Zwei-Fach Bachelor (2FBA) Chemie / Bachelor BK Chemie

(für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen bzw. Berufskollegs) gemäß LABG 2009

Seit dem Wintersemester 2011/2012 werden an der WWU Münster die Studiengänge Zwei-Fach Bachelor (für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen) und Bachelor BK (für das Lehramt an Berufskollegs) gemäß LABG 2009 angeboten. Die Einschreibung ins erste Fachsemester der seit dem Wintersemester 2005/2006 laufenden Studiengänge des Modellversuchs (nach LPO 2003) ist seit dem Wintersemester 2011/2012 nicht mehr möglich.

Beide Studiengänge ermöglichen das Studium von zwei gleichwertigen Fächern in Verbindung mit Veranstaltungen im Bereich der Erziehungswissenschaften, das nach einem anschließenden Masterstudium zur Qualifikation für das Lehramt an der gewählten Schulform führt. Der Teilstudiengang Chemie ist in beiden Studiengängen identisch und legt den Schwerpunkt auf die fachwissenschaftliche Ausbildung der Studierenden. Dazu werden in den klassischen Disziplinen (Anorganische Chemie, Organische Chemie und Physikalische Chemie) jeweils Grundlagen- und Fortgeschrittenenmodule absolviert. Hinzu kommt ein Modul zu den didaktischen Grundlagen der Chemie, das die Basis für die weitere fachdidaktische Ausbildung im anschließenden Masterstudiengang darstellt. In den experimentellen Praktika können Unkostenbeiträge erhoben werden, die die Studierenden zu tragen haben. Die Höhe dieses Unkostenbeitrags orientiert sich am entsprechenden Beitrag im Studiengang BSc Chemie.

Empfehlungen:

  • Wir empfehlen, vor Studienbeginn das freiwillige Angebot eines Mathematik-Vorkurses in Anspruch zu nehmen (Details unten). Insbesondere in den Modulen der Physikalischen Chemie werden Mathematik-Kenntnisse vorausgesetzt.
  • Einige Module enthalten ein Praktikum, welches häufig in der vorlesungsfreien Zeit stattfindet. Da auch der bildungswissenschaftliche Teil des Studiums Praktika enthält, die von den Erziehungswissenschaften angeboten werden, empfehlen wir um frühzeitige Belegung der Praktika soweit möglich, um spätere Terminkollisionen zu vermeiden.