Aktuelles - Fachbereich Chemie und Pharmazie

Boten-RNA mit Klick-Chemie erstmals markiert

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© CiM - Peter Leßmann

Professorin Dr. Andrea Rentmeister und ihrem Team ist es gelungen, Boten-RNA in lebenden Zellen erstmals mit Klick-Chemie zu markieren, sodass sie fluoresziert und sich mit bildgebenden Verfahren sichtbar machen lässt.. Boten-RNA ist entscheidend für alle Funktionen der Zelle. Das langfristige Ziel der Forscher: Das dynamische Verhalten der Boten-RNA beobachten und zielgerichtet beeinflussen zu können.

Chemie geht voran in der WWU Münster

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© Sör Alex / photocase.com

Nach der Auswertung von 68 Fachzeitschriften sind die Herausgeber des weltweit führenden Fachmagazins "Nature" sicher: Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) zählt in den Natur- und Lebenswissenschaften zu den "aufgehenden Sternen". Vor allem das Fach Chemie hat zu diesem Erfolg beigetragen. Im aktuellen "nature index 2016 - rising stars" belegt die WWU im weltweiten Vergleich von mehr als 8000 Wissenschafts-Institutionen Rang 71.

 

Prof. Andrea Rentmeister im Profil

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© WWU

Prof. Rentmeister forscht an biomolekularen Marker-Molekülen im Exzellenzcluster "Cells in Motion" (CiM). Solche Moleküle können beispielsweise unter einem Mikroskop fluoreszieren oder sie helfen bei der Isolierung ausgewählter Biomoleküle aus der komplexen Umgebung einer Zelle. In der CIM-Reihe "Laborbesuche" treffen wir Prof. Andrea Rentmeister.

Ein Experiment, das Fachgrenzen sprengt

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© WWU / Peter Grewer

Wenn Wissenschaftler ein Experiment starten, wissen sie in der Regel nicht, was dabei herauskommt. So war es auch bei dem Projekt "co.labore", an dem Studierende der Kunstakademie Münster sowie Chemie-Doktorandinnen und -Doktoranden beteiligt sind. So ungewiss das Ergebnis auch war, eines stand von Beginn an fest: Am Ende gab es eine gemeinsame Ausstellung im münsterschen Schloss.

Richtfest für den Neubau "Center for Soft Nanoscience"

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Das Land Nordrhein-Westfalen, die Stadt Münster und die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) haben in Münster ein Nanowissenschafts-Zentrum geschaffen, das bundesweit seinesgleichen sucht. Das Richtfest für das "Center for Soft Nanoscience" (SoN) fand am 09. Mai 2016 statt. Der Bau, der bislang planmäßig voranschreitet, soll Ende 2017 fertig sein. Danach werden etwa 140 Physiker, Chemiker, Biologen, Pharmazeuten und Mediziner gemeinsam in dem neuen Gebäude forschen.

Doktorandinnen der Pharmazie mit Preisen der Verspohl-Stiftung ausgezeichnet

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Shabnam Sarshar und Wilhelmine V. Weckenbrock haben für ihre herausragenden Doktorarbeiten jeweils einen mit 3000 Euro dotierten Preis der Verspohl-Stiftung erhalten. Shabnam Sarshar suchte nach neuen Möglichkeiten, um bakterielle Infektionen im Urogenitaltrakt zu behandeln. Wilhelmine Weckenbrock gelang zum ersten Mal die Herstellung eines funktionalen, vollständigen Antikörpers auf der Oberfläche eines "gramnegativen" Bakteriums.

ERC Advanced Grant an Prof. Dr. Armido Studer

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Prof. Dr. Armido Studer vom Organisch-Chemischen Institut erhält für seine Arbeiten auf dem Gebiet der elektronen-katalysierten Reaktionen einen mit 2,5 Millionen Euro dotierten "Advanced Grant". "Advanced Grants" gehen an etablierte und herausragende Spitzenforscher. In diesem Verfahren hatten sich 1953 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen aus 29 Ländern beworben - 277 von ihnen werden nunmehr gefördert.

Speed-Dating für den Katalysator

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Wie kann man neue Reaktivität schneller entdecken? Frank Glorius und sein Team (Matthew N. Hopkinson, Adrián Gómez-Suárez, Michael Teders, Basudev Sahoo) schlagen jetzt eine neuartige Lösung vor: Photokatalysatoren können sichtbares Licht aufnehmen, werden von diesem angeregt. Wenn Sie in diesem Zustand auf ein Substrat treffen, welches aktiviert werden kann, kann dies anhand einer Verringerung der Fluoreszenz des Katalysators einfach gesehen werden. Diese Methode wurde nun zu einem neuartigen Screening genutzt.