Häufig gestellte Fragen
- Wer ist die AFO? Was macht sie?
- Was bedeutet für uns Forschungstransfer?
- Was sind die Arbeitsfelder der AFO?
- Wer steckt dahinter?
- Wann sollte ich mich an die AFO wenden?
- Wie kann ich mit der AFO in Kontakt treten?
- Kann ich bei der AFO arbeiten?
- Mit wem kooperiert die AFO inner- und außerhalb der WWU?
- Wie muss ich vorgehen, wenn ich eine Erfindung gemacht habe?
- Was ist Empowerment?
- Warum ist Existenzgründung ein besonderes Anliegen der AFO?
- An wen kann ich mich wenden, wenn ich mich selbstständig machen möchte?
- Was ist das Besondere am Projekt „Münsterland: Initiative Unternehmerin“?
- Inwiefern unterstützt die AFO den Wissenschaftstransfer?
- Was bedeutet für die AFO Wissenschaftskommunikation? Warum betreiben wir Wissenschaftskommunikation?
- Wie funktioniert Ideen-Mining?
- Muss ich mich als Teilnehmer auf das Ideen-Mining vorbereiten?
- Ist AFO auch etwas für Studierende?
Wer ist die AFO? Was macht sie?
Die AFO initiiert und fördert Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sie betreibt Forschungs-, Technologie- und Personaltransfer aus der Hochschule in die Praxis, berät Existenzgründer, stellt das Leistungs- und Forschungspotential der WWU nach außen dar und überwindet dabei disziplinäre und geographische Schranken.
In unserem Mission Statement erfahren Sie, welche Grundsätze und Leitziele wir verfolgen. Was wir aktuell machen und wie Sie von uns profitieren können, finden Sie bei „Wir über uns“. Die Geschichte der AFO informiert Sie über die letzten 25 Jahre; genauere Informationen über vergangene Projekte liefern das Archiv und die Jahresberichte. Was andere über uns denken, verraten Ihnen die Pressestimmen.
Was bedeutet für uns Forschungstransfer?
Forschungstransfer bedeutet für uns natürlich – im Sinne des Technologietransfers – Produkte aus der WWU für die Industrie nutzbar zu machen. Unser Verständnis geht aber darüber hinaus: Wir wollen die Technologie auch zugänglich und verständlich machen, indem wir gezielte Vermittlungs-Methoden nutzen.
Der Austausch zwischen der WWU auf der einen und der Industrie und Öffentlichkeit auf der anderen Seite soll in beide Richtungen stattfinden und von Neugier und Offenheit geprägt sein. So können Barrieren zwischen der akademischen und nichtakademischen Welt abgebaut werden, sodass sich Wissenschaft und Gesellschaft zu beider Vorteil miteinander verbinden.
Wir setzen dabei auf Dialog statt Dogma und auf Zusammenarbeit. Wir leisten Vermittlung von Wissen und Organisation von Wissensaustausch, verstärken die Patentnutzungs- und -verwertungsstrukturen der WWU und unterstützen Wissenschaftler bei ihren Patentaktivitäten, fördern den internationalen Austausch von Best Practice-Konzepten, vernetzen den wissenschaftlichen und privaten Sektor, bringen innovative Forschung in Wettbewerben ein und knüpfen Netzwerke. Insofern steht die AFO für einen integrierten Wissenstransfer, der den klassischen Technologietransfer um Forschungstransfer und Vermittlungstransfer ergänzt.
Als Mittel dazu nutzen wir unsere Projekte, die Medien und persönliche Kontakte, Forschungskooperationen, unseren Transferpreis, unsere Videokonferenzen oder auch unsere WWU.Transferschule.
Was sind die Arbeitsfelder der AFO?
Die AFO begleitet insbesondere den Technologietransfer in die Wirtschaft durch Sensibilisierungs- und Unterstützungsangebote im Bereich Patente und Existenzgründungen aus der Universität heraus. Durch die Wissenschaftskommunikation treten wir mit der Gesellschaft vor Ort wie auch überregional in Dialog. Sowohl regional als auch international engagieren wir uns in Kooperationen, Projekten, Programmen und Wettbewerben. Außerdem präsentieren wir die WWU auf Messen und Tagungen und suchen so gezielt den Austausch.
Wer steckt dahinter?
Wer in der AFO arbeitet, erfahren Sie auf der Team-Seite; dort stellen wir uns vor. Unser Wirtschaftsbeirat begleitet und kommentiert die strategische Planung des Forschungstransfers der WWU und unterstützt uns insbesondere als Jury bei der Vergabe des Transferpreises.
Wann sollte ich mich an die AFO wenden?
Wenn Sie eine Erfindung patentieren lassen oder Ihr Patent weiterentwickeln und an den Markt bringen wollen, helfen wir Ihnen weiter.
Vom ersten Gründungsinteresse bis hin zur konkreten Planung unterstützen wir Sie in ihrer Existenzgründung.
Als Trainee sind (internationale) Studierende herzlich willkommen.
Unsere Erfahrungen mit Messen, Ausstellungen, Projekten und Kooperationen (international und regional) geben wir gerne weiter.
Außerdem bieten wir Best Practice Touren durch WWU und Region an oder Videokonferenzen für den internationalen Austausch.
Wenn Sie als Universitätsmitglied eine Transferleistung erbracht haben, indem Sie mit einer Institution außerhalb der WWU kooperiert haben, bewerben Sie sich für unseren Transferpreis!
Wie kann ich mit der AFO in Kontakt treten?
Besuchen Sie die Veranstaltungen unserer Projekte oder nehmen Sie teil an einem Ideen-Mining und nutzen Sie die Angebote der WWU.Transferschule.
Gerne können Sie auch in der AFO vorbeikommen – wir praktizieren das Prinzip der offenen Tür. Die E-Mail-Adressen unserer Mitarbeiter finden Sie auf der Team-Seite; allgemeine Anfragen an uvafo@uni-muenster.de beantworten wir ebenso gern.
Informieren Sie sich über unsere aktuellen Tätigkeiten auf unserer Homepage und profitieren Sie von unserer Transferbibliothek.
Kann ich bei der AFO arbeiten?
Ob momentan Stellen zu besetzen sind, erfahren Sie bei den Stellenausschreibungen. Vielleicht interessiert Sie unser Trainee-Programm für (internationale) Absolventen.
Mit wem kooperiert die AFO inner- und außerhalb der WWU?
Über das Ideen-Mining kommen wir mit vielen Firmen, teils weltweit, in Kontakt – wir freuen uns zudem über ein gestiegenes Interesse an Ideen-Minings innerhalb der WWU; einige ausgewählte Auftraggeber liefern Ihnen die Referenzen.
Internationale Projekte bringen uns mit Universitäten und Institutionen aus verschiedensten Ländern, insbesondere mit Lateinamerika zusammen.
EFRE und diverse Netzwerke sichern den (über-)regionalen Austausch. Über Förderprogramme, Ausstellungen und Wettbewerbe sind wir eng mit Ministerien des Landes NRW und des Bundes verbunden.
Besonders im Bereich Wissenschaftskommunikation arbeitet die AFO immer wieder mit WWU-Instituten zusammen – ein gelungenes Beispiel dieser Kooperation ist „Hightech Underground“.
Wie muss ich vorgehen, wenn ich eine Erfindung gemacht habe?
Falls Sie hierzu konkrete Fragen haben, melden Sie sich bitte zu einer Erfindersprechstunde an beim Patent-Scout der WWU, Frau Dr. Katharina Krüger, Tel. 0251 83-32941, E-Mail: Krueger.AFO@uni-muenster.de.
Sofern Sie keine weiteren Fragen haben, finden Sie hier das Formular zur Erfindungsmeldung. Sie können es als Worddokument öffnen und ausfüllen. Drucken Sie es aber bitte unbedingt aus – nicht als E-Mail versenden – und schicken es dann im verschlossenen Umschlag an die dort angegebene Anschrift an Frau Dr. Steinberg, Justiziarin der WWU.
Was ist Empowerment?
Mit dem englischen Wort „Empowerment“ werden Strategien und Maßnahmen
bezeichnet, die geeignet sind, das Maß an Selbstbestimmung und
Autonomie im Leben der Menschen zu erhöhen. Empowerment meint dabei
sowohl den Prozess der Selbstbemächtigung als auch die professionelle
Unterstützung, damit Menschen ihre Gestaltungsspielräume und Ressourcen
wahrnehmen, nutzen und ausbauen können. Empowerment ist ein
grundsätzliches Leitziel der AFO; besonders forciert wird es allerdings
im Bereich der Existenzgründung.
Unser
Ziel ist es, Studierende und Wissenschaftler – insbesondere
Frauen – zu motivieren, sich mit dem Gedanken der Unternehmensgründung
auseinander zu setzen und ihre Voraussetzungen, über sich selbst zu
bestimmen, zu verbessern. Darüber hinaus vermitteln wir in diversen Veranstaltungen Gender- und Diversity-Kompetenzen. Die
erste Empowerment-Reihe startete im Herbst 2007.
Studierende
höherer Semester, Absolventen und wissenschaftliche
Mitarbeiter sind herzlich eingeladen, an unseren Workshops
teilzunehmen!
Die Veranstaltungen werden durchgeführt im Rahmen der Projekte „Münsterland: Initiative Unternehmerin“ und „POWeR – Patente Gründungen“.
Warum ist Existenzgründung ein besonderes Anliegen der AFO?
Existenzgründungen aus der Universität sind in den meisten Fällen mit Innovationen verbunden und stärken somit den Wissens- und Technologietransfer in der Region. Sie bieten zusätzliche Chancen, wenn der Arbeitsmarkt die gesuchte Möglichkeit nicht bereit hält – zum Beispiel für Menschen in besonderen Lebenslagen. Statements von zwei verantwortlichen Mitarbeiterinnen finden Sie hier.
An wen kann ich mich wenden, wenn ich mich selbstständig machen möchte?
Sie haben eine erste Idee und möchten eine Einschätzung, ob Ihr Konzept trägt? Oder Sie planen eine konkrete Existenzgründung und möchten sich über Fördermöglichkeiten informieren? In diesen und ähnlichen Fällen können Sie einen Beratungstermin mit unserem Gründungscoach Dr. Wilhelm Bauhus vereinbaren unter Tel. 0251 83-32221 oder uvafo@uni-muenster.de.
Sie spielen mit dem Gedanken der beruflichen Selbstständigkeit und wollen mal unverbindlich in das Thema hinein schnuppern? Oder Sie wissen schon, wo’s langgehen soll, und möchten sich jetzt noch gezielt bestimmte Fähigkeiten aneignen? In beiden Fällen empfehlen wir Ihnen einen Blick in unser Vorlesungsverzeichnis. In unseren Kursen können Sie z.B. Ihre Präsentationstechnik schulen, die wichtigsten Schritte auf dem Weg in die Selbstständigkeit kennenlernen oder sich über Schutzrechte und Patente informieren.
Falls Sie eine Frau sind, informiert Sie außerdem Regina Ahrens, Projektmanagerin von „Münsterland: Initiative Unternehmerin“, gerne über frauenspezifische Angebote. Kontakt: Tel. 0251 83-32199, r.ahrens@uni-muenster.de.
Was ist das Besondere am Projekt „Münsterland: Initiative Unternehmerin“?
Frauen gründen nicht nur seltener als Männer – sie gründen auch anders. Deshalb bereiten sie sich anders auf eine Gründung vor und brauchen dementsprechend eine besondere Unterstützung, die speziell auf Fragen und Anforderungen von weiblichen Gründungsinteressierten eingeht. Das Projekt richtet sich mit kostenlosen Seminaren und Workshops gezielt an Studentinnen, Mitarbeiterinnen und Absolventinnen der WWU Münster. Die Teilnehmerinnen werden mit den ersten Schritten in Richtung berufliche Selbständigkeit vertraut gemacht. Teilnehmen können gerne auch Interessentinnen ohne konkreten Gründungswunsch, die sich in der Berufswegplanung befinden.
Inwiefern unterstützt die AFO den Wissenschaftstransfer?
Regelmäßig können sich Wissenschaftler, die besondere Leistungen beim Forschungstransfer und bei der wissenschaftlichen Kooperation mit Partnern der außeruniversitären Praxis erbracht haben, für unseren Transferpreis bewerben.
Was bedeutet für die AFO Wissenschaftskommunikation? Warum betreiben wir Wissenschaftskommunikation?
Die WWU legt großen Wert auf die Verzahnung ihrer Forschung und Wissenschaft mit Gesellschaft und Region. Nicht nur die Bürger oder Unternehmen und Institutionen profitieren von der Wissenschaftskommunikation; sie ist eine beidseitige Bereicherung: Im Gespräch mit außeruniversitären Bereichen und Menschen außerhalb der WWU gewinnen wir neue Anregungen, empfangen Kritik und Ansporn. Mehr zur Wissenschaftskommunikation lesen Sie bitte hier.
Wie funktioniert Ideen-Mining?
Ideen-Mining entwickelt Ideen für neue Produkte, Dienstleistungen, Verfahren, Konzepte und Strategien. Das Ideen-Mining wurde als innovatives Instrument der strategischen Unternehmensentwicklung von der WWU entwickelt und wird seit 2003 eingesetzt. Professionelle Moderatoren regen ein interdisziplinäres Team zu kreativer Ideenfindung an. So entstehen im Laufe eines Tages besondere Synergie-Effekte. Ausgesuchte Kreativtechniken verhindern dabei, dass Ideen und Lösungsmöglichkeiten für Fragestellungen des Auftraggebers gleich zu Beginn eine Einschränkung erfahren. Die Teams setzen sich aus Ihren Mitarbeitern und unseren Studierenden oder Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen zusammen, die sich durch ihre verschiedenen Sichtweisen ergänzen.
Ideen-Mining wird eingesetzt zur Entwicklung innovativer Ideen und Lösungsansätze zu verschiedensten Fragestellungen wie z.B. zur Verbesserung von Betriebsabläufen, Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen, zur Kostenoptimierung und Steigerung der Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterzufriedenheit.
Spezialisierungsmöglichkeit des Ideen-Minings sind das Patent-Mining und das Geschäfts-Ideen-Mining.
Durch Ihre Entscheidung für ein Ideen-Mining nutzen Sie die innovative Kraft Ihrer und unserer kreativen Köpfe. Am Ende des Tages erhalten Sie die Ergebnisse mit konkreten Lösungsansätzen schriftlich. Außerdem erhalten Sie direkten Zugang zu potentiellen Nachwuchskräften. Zu unseren zufriedenen Kunden zählen Unternehmen, Organisationen und Vereine, Kommunen und Universitäten.
Muss ich mich als Teilnehmer auf das Ideen-Mining vorbereiten?
Nein, eine inhaltliche Vorbereitung auf das Ideen-Mining ist nicht nötig. Eine vorherige Auseinandersetzung mit dem Thema ist im Gegenteil eher kontraproduktiv. Aus diesem Grund wird die genaue Fragestellung auch erst im Ideen-Mining selbst bekanntgegeben. Die Interdisziplinarität und Unvoreingenommenheit der Teilnehmer fördert eine große Bandbreite an Ideen.
Ist AFO auch etwas für Studierende?
Studierende können sich für Ideen-Minings anmelden und haben so die Chance, unmittelbar an den Lösungen realer Fragestellungen aus Unternehmen und Institutionen mitzuwirken.
Unsere WWU.Transferschule bietet interdisziplinäre Seminare über das normale Lehrprogramm hinaus an, die über die Allgemeinen Studien abgerechnet werden. Die Transferbibliothek der AFO liefert die entsprechende Literatur und Recherchemöglichkeiten.
Münster University International Model United Nations (MUIMUN) gibt Studierenden die Möglichkeit, in die Rolle von internationalen Diplomaten zu schlüpfen und ein aktuelles politisches Thema zu diskutieren, sich auszutauschen und dadurch die Mechanismen der Politik einer globalen Welt kennen zu lernen.

