Bauer
© Julia Holtkötter

Kultur der Ambiguität

Prof. Dr. Thomas Bauer war im Studienjahr 2006/2007 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin (Institute for Advanced Study) und begann dort sein Forschungsprojekt zum Thema der  "kulturellen Ambiguität", das nun im Rahmen des Exzellenzclusters "Religion und Politik" fortgeführt wird.

Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis 2013

Prof. Dr. Thomas Bauer wurde 2013 mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis ausgezeichnet. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft zeichnete ihn für seine "vielleicht weltweit einmalige Weise" aus, "die philologische Interpretation und Edition von Texten mit einem ebenso breiten wie innovativen kultur- und mentalitätsgeschichtlichen Ansatz" zu verbinden.

Leibnizpreis-Forschungsstelle ALEA


Projektleiter: Prof. Dr. Thomas Bauer

Am Institut für Arabistik und Islamwissenschaft ist mit den Mitteln des Leibnizpreises, der Professor Thomas Bauer im Jahr 2013 verliehen wurde, die Forschungsstelle Arabische Literatur und Rhetorik Elfhundert bis Achtzehnhundert (ALEA) entstanden. Nähre Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie im Projektflyer.

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Islamische Dschihâd-Konzeptionen in vergangenheit und gegenwart


Bearbeiter: Prof. Dr. Marco Schöller

Geplant ist im Rahmen dieses Projekts die systematische Aufarbeitung der islamischen Diskursfelder, die in einem mehr oder weniger engem Zusammenhang mit der Thematik des Dschihâds stehen. Die Aufarbeitung dieser einzelnen Stränge soll jeweils in Monographienform geschehen. Die Bedeutung dieser Aufarbeitung ergibt sich aus dem Thema selbst, das sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart eine große Aktualität in der islamischen Welt besitzt und ja bereits auch in einzelne Diskurse der westlichen (nicht-islamischen) Welt eingedrungen ist.

Zwar liegt bereits eine umfangreiche Sekundärliteratur zum Dschihâd in westlichen Sprachen vor, doch gibt es bislang keine systematische Aufarbeitung der Grundlagen islamischer Dschihâd-Konzepte. Diese Grundlagen finden sich einerseits in der seit dem 8. Jh. sich ausbildenden Hadîth-Literatur, andererseits in der ebenfalls seit frühislamischer Zeit sich entwickelnden Rechtsliteratur. Die ersten Phasen des Projekts befassen sich deshalb mit diesen beiden Bereichen. Es handelt sich um Grundlagenforschung, die bisher im Rahmen der westlichen Islamwissenschaft, trotz dem allgemeinen Interesse für die Thematik, nicht geleistet worden ist.

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DFG-Projekt: Dīwān des Ibrāhīm al-Miʿmār


Bearbeiterin: Dr. Anke Osigus

Ziel ist die Erstellung einer kritischen Edition des Dīwān des volkstümlichen Kairener Dichters Ibrāhīm al-Miʿmār (gest. 749/1348). Die Edition, versehen mit einer Einleitung in deutscher und arabischer Sprache, einem Personenregister sowie Indizes der Gedichte nach Reim und Metrum, wird voraussichtlich einen umfangreichen Band umfassen. Sechs der sieben Handschriften seines Dīwān sind alphabetisch nach dem Reimkonsonanten geordnet. In einer Handschrift dagegen sind die Gedichte nach behandelten Themen sortiert.