Aktuelles - Fachbereich Chemie und Pharmazie

Professor Dr. Dres. h.c. Adolf Nahrstedt am 07. Januar 2016 im Alter von 75 Jahren verstorben
(Nachruf)

Weltverband ehrt Chemiker

Neugebauer1zu1Neugebauer2zu1

Prof. Dr. Johannes Neugebauer vom Organisch-Chemischen Institut wird von der "World Association of Theoretical and Computational Chemists" (WATOC) mit der Dirac-Medaille 2016 ausgezeichnet. Die WATOC ehrt damit jährlich einen weltweit herausragenden Theoretischen Chemiker im Alter unter 40 Jahren. Die Verleihung erfolgt auf der nächsten Weltkonferenz der WATOC im Jahr 2017 in München.

Besondere Ehre für Prof. G. Haufe

Haufe1zu1Haufe2zu1

Die "European Academy of Sciences" nimmt Prof. Dr. Günter Haufe als Mitglied auf. Die EURASC ehrt mit der Mitgliedschaft exzellente Forscher aus den Naturwissenschaften, den Lebenswissenschaften und der Technik. In seiner Arbeit beschäftigt er sich unter anderem mit synthetischer bioorganischer Chemie. Günter Haufe entwickelte zum Beispiel Methoden zum Aufbau medizinisch relevanter "Spürstoffe", sogenannter Tracer.

Von Nanokapseln, Investitionen und Schimmelpilzgiften

Studenten2zu1Studenten2zu1
v.l: U. Lüneburg, Prof. J. Leker, W. de Vries, Prof. A. Heuer (Dekan), R. Tien, S. Grosse-Hornke, M. Flößer, Prof. H.-U. Humpf, Dr. A. Finger, F. Wessling

Für die besten Masterabschlüsse ihres Jahrgangs sind Wilke de Vries (Chemie), Max Flößer (Wirtschaftschemie) und Rebekka Tien (Lebensmittelchemie) mit einem der mit jeweils 1000 Euro dotierten Studienpreise ausgezeichnet worden. Die Preise - gestiftet von den Unternehmen Siegwerk Druckfarben (U. Lüneburg, Siegburg), Grosse-Hornke Private Consult (S. Grosse-Hornke, Münster) und WESSLING GmbH (Dr. A. Finger, Altenberge) - wurden bei der jährlichen Übergabe der Masterurkunden am Fachbereich Chemie und Pharmazie überreicht.

Auszeichnung für Lebensleistung

Anderson1zu1Anderson2zu1

Für seine Forschungs-Lebensleistung ist Prof. Dr. Jan Andersson (Institut für Anorganische und Analytische Chemie) von der International Society for Polycyclic Aromatic Compounds (ISPAC) ausgezeichnet worden. Der Präsident der ISPAC, Dr. Philippe Garrigues, überreichte dem münsterschen Wissenschaftler den Forschungspreis während der 25. Tagung der Gesellschaft in Bordeaux, Frankreich. Den Preis vergibt die Fachgesellschaft alle zwei Jahre für die Lebensleistung eines Wissenschaftlers auf dem Gebiet der polycyclischen aromatischen Verbindungen.

Ritterschlag der Chemie

Gilmor1zu1Gilmor2zu1

Professor Ryan Gilmour (Organisch-Chemisches Institut) ist zum Mitglied ("Fellow") der britischen "Royal Society of Chemistry" (RSC) gewählt worden. "In Großbritannien ist das eine große Ehre, die man als Chemiker erlangen kann. Es ist für mich ein Höhepunkt meiner Karriere", freut sich Ryan Gilmour, der im Exzellenzcluster "Cells in Motion" (CiM) eine Forschungsgruppe leitet. Als gewähltes Mitglied der britischen Forschergemeinschaft möchte der CiM-Professor das internationale Profil der Naturwissenschaften an der WWU weiter stärken.

Fünfte Auszeichnung im Jahr 2015

Wintzerecs1zu1Wintzerecs2zu1
Prof. Martin Winter (l.) und Dr. Daniel Scherson (Präsident der ECS)

Für seine herausragende Forschungsarbeit und Lehrtätigkeit auf dem Gebiet der elektrochemischen Energiespeicher hat Prof. Dr. Martin Winter den "Carl Wagner Memorial Award" der Electrochemical Society (ECS) erhalten. Martin Winter nahm die höchste Auszeichnung der ECS für Forscher in der Mitte ihrer Karriere bei einer Tagung in Phoenix, Arizona (USA), entgegen.

Führend in der Wissenschaft

The Three_Three2zu1
V. l.: Die Professoren Jörg Kudla, Martin Winter und Frank Glorius.

Drei Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) gehören im zweiten Jahr in Folge zu den weltweit meistzitierten Forschern: Laut dem Zitations-Ranking 2015 des US-amerikanischen Medienkonzerns "Thomson Reuters" sind aus dem an der WWU besonders forschungsstarken Bereich Chemie wieder die beiden Professoren Dr. Frank Glorius und Dr. Martin Winter vertreten. Erneut wird auch der Biologe Prof. Dr. Jörg Kudla in der Bestenliste geführt.

Spitzenplatz in DFG-Förderung

Dfg Foerderatl1zu1

Im DFG-Förderatlas 2015 belegt das Fach Chemie erneut bundesweit der ersten Platz. Im Zeitraum 2011 bis 2013 wurden insgesamt 19.0 Millionen Euro Fördermittel von der Deutschen Forschungsgemeinschaft eingeworben. Auf den nachfolgenden Plätzen im Chemie-Ranking folgen die RWTH Aachen (18.5 Mio €) und die Universität Erlangen-Nürnberg (17.9 Mio €).
Damit belegt der Fachbereich Chemie und Pharmazie seit Jahren einen Spitzenplatz in der DFG-Forschungsförderung