
Regionalgruppe Rhein-Main
Durch regelmäßige Treffen einmal im Quartal möchte die Regionalgruppe Rhein-Main den Kontakt zu allen Alumni der WWU in der südhessischen Region pflegen. Gemeinsam unternimmt die Gruppe beispielsweise Museumsbesuche oder Firmenbesichtigungen.
Alle Interessierten können sich gerne anmelden bei:
Dr. Hanswilhelm Bach
hawibach@googlemail.com
Die Regionalgruppe trifft sich am Mittwoch, den 24. April 2013 um 18 Uhr zu einer Betriebsbesichtigung der Firma ROTHENBERGER Werkzeuge GmbH, Spessartstraße 2-4, 65779 Kelkheim. Die Firma fertigt Löt-, Schweiß-, Sanitär- und Handwerkzeuge. Treffpunkt ist gegen 17:45 Uhr im Eingangsbereich; Parkplätze stehen vor dem Gebäude ausreichend zur Verfügung. Anmeldungen bitte an Regionalgruppenkoordinator Dr. Hanswilhelm Bach,
hawibach@googlemail.com.
Mentor für junge Juristen in Frankfurt
Rechtsanwalt Dr. Thorsten Reinhard, Alumnus der Rechtswissenschaften (1. Staatsexamen 1995), ist Partner einer großen deutschen Wirtschaftskanzlei in Frankfurt. Er stellt sich gern als Mentor zur Verfügung für junge Juristen, die sich in Frankfurt auf ihren Berufseinstieg vorbereiten oder auch nach ihrem Einstieg Tipps für ihre weitere Karriereplanung suchen.
Kontakt:
Dr. Thorsten Reinhard
Rechtsanwalt
Noerr LLP
Börsenstraße 1
60313 Frankfurt am Main
T +49 69 971477251
thorsten.reinhard@noerr.com
Foto: flickr, Torsten Maue
Rückschau
Dr. Hanswilhelm Bach, Leiter der Regionalgruppe hat für alle Interessierten die Aktivitäten der letzen drei Jahre zusammengefasst:
Am 08.09.2011 konnten wir durch Vermittlung von Herrn Dr. Michael Welker die nach umfangreicher Sanierung in diesem Jahr wiedereröffneten Gebäude der Deutschen Bank in Frankfurt/M besichtigen. Während der sehr interessanten, etwa eineinhalbstündigen Führung durch das Foyer, den Showroom (The Brand Space), das Betriebsrestaurant sowie Sitzungssäle im 37. Stock des Turms B wurde das Sanierungskonzept des Mailänder Architekten Mario Bellini erläutert, das u. a. dazu führte, daß im Vergleich zu früher 67 % Heizenergie, 55 % Strom und 74 % Wasser eingespart werden können. Das Ziel der DB, ein „grünes“ Gebäude zu bekommen, wurde damit erreicht und durch die Zertifizierungen LEED-Platin sowie DNGB-Gold belegt. Der sehr schöne Abend klang bei „Mutter Ernst“, einem typischen Frankfurter Lokal, aus.
Im November 2007 trafen sich neun Mitglieder der Regionalgruppe Rhein-Main zur ersten gemeinsamen Veranstaltung. Es wurde der „Peter-Behrens-Bau“ im Industriepark Höchst, ein Industriedenkmal der Jugendstilzeit aus den 1920-iger Jahren, das als Hauptverwaltung der damaligen Farbwerke Hoechst AG gedacht war, aber aufgrund der IG Farben-Gründung seitdem für andere Zwecke genutzt wurde, besichtigt. Bei der anschließenden „Nachsitzung“ im ältesten Restaurant am Ort („Zum Bären“) entspann sich sofort eine lebhafte Diskussion unter den bis dahin nicht miteinander bekannten Teilnehmern. Schließlich wurde verabredet, sich zukünftig quartalsweise zu treffen, was bisher bei wechselnder Teilnehmerzahl (6 bis 30) auch gelungen ist.
Nach dem Auftakt in Höchst stand noch einmal der Jugendstil im Mittelpunkt; eine interessante Führung über die Mathildenhöhe in Darmstadt ließ das Werk von Joseph Maria Olbrich, Peter Behrens und deren Kollegen lebendig werden.

In der Folgezeit konnten zwei der Frankfurter Hochhäuser (Commerzbank und Maintower der Helaba) erklommen sowie der Hessische Rundfunk (Foto links) besichtigt werden.

Ein weiterer (allerdings ungewollter und rein zufälliger) Schwerpunkt unseres Programms stellte die Luftfahrt dar.
Auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens ergab sich die Möglichkeit, das Lufthansa-Trainingszentrum (Simulatoren, Notfallschulung) (Foto rechts), die Wartungshalle sowie die Triebwerkswerkstatt zu besichtigen. In der Wartungshalle konnten eine A 340 und eine B 747 besichtigt werden.

Im Rolls-Royce-Werk in Oberursel lernten wir einiges über Produktion und Wartung von Hubschrauber-Triebwerken sowie die Geschichte des Standorts kennen. Schließlich stand noch ein Rundgang über den Flugplatz Egelsbach (Foto links) – südlich von Frankfurt – auf dem Programm. Hier wurden die Besonderheiten der Sport- und Geschäftsflieger erläutert, einige Flieger konnten aus nächster Nähe betrachtet werden.
Die moderne Automobil-Produktion konnte im Stammwerk der Opel GmbH in Rüsselsheim in Augenschein genommen werden. Zusätzlich lieferte das Firmenmuseum einen Überblick über die Geschichte des Unternehmens.
Medizinisch ging es im Paul-Ehrlich-Institut in Langen zu, wo man anläßlich unseres Besuchs eine interessante Broschüre erarbeitet hatte und auf das in 2009 aktuelle Thema „Schweinegrippe“ einging. Insbesondere im dortigen Museum konnte man sich mit dem Lebenswerk des Nobelpreisträgers von 1908 vertraut machen.
Das Theologische Institut der Universität Frankfurt ermöglichte einen lehrreichen und kurzweiligen Rundgang über den Campus Westend der Johann Wolfgang Goethe-Universität, bei dem die Besichtigung des von Hans Poelzig erbauten ehemaligen Verwaltungsgebäudes der IG Farben den Höhepunkt darstellte.
Als kultureller Leckerbissen entpuppte sich eine ausgezeichnete Führung durch die Limburger Altstadt inklusive Dombesichtigung. Limburg hat seit einiger Zeit einen direkten Bezug zu Münster, da der dortige Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst vorher als Weihbischof in Münster tätig war.
Für 2011 sind bereits ein Besuch des Landesarchivs in Darmstadt und die Besichtigung der renovierten Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt geplant.
Die Veranstaltungen werden jeweils durch eine „Nachsitzung“ beendet, auf denen die Kontakte vertieft oder auch neue Vorschläge für weitere Aktivitäten besprochen werden. Dieser inzwischen integrale Bestandteil der Veranstaltungen wird von allen Teilnehmern geschätzt und intensiv genutzt.


