Veranstaltungen

Münster auf der Autobahn

Foto: Klaus Baumeister (Westfälische Nachrichten)

Alle Räder stehen still, wenn es die Kultur so will

Am Sonntag den 18.07.2010 ereignete sich etwas, das es seit den Zeiten der Ölkrise in den 1970er Jahren nicht mehr gab: Die A 40 war autofrei.
Allerdings hatte dieses Mal der gestiegene Benzinpreis nichts damit zu tun, sondern die Kultur aus dem Ruhrpott und Umgebung.
Auf 60km Strecke zwischen Duisburg und Dortmund wurde die längste Theke der Welt aufgebaut (Sorry, Tote Hosen, die steht nun nachweislich NICHT in Düsseldorf) und Groß- und Kleinkunstschaffende, Picknicker, Musiker und Menschen mit kreativen Ideen durften die A 40 bevölkern.

Dabei fehlten die Münsteraner Debattierer natürlich nicht. Das Kulturamt Münster hatte fünf der Tische zugeteilt bekommen, quasi als Trostpreis dafür, dass wir dem Ruhrgebiet im Wettkampf um die Kulturhauptstadt unterlegen waren. Diese gingen an den Künstler Stephan US mit seinem Archiv des Nichts, das Orchester Galaxy Brass und - trommelwirbel - den Debattierclub!
So lärmten, demonstrierten und debattierten wir uns durch dieses Großkulturereignis.

Wir bekamen Unterstützung von unseren Freunden von DebaDo, dem Debattierclub aus Dortmund bei unseren drei Showdebatten zu den Themen:

"Kann dat' wech oder is' dat Kunst?"
"Wir brauchen ein 17. Bundesland Ruhrgebiet!"
"Keine Klimaanlagen in den ICEs mehr!"

Geredet wurde in beiden gängigen Formaten - Hauptsache Spaß!

Die letzte Debatte, in der die Regierung forderte, ICEs zum Zwecke der inneren Reinigung und der erleichterten Kontaktaufnahme zwischen den Reisenden zu rollenden Saunen umzufunktionieren, lockte die meisten Zuschauer an.
Aber auch Jan aus Dortmund, der eine komplette Rede als "Jan, der Brummifahrer aus Wattenscheid" hielt und ein feuriges Plädoyer gegen die Kunst hielt (jajaja, Klischee...), konnte viel Applaus ernten.

Der Debattierclub Münster bedankt sich ganz herzlich beim Kulturamt der Stadt Münster, die es uns überhaupt erst ermöglichten, an diesem spektakulären Ereignis als Kulturschaffende teilzunehmen, bei Herrn Baumeister für die tolle Berichterstattung in den Westfälischen Nachrichten und natürlich bei DebaDo, die spontan mitmachten und offensichtlich genau so viel Spaß dabei hatten wie wir!

Das Fazit dieses ungewöhnlichen Tages lautet:
10 Debattierer(innen), bei gefühlten 50 Grad im Schatten, 2 Tische, 60km gesperrte Autobahn, 3 Showdebatten, pro Person ein Sonnenbrand und 3 Millionen Zuschauer - so musset sein!

 

Liebe Debattierer und -innen,

 die FIFA macht uns das Leben schwer und setzt laufend Spiele am Mittwoch an. Naja. Wir konnten uns in den Verhandlungen leider nicht durchsetzen und hoffen drauf, dass die UEFA zur EM dann auf unsere Bestechungsversuche eingehen wird.

Bis das so weit ist, treffen wir uns am kommenden Mittwoch, also am 7.7. um 19:30 Uhr im Hof der KSHG um uns anzusehen, wie Schland gegen Spanien gewinnt um dann den Niederlanden am Sonntag die Ehre zuteil werden zu lassen, ohne Stern im Gepäck nachhause zu fahren. Ja, das ist parteiisch, aber da wir keine Juroren, sondern Zuschauer sind, sei es uns gegönnt.

 Wer nicht gänzlich aufs Debattieren verzichten möchte, der kommt einfach um 18h in die KSHG. Dort treffen wir uns ausnahmsweise, um vor dem Spiel schon mal verbale Fetzen fliegen zu lassen. 

Hinterlasst bitte ein kleines Vuvuzelakonzert in Kathas telefonischer oder elektronischer Mailbox, damit wir wissen, ob ihr dabei seid.

 

Deutsche Debattiermeisterschaft 2010 in Münster

In der Zeit vom 03.-06.Juni wird in Münster das beste Rednerteam des studentischen Debattierens gesucht.

200, Teilnehmer, 72 Teams aus Deutschlan, Österreich der Schweiz und Italien kämpfen um den Titel des Meisters

im Hochschuldebattieren.

 

Die große Finaldbeatte in der die vier Teams antreten, die über sieben Vorrunden, und 2 Finalrunden bestehen konnten, 

wird am 06.06. um 14:00 Uhr in der Aula am Aasee ausgetragen.

Für Publikum ist der Eintritt frei. Wir freuen uns über alle Besucher.

 
 

Herzblut für die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Debattieren

Heute haben die Mitglieder des Debattierclubs gemeinsam in der Blutspende abnull des Universitätsklinkums Münster Ihr Blut für die DDM gegeben. Die Aufwandsentschädigungen gehen zu Gunsten der DDM.

Kurz erholt und mit einem halben Liter weniger Blut im Körper sahen es die Debattierer Julian Schneider und Knut Knudsen als notwendig an, eine "Blutspendepflicht einzuführen". In einer heißen Debatte in der die Opposition (Jost Schroten und Tersa Widlok) die Regierung als Vampire und Blutsauger titulierte, konnte der Disput letztlich unblutig beendet werden.

Der Debattierclub Münster dankt dem UKM und der Blutspende abnull für die gute Zusammenarbeit.

 

Hallo allerseits!

Nach ein paar spannenden und anstrengenden Tagen melden wir uns nun mit einem Bericht über die letzten Aktivitäten.

Das Nikolausturnier!

Am 5.12. hatten wir Teams aus NRW und Nds zu Gast um das Nikolausturnier zu bestreiten. Trotz harter Konkurrenz aus dem Umland konnte der Titel des Münsteraner Nikolaussiegers in Münster bleiben. Einen herzlichen Glückwunsch an Florian S und Thomas S, die gemeinsam als "Yo no soy marinero" (sehr frei übersetzt als "Ich bin nicht mariniert") die Herzen der Zuschauer und Juroren gewinnen konnten. 

Die Themen waren:

1. Wehrpflicht abschaffen!

2. DHw die Leistungen der Krankenkassen an den Lebensstil der Versicherten anpassen.

3. DHm, dass eine Stasivergangenheit kein Makel mehr ist.

4. DHw Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, ein Betreuungsgeld zahlen (Finalthema). 

An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle HelferInnen, TeilnehmerInnen, die am Ende einfach mal spontan mit anpackten, die Hausmeister und -innen des Schiller-Gymnasiums und überhaupt - wir hatten Spaß, ihr offensichtlich auch :)

Es ist übrigens etwas liegen geblieben: 1x Regenklamotten (liegen in der Schule zur Abholung bereit) und 1x schwarze Wollmütze ohne Logo (wer Ansprüche erhebt, meldet sich bitte bei Katha)

Fotos hier ...

Die Zugdebatte!

Am 10.12. fand die erste Zugdebatte der Debattierclubs Münster und Osnabrück statt.

Gestartet wurde zu bester Pendlerzeit um 19:04 Uhr in Münster, Richtung Osna. Das Thema war eigentlich ein ganz anderes, aber wir haben uns kurzfristig entschieden, eher weihnachtlich zu debattieren und so folgte während der Fahrtzeit ein heftiger Schlagabtausch um die Frage, ob zu Weihnachten ein fernsehfreier Tag eingeführt werden sollte.

Münster war sehr dafür, denn Emotion statt Television wäre doch grade zu Weihnachten wünschenswert, während Osnabrück sich für Sissy, Die Hard 4 und Florian Silbereisen auch zum Christfest stark machte.

Das unfreiwillige Publikum erwies sich als erstaunlich involviert und spendete großen Applaus für beide Seiten. Das riecht nach Wiederholungsgefahr!

Auch hier: Die Fotos kommen sobald die Abgelichteten das ok gegeben haben.

Die Geo-Debatte!

Wie bereits in den vergangenen Jahren fand auch dieses Jahr wieder die sogenannte "Geo-Debatte" statt. Diese von unserem Mitglied Ingo Hahn initiierte Veranstaltung ist Teil seines Lehrprogramms in der Geographie und soll den Studierenden vorführen, dass man auch als "Nicht-Laberfach-Studi" von den Soft Skills, die man beim Debattieren vermittelt bekommt, profitieren kann. 

Unser Thema dieses Jahr war "Fleischkonsum reduzieren - Klima schützen". Die Regierung ging direkt in die Offensive mit einem fast schon vegetarischen Antrag, in Zukunft nur noch 1x pro Woche den Fleischkonsum zu ermöglichen um den von der Fleischwirtschaft verursachten CO2-Ausstoß zu senken. Die Opposition sah dies als herben Verstoß gegen ihre Freiheit zum Steak. Das Wortgefecht war entsprechend hitzig!

Ein besonderes Dankeschön an Tabea, die als Whip der Opposition ordentlich Stimmung gemacht hat. Sie war mutig und hielt auf dieser Showdebatte ihre 3. Rede überhaupt! 

Again: Fotos folgen! 

 
 

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