Jüdische Mathematiker in der deutschsprachigen akademischen Kultur
Foto: Die WWU-Mathematiker Prof. Dr. Wolfgang Lück, Prof. Dr. Mario Ohlberger
und Dekan Prof. Dr. Joachim Cuntz bei der Ausstellungseröffnung.
In Kooperation mit dem Fachbereich Mathematik und Informatik der WWU und der Arbeitsstelle Forschungstransfer wurde die Ausstellung vom 23. November bis 9. Dezember 2009 im Foyer des Hörsaalgebäudes am Hindenburgplatz 10-12 in Münster gezeigt. Bei der Eröffnung war die jüdische Gemeinde Münster vertreten; in ihren Grußworten gingen die Redner auch auf persönliche Erlebnisse mit der Thematik ein.
Die Wanderausstellung des Historischen Seminars der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a. M. führt in neun Stationen die Tätigkeit jüdischer Mathematiker in Deutschland vor Augen von der rechtlichen und politischen Gleichstellung jüdischer Bürger im 19. Jahrhundert bis zur Verfolgung und Vertreibung im Nationalsozialismus. Sie stellt dar, wie im deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik jüdische Mathematiker in allen Bereichen der mathematischen Kultur zunehmend eine tragende Rolle spielten, und sie erinnert an Emigration, Flucht und Ermordung nach 1933.
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