Aktuelles
Dienstag, 20. Juli 2010 um 16:33 Uhr

Foto: Klaus Baumeister (Westfälische Nachrichten)
Alle Räder stehen still, wenn es die Kultur so will
Am Sonntag den 18.07.2010 ereignete sich etwas, das es seit den Zeiten der Ölkrise in den 1970er Jahren nicht mehr gab: Die A 40 war autofrei.
Allerdings hatte dieses Mal der gestiegene Benzinpreis nichts damit zu tun, sondern die Kultur aus dem Ruhrpott und Umgebung.
Auf 60km Strecke zwischen Duisburg und Dortmund wurde die längste Theke der Welt aufgebaut (Sorry, Tote Hosen, die steht nun nachweislich NICHT in Düsseldorf) und Groß- und Kleinkunstschaffende, Picknicker, Musiker und Menschen mit kreativen Ideen durften die A 40 bevölkern.
Dabei fehlten die Münsteraner Debattierer natürlich nicht. Das Kulturamt Münster hatte fünf der Tische zugeteilt bekommen, quasi als Trostpreis dafür, dass wir dem Ruhrgebiet im Wettkampf um die Kulturhauptstadt unterlegen waren. Diese gingen an den Künstler Stephan US mit seinem Archiv des Nichts, das Orchester Galaxy Brass und - trommelwirbel - den Debattierclub!
So lärmten, demonstrierten und debattierten wir uns durch dieses Großkulturereignis.
Wir bekamen Unterstützung von unseren Freunden von DebaDo, dem Debattierclub aus Dortmund bei unseren drei Showdebatten zu den Themen:
"Kann dat' wech oder is' dat Kunst?"
"Wir brauchen ein 17. Bundesland Ruhrgebiet!"
"Keine Klimaanlagen in den ICEs mehr!"
Geredet wurde in beiden gängigen Formaten - Hauptsache Spaß!
Die letzte Debatte, in der die Regierung forderte, ICEs zum Zwecke der inneren Reinigung und der erleichterten Kontaktaufnahme zwischen den Reisenden zu rollenden Saunen umzufunktionieren, lockte die meisten Zuschauer an.
Aber auch Jan aus Dortmund, der eine komplette Rede als "Jan, der Brummifahrer aus Wattenscheid" hielt und ein feuriges Plädoyer gegen die Kunst hielt (jajaja, Klischee...), konnte viel Applaus ernten.
Der Debattierclub Münster bedankt sich ganz herzlich beim Kulturamt der Stadt Münster, die es uns überhaupt erst ermöglichten, an diesem spektakulären Ereignis als Kulturschaffende teilzunehmen, bei Herrn Baumeister für die tolle Berichterstattung in den Westfälischen Nachrichten und natürlich bei DebaDo, die spontan mitmachten und offensichtlich genau so viel Spaß dabei hatten wie wir!
Das Fazit dieses ungewöhnlichen Tages lautet:
10 Debattierer(innen), bei gefühlten 50 Grad im Schatten, 2 Tische, 60km gesperrte Autobahn, 3 Showdebatten, pro Person ein Sonnenbrand und 3 Millionen Zuschauer - so musset sein!
Donnerstag, 15. Juli 2010 um 21:05 Uhr
Heute, am 15.7.2010, hat die Mitgliederversammlung des Debattierclubs Münster einen neuen Vorstand gewählt.
Oliver Knüpfer wird Katharina in das Amt des Präsidenten folgen, Gerrit Gottschalk wird Josts Platz des Ersten Vorsitzenden einnehmen und Knut wird von Teresa Widlok beerbt, die in Zukunft die Zweite Vorsitzende sein wird.
Der alte Vorstand bedankt sich ganz herzlich bei den Clubmitgliedern für die grandiose Unterstützung in diesem Jahr, bei der Organisation der Deutschen Meisterschaft und bei allen anderen Clubaktivitäten und wünscht dem neuen Vorstand alles Gute, viel Erfolg bei den geplanten Projekten und viel Spaß bei der Arbeit mit dem Club!
Für den ehemaligen Vorstand,
Katharina, Jost und Knut
Dienstag, 06. Juli 2010 um 20:33 Uhr
Liebe Debattierer und -innen,
die FIFA macht uns das Leben schwer und setzt laufend Spiele am Mittwoch an. Naja. Wir konnten uns in den Verhandlungen leider nicht durchsetzen und hoffen drauf, dass die UEFA zur EM dann auf unsere Bestechungsversuche eingehen wird.
Bis das so weit ist, treffen wir uns am kommenden Mittwoch, also am 7.7. um 19:30 Uhr im Hof der KSHG um uns anzusehen, wie Schland gegen Spanien gewinnt um dann den Niederlanden am Sonntag die Ehre zuteil werden zu lassen, ohne Stern im Gepäck nachhause zu fahren. Ja, das ist parteiisch, aber da wir keine Juroren, sondern Zuschauer sind, sei es uns gegönnt.
Wer nicht gänzlich aufs Debattieren verzichten möchte, der kommt einfach um 18h in die KSHG. Dort treffen wir uns ausnahmsweise, um vor dem Spiel schon mal verbale Fetzen fliegen zu lassen.
Hinterlasst bitte ein kleines Vuvuzelakonzert in Kathas telefonischer oder elektronischer Mailbox, damit wir wissen, ob ihr dabei seid.
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