Das POWeR-Projekt „Patente Gründungen“

Die Patent Offensive Westfahlen Ruhr, kurz POWeR, wurde 2002 von den Universitäten in Bielefeld, Dortmund, Münster und Paderborn ins Leben gerufen. Der Verbund strebt durch Projekte, Erfahrungs- und Informationsaustausch sowie hochschulübergreifende Strukturen eine nachhaltige Patent- und Gründerkultur und die Realisierung innovativer Transferprozesse an.
Das Netzwerk ist u.a. aktiv im Projekt „Patente Gründungen“. Dessen Ziel ist es, Existenzgründungen mit Schutzrechten zu fördern. Deshalb bieten wir jedes Semester die Veranstaltungsreihe „Patente Gründungen aus Hochschulen“ an. Die Inhalte reichen von der Entwicklung umsetzbarer Geschäftsideen bis hin zur Erstellung eines praxistauglichen Businessplans. Studierende und Wissenschaftliche Mitarbeiter erhalten so die Möglichkeit, die weit gefächerten Perspektiven einer Unternehmensgründung kennen zu lernen.
Das Vorhaben wird als EXIST-Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt und gefördert.
Weitere Informationen zum Projekt „Patente Gründungen“ finden Sie hier.
Außerdem:
- Frauen machen sich seltener selbstständig als Männer. Unsere Aktivitäten im Bereich Empowerment und insbesondere im Projekt Münsterland: Initiative Unternehmerin richten sich deshalb vornehmlich an Studentinnen und Wissenschaftlerinnen.
- Junge Existenzgründerinnen und Existenzgründer, die vor strategischen Entscheidungen stehen, können von unserem Ideen-Mining profitieren.
- Weiterhin bieten wir Hilfe zu Patentierungen im Projekt PATENTReiferei® und unterstützen durch den Service des Patent-Scouts.
Kontakt:
Janita Tönnissen
Tel. +49-(0)251 83-32942
Fax +49-(0)251 83-32123
E-Mail: janita.toennissen@uni-muenster.de
Patente Gründungen blickt auf Erfolge zurück
Das Projekt endet mit dem Wintersemester 09/10: Fünf Semester lang wurde Patente Gründungen mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert. In dieser Zeit hat die AFO 22 Sensibilisierungs- und Qualifizierungskurse für (potenzielle) Gründer aus Hochschulen organisiert. Eine Abschlussevaluation zeigt den Erfolg: Gut zwei Drittel der 100 Befragten bewerten die Qualität der Kurse als sehr gut oder gut; drei Viertel wurden in ihren Gründungsambitionen gestärkt. Das POWeR-Netzwerk will deshalb nach Ende der Projekt-Förderung die aufgebauten Strukturen verstetigen und die Aktivitäten fortsetzen.
Auch für Angehörige der Hochschulverwaltungen fanden im Jahr 2009 wieder Workshops statt. Im März ging es um die Nutzung von physischer Hochschulinfrastruktur durch Spin-Offs, im November wurde das Thema Beteiligungsmanagement diskutiert.
POWeR wird zu einer POWeR-School weiterentwickelt; dort werden für Unternehmen und Kommunen Westfalens Transferdienstleistungen vorgehalten, weiterentwickelt und ausgetauscht.

