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Forschungsschwerpunkte am Institut für Interdisziplinäre Baltische Studien

Die Forschung am Institut für Interdisziplinäre Baltische Studien umfasst ein breit gefächertes Themen-Spektrum vor allem aus der lettischen, litauischen, estnischen und auch der slavischen Sprachwissenschaft und der Literaturwissenschaft.

 

Edition der ersten Bibelübersetzung ins Altlitauische von Johannes Bretke (1579-1590)
Ein groß angelegtes Projekt verfolgt Prof. Dr. Friedrich Scholz zusammen mit weiteren Mitarbeitern.
Die erste Bibelübersetzung ins Altlitauische, die Johannes Bretke in den Jahren 1579-1590 vornahm und die bislang nur in handschriftlicher Form vorliegt, wird in mehreren Teilen als Faksimile-Druck und in kommentierter, textkritischer Form herausgegegen.

Im Rahmen des international viel beachteten Projekts sind bislang erschienen:

  • Psalter, in die litauische Sprache übersetzt von Johann Bretke, Pastor zu Labiau im Jahre Christi 1580, Bd. 6, Labiau i.Pr. 1580, Faksimile der Handschrift, hrsg. v. Friedrich Scholz und Jochen Dieter Range, Paderborn u.a., 1991. (Biblia Slavica, Serie VI: Supplementum: Biblia Lithuanica, Bd. 1.6).
  • Das Neue Testament, in die litauische Sprache übersetzt von Johann Bretke, Pastor zu Labiau 1580, Bd. 7 und 8, Labiau i.Pr. 1580, Faksimile der Handschrift, hrsg. v. Friedrich Scholz und Jochen Dieter Range, Paderborn u.a., 1991. (Biblia Slavica, Serie VI: Supplementum: Biblia Lithuanica, Bd. 1.7).
  • Die Bibel, das ist die ganze Heilige Schrift, Litauisch übersetzt von Johann Bretke, Litauischer Pastor zu Königsberg 1590, Bd. 1, Königsberg i.Pr., 1590, Faksimile der Handschrift, hrsg. v. Friedrich Scholz u.a., Paderborn u.a., 1996. (Biblia Slavica, Serie VI: Supplementum: Biblia Lithuanica, Bd. 1.1).
  • Textkritische Edition der Übersetzung des Psalters in die Litauische Sprache von Johann Bretke, Pastor zu Labiau und Königsberg i.Pr. nach der Handschrift aus dem Jahre 1580 und der Fassung diese Psalters von Johannes Rehsa, Pasotr zu Königsberg i.Pr., nach dem Druck aus dem Jahre 1625 nebst der Übersetzung des Psalters in die deutsche Sprache von Martin Luther nach der Ausgabe aus dem Jahre 1545, unter Mitarbeit von Friedemann Kluge hrsg. und mit einer Einleitung versehen von Friedrich Scholz, Paderborn u.a., 2002. (Biblia Slavica, Serie VI: Supplementum: Biblia Lithuanica, Reihe 2: Editionsbände: Bd. 6).
  • Die Bibel, das ist die ganze Heilige Schrift, Litauisch übersetzt von Johann Bretke, Litauischer Pastor zu Königsberg 1590, Bd. 2 und 3, Königsberg i.Pr., 1590, Faksimile der Handschrift, hrsg. v. Friedrich Scholz und Jochen Dieter Range, Paderborn, 2002. (Biblia Slavica, Serie VI. Supplementum: Biblia Lithuanica, Bd. 1.2/3).

Ein Schriftenverzeichnis der umfangreichen Forschungstätigkeit von Prof. Dr. F. Scholz finden Sie hier.

Darüber hinaus werden von unterschiedlichen Autoren des IIBS Werke der litauischen, lettischen, estnischen sowie der russischen Literatur unter verschiedenen Gesichtspunkten in Einzelabhandlungen untersucht. Sie werden in größere Zusammenhänge der Entwicklung der nationalen Literaturen gestellt und in einem europäischen Gesamtkontext betrachtet.

Lettische Literatur des 20. Jahrhunderts
Mit der Wende zum 20. Jahrhundert nahm die Entwicklung der lettischen Literatur zunächst einen raschen Aufschwung. Eine wachsende Zahl von nun rein lettischsprachigen Autoren schrieb für ein ebenfalls wachsendes Leserpublikum, wobei sie die unterschiedlichen literarischen Strömungen repräsentieren. Der Zweite Weltkrieg und in dessen Folge die ein halbes Jahrhundert dauernde Okkupation Lettlands durch die Sowjetunion erstickten ein lebendiges literarisches Leben weitgehend. Diese Entwicklung wird durch Dr. Magdalene Huelmann in Einzelstudien dargestellt.

Im Rahmen dieses Projekts sind bereits erschienen:

  • "Stadtbilder - Bilderstadt. Aleksandrs Čaks und Riga", in: Metapher, Bild und Figur. Osteuropäische Sprach- und Symbolwelten, hrsg v. Bernhard Symanzik, Gerhard Birkfellner, Alfred Sproede, Hamburg, 2003, S. 267-276. (Studien zur Slavistik, Bd. 5).
  • "Das Herz auf dem Trottoir. Aleksandrs Čaks und Riga", in: 300 Jahre Kultur(en) in Riga. Eine Stadt in Europa, Lüneburg, 2003, S. 197-208. (Nordost-Archiv. Zeitschrift für Regionalgeschichte, NF Bd. XI/2002).

Publikationsliste Dr. Magdalene Huelmann



 



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