Aktuelles
Praxisseminar zur Genom-Patentierung
Worauf Wissenschaftler bei der Planung eines Forschungsprojektes achten sollten.
Am 7. Dezember 2012, von 13.15 Uhr bis 16.00 Uhr in der Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Hörsaal HHü, Institute for Evolution and Biodiversity, Hüfferstr. 1, 48149 Münster
Mehr Informationen finden Sie in der offiziellen Einladung.
Die Teilnahme an dem Seminar ist kostenlos. Anmeldung bitte bei der Arbeitsstelle Forschungstransfer,
Dr. Katharina Krüger, E-Mail: Krueger.AFO@uni-muenster.de oder Tel.: 0251 / 83-32941.
Blockveranstaltung: Patent-Recherche-Workshop
am Samstag, dem 1.12.2012 von 10-18 Uhr
im Computer Pool Wiwi 1 im Juridicum, Universitätsstraße
Credit Points: 2
Neben der wissenschaftlichen Literatur ist die Patentliteratur als Informationsquelle für die strategische Planung von Forschungsaktivitäten unverzichtbar. In jedem Patent ist der Stand der Technik abgebildet, die Anwendungsgebiete und die beste Ausführungsform. Insbesondere die Ergeb¬nisse der industriellen Forschung sind häufig nur über die Patentliteratur erschließbar. 80% des technischen Wissens ist in der Patenliteratur zu finden und sonst nirgendwo. Auch Studenten und Wissenschaftler können diese wichtige Informationsquelle nutzen, wenn sie sich einen Überblick zum Stand der Technik oder der Neuheit einer Idee ver¬schaffen wollen, z.B. bei der Planung von Doktorarbeiten oder neuen Forschungsprojekten.
Die Veranstaltung ist kostenlos und wird von der AFO in Rahmen der Allgemeinen Studien (Bereich Berufsvorbereitung und Praxiskompetenz) in Zusammenarbeit mit der Patentverwertungsagentur der NRW Hochschulen, PROvendis, veranstaltet.
Anmeldungen und Informationen
Dr. Katharina Krüger, Tel. 0251-8332941, E-Mail: krueger.AFO@uni-muenster.de
Mehr Informationen zu dem Workshop finden Sie im: Informations-Blatt zum download
Softwareschutz zwischen Urheberrecht und Patentierung 
am Freitag, dem 22.6.2012, 14.30 – 18.00 Uhr
im HS 4, 1. Stock Hörsaalgebäude am Hindenburgplatz
Anmeldung: Dr. Katharina Krüger, Arbeitsstelle Forschungstransfer
Tel. 0251-83-32941, E-Mail: krueger.AFO@uni-muenster.de
Mehr Informationen gibt es in unserem:
Flyer
Schnupperkurs Medienrecht (für Nicht-Juristen)
Der von der AFO in Zusammenarbeit mit dem Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht durchgeführte „Schnupperkurs Medienrecht„ stieß auf unerwartet großes Interesse. Es nahmen gut 160 Interessierte teil, wobei sich Studierende nahezu aller Fachbereiche durch die Thematik angesprochen fühlten: Naturwissenschaften, Medizin und Zahnmedizin, Wirtschaftswissenschaften, Sprachwissenschaften, Geisteswissenschaften, sogar Musikwissenschaften und Kunstakademie waren vertreten. Hinzu kamen Universitätsmitarbeiter vom ZIV, der Stabsstelle Universitätsförderung und vom Krankenhausmanagement sowie externe Interessierte, so Mitarbeiter des Handwerkskammer Bildungszentrums Münster, der Patientenberatung der Ärztekammer, Lehrer verschiedener Münsteraner Schulen und Angehörige der Privatwirtschaft.
Der Referent Philip Uecker, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Zivilrechtlichen Abteilung von Prof. Hoeren, führte anhand von 12 populären Rechtsirrtümern sehr aufschlussreich in die Thematik Medienrecht ein und wusste die reichlich auftretenden Zwischenfragen souverän und kompetent zu beantworten. Die Veranstaltung vermittelte dabei u.a. Informationen zu folgenden Fragen
• Urheberrecht & Internet: Kann man eigentlich alles aus dem Netz kopieren?
• Wann sind meine Inhalte geschützt?
• Haftungsfalle Internet: Wann kann ich für meine Links haftbar gemacht werden?
• Welche Möglichkeiten eröffnen mir „creative commons“-Lizenzverträge?
• Wann muss meine Homepage ein Impressum enthalten?
• Was nützt ein Disclaimer?
• Können Newsletter eigentlich ohne Zustimmung verschickt werden?
• Wofür bin ich bei einem Forum oder Gästebuch auf meiner Homepage verantwortlich?
Aufgrund der überaus positive Resonanz und mehrfacher Nachfragen soll diese Veranstaltung auch im nächsten Jahr wieder angeboten werden. Darüber hinaus ist eine gemeinsame Veranstaltung zum Thema „Medienrecht für Lehrende“ geplant, da diese Thematik diesmal ausgespart wurde.

RadioQ Beitrag vom 14.03.2012 mit Frau Dr. Katharina Krüger zum Thema Hochschulpatente!
Zum herunterladen im .mp3-Format bitte hier klicken.
Schnupperkurs Medienrecht (für Nicht-Juristen)
am Freitag, dem 20.4.2012, 14.15 – 16.00 Uhr
im HS 3, 1. Stock Hörsaalgebäude am Hindenburgplatz
Referent: Herr Philip Uecker, ITM
Da die neuen Medien wie z.B. das Internet inzwischen von quasi jedem genutzt werden, möchte die Arbeitsstelle Forschungstransfer mit dieser Veranstaltung Studierende, Wissenschaftler und Nicht-Wissenschaftler aus ALLEN Fakultäten ansprechen.
Die Veranstaltung soll dabei Informationen zu folgenden Fragen vermitteln:
• Urheberrecht & Internet: Kann man eigentlich alles aus dem Netz kopieren?
• Wann sind meine Inhalte geschützt?
• Haftungsfalle Internet: Wann kann ich für meine Links haftbar gemacht werden?
• Wann muss meine Homepage ein Impressum enthalten?
• Können Newsletter eigentlich ohne Zustimmung verschickt werden?
Diese und andere Fragen rund um das Medienrecht werden anhand von 12 populären Rechtsirrtümern aufgeklärt.
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Anmeldung bitte bei Dr. Katharina Krüger, Arbeitsstelle Forschungstransfer, Tel. 0251-83-32941, E-Mail: krueger.AFO@uni-muenster.de
Softwareschutz zwischen Urheberrecht und Patentierung
am Freitag, dem 22.6.2012, 14.00 – 18.00 Uhr
im HS 4, 1. Stock Hörsaalgebäude am Hindenburgplatz
Referenten: Herr Ass.jur. Martin Hecheltjen, ITM; Dr. Rolf Klingelberger, PROvendis GmbH
In der Diskussion um Software-Patente reichen die Auffassungen von „Software ist nicht patentierbar“
bis zu „Es lohnt sich nicht, Software zu patentieren, da sie ohnehin urheberrechtlich geschützt ist“.
Da die Entwicklung von Software nicht nur in den klassisch patentrelevanten Fachbereichen stattfindet, möchte die Arbeitsstelle Forschungstransfer mit dieser Veranstaltung Studierende, Wissenschaftler und Nicht-Wissenschaftler aus ALLEN Fakultäten ansprechen, die in irgendeiner Weise mit Softwarelösungen zu tun haben können.
Die Veranstaltung soll dabei Informationen
• zum Schutz und zur Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen,
• zur Lizensierung von Software,
• zur Beurteilung fremder Schutzrechte für die Entwicklung eigener Forschungsprojekte
• zu Auswirkungen auf Open Source und Shareware-Portale
vermitteln.
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Für Studierende, die mit dieser Veranstaltung im Rahmen der Allgemeinen Studien die akkreditierten 2 Credit Points erwerben möchten, findet am Freitag dem 29.6.2012 von 14.00 – 15.00 Uhr im HS 4
ein Testat statt, das die wesentlichen vermittelten Informationen abfragt.
Anmeldung bitte bei Dr. Katharina Krüger, Arbeitsstelle Forschungstransfer, Tel. 0251-83-32941, E-Mail: krueger.AFO@uni-muenster.de
Bildergalerie zum Tag der Erfinder - 09.11.2011
Tag der Erfinder - 09.11.2011

Zu Ehren der Erfinderin und Hollywoodschauspielerin Hedy Lamarr, die mit ihrer bahnbrechenden Erfindung des Frequenzmodulationsverfahrens die Grundlage für die heutige Handytechnologie legte, sollen an ihrem Geburtstag, dem 9. November, die Erfinder in den Mittelpunkt gestellt werden.
Der Tag der Erfinder will
• Mut zu eigenen Ideen machen, auch wenn man sich mit Veränderungen selten beliebt macht,
• an die vergessenen Erfinder erinnern, deren Gegenstände wir täglich benutzen,
• auch an die großen Erfinder und Gründer erinnern, die Wohlstand und soziale Sicherheit gebracht haben,
• dazu verleiten, heutige Erfinder, Visionäre und Spinner mit anderen Augen zu sehen,
• zur Diskussion aufrufen und dazu, unsere Zukunft zu gestalten.
Als Beitrag der Westfälischen-Wilhelms Universität zu diesem Tag möchte die Arbeitsstelle Forschungstransfer mit ihrer Veranstaltung Erfinden durch Querdenken unkonventionelle Möglichkeiten aufzeigen, mit deren Hilfe man neue Ideen generieren, Erfindungen begünstigen, Innovationen beschleunigen und Geistesblitze fördern kann. Dazu hat sie drei Querdenker eingeladen.
Frau Prof. Dr. Ursula Bertram
ist Künstlerin und Professorin an der TU Dortmund. Ihr Forschungsschwerpunkt ist der Kunsttransfer, präziser der Transfer künstlerischen Denkens in außerkünstlerische Felder wie Wirtschaft und Wissenschaft. Gemeinsam mit dem Büro für Innovationsforschung BfI gründete sie das bundesweite Modellprojekt Zentrum für Kunsttransfer mit der [ID]factory als Lehr- und Entwicklungsraum für non-lineares, künstlerisches Denken. Heimat innovativen Denkens ist zweifelsohne das Feld der Kunst. Das Zentrum für Kunsttransfer stellt sich der Frage, wie die „Produktion von Innovation" funktioniert. Innovationsfähigkeit ist nicht ausschließlich mit herkömmlichen Managementmethoden oder reiner Wissensvermittlung erlernbar, sondern benötigt Strategien der Erkenntnisgewinnung mittels non-linearer Methoden. Ziel ist, die kreativen Kompetenzen anzuregen und innovationsförderndes kreatives, non-lineares Denken zu stimulieren.
Herr Prof. Dr. Bernd Hill
ist Professor am Institut für Technik und ihre Didaktik und Leiter des Bionikzentrums an der WWU. Im Bionikzentrum werden Studenten aus- und Lehrer weitergebildet. Es gibt eine Forscher- und Erfinderwerkstatt für Kinder und eine Forschungsstelle für Angewandte Bionik, die besonders für Unternehmen interessant ist. Über das Brasilienzentrum der WWU hat er auch in Brasilien die Studienrichtung Bionik eingerichtet. Einmal im Jahr streift er mit brasilianischen Studenten und Professoren durch den Regenwald, um in der Natur Lösungen für technische Probleme zu finden und sich von der Artenvielfalt im Urwald Ideen für technische Umsetzungen zu holen.
Herr Prof. Dr-Ing. Dr.h.c. Klaus Spies,
zuletzt Professor an der RWTH Aachen, war lange in den Unternehmensleitungen zweier großer Firmen im Ruhrgebiet tätig. Durch gezielte, methodisch erarbeitete und am Markt orientierte Innovationen konnte in den damals bereits stark schrumpfenden Märkten der Fortbestand dieser Unternehmen gesichert werden. Prof. Spies ist an mehr als 170 Patenten und Patentanmeldungen beteiligt, bezeichnet sich selbst aber als nicht besonders kreativ. Während seiner praktischen Entwicklungsarbeit entstand jedoch eine Rezeptur, die „Grammatik des Erfindungsprozesses“, mit deren Hilfe ein großes, bisher ungenutztes „Kreativitätsreservoir“ freigesetzt werden kann und auch kreativ Normalbegabte Ideen generieren können wie zuvor nur herausragende Erfinder. Durch Verknüpfen von Systematik und Kreativität wird das Innovationspotenzial vervielfacht. Erfinden wird auf Auswählen und Umstrukturieren reduziert. Dabei werden die beim intuitiven Erfinden im Unbewussten ablaufenden Vorgänge in den Bereich des Bewussten verlagert.
Programm
| 15 Uhr | Begrüßung |
| 15.15 - 16.00 Uhr | Prof. Dr. Bertram, Zentrum für Kunsttransfer / IDfactory Dortmund Künstlerisches Denken als Innovationsstrategie |
| 16.00-16.45 Uhr | Prof. Dr. Hill, Institut für Technik und ihre Didaktik der WWU Erfinden - Anregungen durch die Natur |
| 16.45-17.15 Uhr | Kaffeepause |
| 17.15-18.00 Uhr | Prof. Dr. Dr. h.c. Spies, RWTH Aachen und Spies Innovation Visionen – haben und realisieren mit der Grammatik des Erfindens |
| 18.30-19.30 Uhr | Besuch der Ausstellung „Bionik – Patente aus der Natur“ im Naturkundemuseum Münster |
Die Veranstaltung ist kostenlos.
Termin: 15 - 18 Uhr
Ort: Alexander-von Humboldt Haus, Hüfferstraße 61, 48149 Münster
Zu der Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen - Angehörige der WWU, Wissenschaftler und Nicht-Wissenschaftler, Professoren, Studierende, Erfinder und bisherige Nicht-Erfinder, Interessierte aus Wirtschaft und Öffentlichkeit.
Um Anmeldungen wird gebeten an:
Dr. Katharina Krüger,
Tel. 0251-8332941,
E-Mail: Krueger.AFO@uni-muenster.de
Den Fyler zur Veranstaltung können Sie hier einsehen.
26.11.2011
Veranstaltung: Patent-Recherche-Workshop
am Samstag, 26.11.2011 von 10-18 Uhr
im Computer Pool Wiwi 1 im Juridicum
weitere Informationen finden Sie hier
01.07.2011
Veranstaltung: Softwareschutz zwischen Urheberrecht und Patentierung
In der Diskussion um Software-Patente reichen die Auffassungen von „Software ist nicht patentierbar“
bis zu „Es lohnt sich nicht, Software zu patentieren, da sie ohnehin urheberrechtlich geschützt ist“.
Da die Entwicklung von Software nicht nur in den klassisch patentrelevanten Fachbereichen stattfindet, möchte die Arbeitsstelle Forschungstransfer mit der Veranstaltung "Softwareschutz zwischen Urheberrecht und Patentierung" am:
Freitag, dem 1.7.2011, 14.30 – 18.00 Uhr
im HS 4, 1. Stock Hörsaalgebäude am Hindenburgplatz
Studierende, Wissenschaftler und Nicht-Wissenschaftler aus ALLEN Fakultäten ansprechen, die in irgendeiner Weise mit Softwarelösungen zu tun haben können.
Die Veranstaltung soll dabei Informationen zum Schutz eigener Forschungs- und Entwicklungsergebnisse wie auch zur Beurteilung fremder Schutzrechte für die Entwicklung eigener Forschungsprojekte vermitteln. Die im Einzelnen behandelten Themen können Sie dem Programm entnehmen.
Die Veranstaltung ist kostenlos.
12.01.2011
Hochschulwettbewerb ,patente Erfinder‘: Preisverleihung im Januar 2011
Der gemeinsam von der Patentvermarktungsgesellschaft PROvendis und dem Wissenschaftsministerium ausgelobte Hochschulwettbewerb ,patente Erfinder‘ wird bereits zum 8. Mal verliehen. Nachdem jetzt die Bewerbungs- und Bewertungsphase für den Wettbewerb abgeschlossen sind, geht es mit großen Schritten auf die Preisverleihung zu. Bei der Veranstaltung werden wieder vier Gewinner-Teams für Ihre Spitzentechnologien mit besonders hohem Innovations- und Marktpotenzial aus NRW ausgezeichnet. Durchgeführt wird die Gewinner-Ehrung von der Wissenschaftsministerin Svenja Schulze am 12.01.2011 in Solingen. Das Preisgeld von insgesamt 41.000 Euro soll die Wissenschaftler bei der Weiterentwicklung ihrer Erfindungen bis zur Produktreife unterstützen.
09.11.2010
Der Tag der Erfinder am 09.11. jeden Jahres soll bewusst machen, dass sehr vieles, was uns umgibt, seinen Anfang in einer Idee hatte. Gute Ideen sind aber nicht immer auf Anhieb zu erkennen und je großartiger eine Erfindung ist, umso mehr wird der Erfinder oftmals belächelt. Aber: Gute Ideen setzen sich durch. Der Tag der Erfinder soll daher Mut machen zu eigenen Ideen und dazu verleiten, heutige Erfinder und Visionäre mit anderen Augen zu sehen.
Dienstag, 9. November 2010, 12.15 Uhr
im Physikalischen Institut, 1. Stock
Wilhelm-Klemm-Str. 10, 48149 Münster
- Vorträge im HS2
- Poster-Präsentationen im Foyer
29. März 2010
Ab heute gibt es eine Seite mit Geschichten zum Erfinden und Patentieren, auf der fortlaufend interessante Beiträge eingestellt werden.
28. März 2010
Patentscouts wollen mehr Uni-Erfindungen schützen - Der Westen, Medienportal der WAZ-Mediengruppe
25. November 2009
7. Preisverleihung zum Hochschulwettbewerb "patente Erfinder" im Rheinischen Industriemuseum in Oberhausen
NRW Hochschulwettbewerb „patente Erfinder“ 2009
Mit dem „Hochschulwettbewerb patente Erfinder“ soll die Weiterentwicklung genialer Erfindungen bis zu dem Punkt verbessert werden, an dem sie auch für kleine und mittelständische Unternehmen interessant wird. 132 Forscherinnen und Forscher aus zwölf Universitäten und acht Fachhochschulen hatten sich mit ihren Ideen und Erfindungen um die vom Innovationsministerium und der Patentvermarktungsgesellschaft Provendis GmbH ausgelobten Preise beworben.

Von links:Staatssekretär Dr. Michael Stückradt, Olessja Becker, Dr. Judith Scharte, Prof. Dr. Antja von Schaewen, Kerstin Fischer
Mit dem ersten Preis in Höhe von 15.000 Euro wurden Prof. Dr. Antje von Schaewen, Olessja Becker, Kerstin Fischer, Dr. Judith Scharte, Dr. Hardy Schön und Zeina Tjaden vom Institut für Botanik der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ausgezeichnet. Mit ihrer Entwicklung „EukaResist“ erreichen sie bei Pflanzen durch Iso-Enzym-Austausch eine erhöhte Stressresistenz: Die Pflanzen werden widerstandsfähiger gegenüber biotischen und abiotischen Stressfaktoren wie Krankheitserregern und Trockenheit. Gleichzeitig ist eine Zunahme des Samenertrags zu beobachten. „EukaResist“ hat damit globales Marktpotenzial, und gewinnt in Anbetracht steigender Weltbevölkerung sowie schwankender Umweltbedingungen infolge des Klimawandels stetig an Bedeutung.

Von links: Prof. Dr. Antja von Schaewen Olessja Becker, Kerstin Fischer, Dr. Judith Scharte
Zwar ist die Akzeptanz der europäischen Bevölkerung für transgene Pflanzen kaum vorhanden, doch wird in den USA bereits heute fast ausschließlich gentechnisch veränderter Mais angebaut. Die Erfindung wurde bisher in Tabakpflanzen getestet, ließe sich nach Einschätzung der Wissenschaftler aber auch auf weitere Nutzpflanzen wie Mais, Reis, Weizen, Kartoffeln etc. anwenden.

