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Prof. Dr. Regina Grundmann

Geschäftsführende Direktorin des Centrums für Religiöse Studien
Juniorprofessorin für Judaistik
2. OG, Raum: 247
Hammer Str. 95, 48153 Münster
Telefon: +49 251 83-26100 (Sekretariat)
Telefon: +49 251 83-26103
Fax: +49 251 83-26111
E-Mail: regina.grundmann@uni-muenster.de

Sprechstunde
Lehrveranstaltungen


Forschungs- und Interessensgebiete
Wissenschaftlicher Werdegang
Veröffentlichungen



Forschungs- und Interessensgebiete
- Rabbinische Literatur
- Säkularisierungsprozesse im Judentum
- Jüdische Martyriumsvorstellungen
- Jüdische Religionsphilosophie
- Literarische Rezeption des rabbinisches Schrifttums

Wissenschaftlicher Werdegang
2003 Magister in den Fächern Jüdische Studien, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Romanistik, Ruhr-Universität Bochum/Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf;
2007 Promotion (summa cum laude), Ruhr-Universität Bochum, gefördert durch ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes.
2008-2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem DFG-Projekt Der Renaissance-Prediger Judah Moscato: Kulturtransfer im neuen Stil, Institut für Jüdische Studien der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Institut für Judaistik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; 2009-2011 Feodor Lynen-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung für einen Forschungsaufenthalt an der Ben Gurion Universität des Negev, Beer Sheva, Israel (nicht angetreten wegen des Rufs auf die Juniorprofessur).
Seit 2009 Juniorprofessorin für Judaistik an der WWU Münster. Seit 2011: Mitglied des Jungen Kollegs der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften

Veröffentlichungen (in Auswahl)

Monographien
„Rabbi Faibisch, Was auf Hochdeutsch heißt Apollo": Judentum, Dichtertum,Schlemihltum in Heinrich Heines Werk, Stuttgart/Weimar 2008 (Heine-Studien).

Herausgeberschaften
Martyriumsvorstellungen in Antike und Mittelalter. Leben oder sterben für Gott?
, hg. von Sebastian Fuhrmann und Regina Grundmann, Leiden/Boston 2012 (Ancient Judaism and Early Christianity). (im Druck)

Judah Moscato: Sermons. Edition and Translation. Volume 1: Sermons 1-10, hg. von Gianfranco Miletto und Giuseppe Veltri unter Mitarbeit von Giacomo Corazoll, Regina Grundmann u.a., Leiden, Boston 2011.

Zeichen der Zeit - Interdisziplinäre Perspektiven zur Semiotik, hg. von M. Butter, R. Grundmann und C. Sanchez, Frankfurt a.M. u.a 2008.

Artikel
„Wer sein Leben für Worte der Tora hingibt, in dessen Namen sagt man keine Halacha.“ Die Heiligkeit des Lebens und das Sterben für Gott aus rabbinischer Sicht, in: Martyriumsvorstellungen in Antike und Mittelalter. Leben oder sterben für Gott?, hg. von Sebastian Fuhrmann und Regina Grundmann, Leiden/Boston 2012 (Ancient Judaism and Early Christianity). (im Druck)

„Die Sheol zerfällt, sie aber zerfallen nicht." Das Los von Häretikern in der rabbinischen Literatur. In: Sterben über den Tod hinaus. Politische, soziale und religiöse Ausgrenzung in vormodernen Gesellschaften, hg. von Claudia Garnier und Johannes Schnocks, Würzburg 2012, S. 101-116. (im Druck)

„JHWH hat mir in seinem Erbarmen geholfen, und ich habe den Frevler getötet“ Judits Tat im Spannungsfeld von Gewaltausübung und Gewaltverhinderung in der Chanukka-Tradition,  in: Frauenfiguren in Kunst und Medien, hg. von Monique Jucqois-Delpierre, Frankfurt a.M. u.a. 2010, S. 298-313.

Die Anhänge und Zusätze zum Sefer Josippon, in: Dagmar Börner-Klein/Beat Zuber, Josippon: Jüdische Geschichte vom Anfang der Welt bis zum Ende des Ersten Aufstands gegen Rom, Wiesbaden 2010, S. 23-28.

"Ist nicht an einem solchen Tag der Tod besser als das Leben?" Gewalt gegen sich selbst und gegen andere aus der Sicht des rabbinischen Judentums und des Sefer Josippon. In: Frankfurter Judaistische Beiträge 35 (2009). S. 65-83.

"E Dichter, aber dennoch e sehr gescheidter Mann" – Heinrich Heine in "jüdischer Mundart". In: Heine-Jahrbuch 48 (2009), S. 194-207. (mit Roland Gruschka)

Ein "Zeichen auf ewig"?: Das Zeremonialgesetz zwischen Haskala und ‚Wissenschaft des Judentums’. In: Zeichen der Zeit – Interdisziplinäre Perspektiven zur Semiotik, hg. von Michael Butter, Regina Grundmann und Christina Sanchez, Frankfurt a.M. u.a. 2008, S. 87-103.

Zur neuen Aktualität der Semiotik (mit Michael Butter und Christina Sanchez). In: Zeichen der Zeit – Interdisziplinäre Perspektiven zur Semiotik, hg. von Michael Butter, Regina Grundmann und Christina Sanchez, Frankfurt a.M. u.a. 2008, S. 9-15.

Judit, Hanna und Channuka. In: Dagmar Börner-Klein, Gefährdete Braut und schöne Witwe. Hebräische Judit-Geschichten, Wiesbaden 2007, S. 471-482.

Haggada als Poesie – Poesie als Offenbarung: Heinrich Heines Transformation der rabbinischen Überlieferung. In: Heine-Jahrbuch 45 (2006), S. 223-235.

"Wir sprechen keinem Menschen, welcher Religion er auch angehöre, den Lohn seiner guten Taten ab." Jehuda Halevis interreligiöser Toleranzbegriff im "Buch Kusari". In: Nathan und seine Erben. Beiträge zur Geschichte des Toleranzgedankens in der Literatur. Festschrift für Martin Bollacher, hg. von Oxana Zielke, Würzburg 2005, S. 9-24.

Gescher – die Brücke. Tel Aviv, Bochum, Haußmann. In: Leander Haußmann in Bochum. Eine Retrospektive. Katalog zur Ausstellung in der Ruhr-Universität Bochum, 14.11-31.12.2000, hg. von Ralph Köhnen und Sebastian Scholz, Bochum 2000, S. 43-49.


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