignet sind ältere Versionen der genannten Produkte oder Exoten-Browser wie Sun Hot Java Browser, NCSA Mosaic oder Opera. Hinsichtlich der Ladezeiten wurden die Seiten auf die Verwendung von V.90-Modems bzw. ISDN hin optimiert, ein Zugriff über langsamere Einwahlverbindungen geht jedoch relativ problemlos vonstatten, da die ladezeitintensiven Dokumente der Bibliothek ohnehin auf die Möglichkeit des Ausdrucks bzw. der Speicherung auf der lokalen Platte hin optimiert wurden, während die interaktiven Elemente der Site nur einer geringen Übertragungsbandbreite bedürfen. Serverseitig benötigt die Software Privilegien für die Ausführung von CGI-Skripts, einen Perl 5-Port, die Möglichkeit der Einrichtung passwortgeschützter Verzeichnisse sowie eine Java-Engine mit der Möglichkeit der Kommunikation über IP-Port 6667 (von Firewall-Funktionalität ausgenommen, sofern vorhanden). Bis auf die Java-Funktionalität, für die wahrscheinlich ein dedizierter Server mit geringer Bandbreite eingerichtet werden muß, stehen diese Funktionen auf allen professionellen Web-Servern zur Verfügung.
1. Einsatzgebiete Der Einsatz der TeleRosa-Umgebung wurde bisher vornehmlich unter dem Aspekt der Unterstützung von Lernprozessen in Seminaren der politischen Bildung betrachtet. Diese Eingrenzung wurde zum einen im Hinblick auf die für die Realisation zur Verfügung stehenden personellen bzw. finnanziellen Ressourcen vorgenommen, zum anderen ist sie inhaltlicher Natur: Ein bisher gut funktionierendes Kurssystem soll nicht in ein für echtes Telelearning nur unzufriedenstellend realisierbares Angebot ersetzt werden. Die Grenzen, die dem Projekt durch die Anmeldung als Zugangsvoraussetzung und die Bindung an reale Seminare gesetzt wurden, lassen sich in zwei Richtungen erweitern:
Eine weitere funktionale Erweiterung der Website läge im Angebot von Literatur der Stiftung. Hier wäre sowohl ein externes Angebot in Form eines Online-Buchhandels als auch die Integration in die Bibliotheken der jeweiligen Seminarmodule denkbar. 2. Technische Erweiterung Die in den kommenden zwei Jahren zu erartende flächendeckende
Einführung von Breitband-Onlinezugängen (DSL, Powerline usw.) wird auch dem
Bereich der virtuellen Seminare neue Möglichkeiten eröffnen, die eine
Erweiterung des Angebots in Richtung echtes Telelearning denkbar erscheinen
lassen. Vor allem die Ersetzung von textbasierten Unterhaltungen durch
Videokonferenzen (bisher mit mehreren Teilnehmern über ISDN kaum
realisierbar) wäre hier zu nennen.
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