Projektauswahl der vergangenen Jahre
Ausführlich finden Sie alle unsere Aktivitäten im Archiv der WWU dokumentiert.
- Münsterland: Initiative Unternehmerin September 2008 bis Juli 2011
- German-Brasil Transfer Leadership Programm (DBTLP) Februar 2011
- Master Class in Florianópolis Dezember 2010
- Videokonferenzen 2007-2008
- 1. Deutsch-Brasilianisches Biotechnologieforum Oktober 2007
- Second Art Oktober 2007
- NRW-Tag 2007/2008
- "Begegnungen" - deutsch-chinesische Forschungsausstellung - Februar/März 2006
- Wissenschaft auf Reisen 15.10.-14.11.2004
- Kreative Milieus - 3./4. Juli 2003
- Die Dritte Mission - 18.-30.11.2002
- Geschäftsfeld-Mining 2002
Videokonferenzen 2007-2008
Vorlesungen mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft werden seit der Expo 2000 in Hannover von der AFO gemeinsam mit der Außenhandelskammer São Paulo und Partnern aus Lateinamerika organisiert.
Physik-Nobelpreisträger Dr. Johannes Georg Bednorz, Mitglied des Hochschulrates der WWU, eröffnete am 27. Mai vor 2008 Zuhörer in einem Hörsaal des Physikalischen Instituts die neue Videokonferenz-Vorlesungsreihe mit einem Vortrag über seine bahnbrechenden Forschungsergebnisse zum Thema „Supraleitung“; zugeschaltet waren die Universitäten und Auslandshandelskammern São Paulo, Buenos Aires, Montevideo und Asunción.
Am 27. Oktober wurde die Reihe mit einem Vortrag zur „Nanotechnologie“ von Prof. Dr. Harald Fuchs und Prof. Dr. Luisa De Cola fortgesetzt. An der Videokonferenz in der AHK São Paulo nahm Dr. Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes NRW, teil.
Die Videokonferenzreihe „Forschungstransfer mit der WWU im Mercosur“ wird 2009 fortgesetzt.
Global Alliance for the Amazon and the Climate Protection
Im Sinne einer globalen Zusammenarbeit zum Schutz des Amazonas-Gebietes und des Klimas fand am 30. August 2007 eine weltweite Videokonferenz zwischen Frankfurt, Johannisburg, Münster, Sao Paulo, Tokyo und Washington statt.
Neben den Auslandshandelskammern, dem World Bank Institute, WWF und inWent brachte sich auch die AFO gemeinsam mit dem Institut für Evolution und Biodiversität für die Universität Münster ein.

Deutsch-Brasilianisches Biotechnologieforum 2007
Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung – BMBF –, der InWent Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH und der Deutsche Messe AG fand das 1. Deutsch-Brasiliansischen Biotechnologie Forum vom 7. bis 10 Oktober 2007 im Convention Center der Deutsche Messe in Hannover statt. Als Kontaktplattform für Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Regierungsstellen aus Brasilien und Deutschland mit Interesse in den Bereichen Biotechnologie, Nanobiotechnologie und Bioinformatik bezweckt das Forum, die Entwicklung neuartiger Möglichkeiten der binationalen Kooperation anzuregen. Details über die erfolgreiche Veranstaltung finden Sie unter der entsprechenden Homepage.
Fórum Brasil-Alemanha de Biotecnologia 2007
Com apoio do Ministério Alemão de Educação e Pesquisa – BMBF –, da InWent, Capacity Building International, e da Deutsche Messe AG foi realizado de 7 a 10 de outubro de 2007 o 1° Fórum Brasil-Alemanha de Biotecnologia na cidade de Hanover, Alemanha. Como plataforma de contato para empresários, centros de pesquisas, instituições de ensino superior e orgãos governamentais de ambos os países o Forum objetiva estimular o desenvolvimento de possibilidades modernas de cooperação internacional. Detalhes sobre o bem sucedido evento poden ser vistos no site.
Leitfaden zum deutsch-brasilianischen Technologietransfer in ausgewählten Bereichen der Biotechnologie (deutsch)
Leitfaden zum deutsch-brasilianischen Technologietransfer in ausgewählten Bereichen der Biotechnologie (portugiesisch)
Second Art - Kunst in der virtuellen Welt
Kreativität gilt nicht ohne Grund als Schlüssel zu wissenschaftlich-technischem Fortschritt. Genau dies beweist Second Art - ein Projekt der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen in Kooperation mit der AFO und dem Europäischen Forschungszentrum für Informatik (ERCIS) der WWU.
In der virtuellen Welt von "Second Life", der bekannten Internetplattform, können Besucher künftig eine Kunstschau der besonderen Art erleben. Ihre Werke konzipierten die sieben Künstler zunächst in der realen Welt, um sie dann in den virtuellen Standort von "Second Life" zu übertragen.
Wer einen ersten Eindruck von den Ergebnissen gewinnen möchte, kann sich diesen auf der Plattform Youtube verschaffen, auf der sich ein informativer Film für Interessierte befindet.
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NRW-Tag 2008 - Wuppertal
Vom 29. bis zum 31. August fand in Wuppertal der NRW-Tag statt unter dem Motto „Wuppertal bewegt. Sich. Mich. Dich.“ Auf Einladung der Stiftung Westfalen-Initiative war die AFO gemeinsam mit dem Zentrum für Non-Profit Management (NPM) am Willy-Brandt-Platz vertreten. Die Stiftung und NPM präsentierten ihr Kooperationsergebnis, u.a. ein Masterprogramm „Nonprofit-Management and Governance“.
Unter verschiedenen Veranstaltungen, die in ganz Wuppertal stattfanden, stellte die AFO das Transferprojekt „Ideen Mining“ vor. Hierfür wurde ein innovatives Konzept angewandt: „Instant Ideen-Mining“. Fußgänger wurden aufgefordert, die erste spontane Idee über die Fragestellung aufzuschreiben: Warum soll man sich freiwillig engagieren?
Hiermit wurde die Aufmerksamkeit vieler Besucher erregt, interessante Gespräche und mehr als 100 Ideen entstanden, die wiederum zu Synergieeffekten für beide Projekte führten.
NRW-Tag 2007 - Paderborn
Unter dem Motto "Zwischen Tradition und Hightech" richtete die Stadt Paderborn den NRW-Tag aus. Dieser bot dem Land Nordrhein-Westfalen eine Plattform, sich in seiner ganzen Vielfalt einem breiten Publikum zu präsentieren.
Vom 25. bis zum 26. August 2007 konnten sich die Besucher vom umfangreichen Angebot der Aussteller überzeugen. Etwa 600.000 Besucher nutzten diese Gelegenheit, viele bislang unbekannte Facetten des Landes Nordrhein-Westfalen kennenzulernen.
Starker Andrang herrschte bei den Projekten des MexLab (Münsters Experimentierlabor Physik). Das MexLab stellte u.a. mit Unterstützung der AFO ein selbst gebautes Foucault'sches Pendel aus.
Zusammen mit der Westfalen-Initiative präsentierte die AFO das Ideen-Mining.
Eine kleine Fotoauswahl finden Sie hier.
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"Begegnungen" - deutsch-chinesische Forschungsausstellung
Erfolgreiche deutsch-chinesische Forschungsprojekte der vergangenen 20 Jahre wurden im Februar und März 2006 auf Einladung der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster vorgestellt. Mit einer Austellung des Chinesisch-Deutschen Zentrums für Wissenschaftsförderung in Peking präsentierte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wissenschaftliche Erkenntnisse zur legendären Tonarmee des ersten Kaisers von China neben Forschung zu Krankheitsgenen oder zur Hochwasserproblematik am Yangtze.
Nach der Ausstellungstournee durch China war auch die Station in Münster ein großer Erfolg.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Sandra Wiegand, AFO.
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WISSENSCHAFT AUF REISEN - FORSCHUNG IM TRANSFER

Die Idee
"Die Deutschen und sie nicht allein, besitzen die Gabe, die Wissenschaften unzugänglich zu machen."
Johann Wolfgang von Goethe
Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster lädt Sie ins Terminal des Flughafens Münster/Osnabrück ein.
Bereisen Sie die Welt der Wissenschaft ganz ohne Ticket und Gepäck! Am FMO präsentiert die Westfälische Wilhelms-Universität Münster die große Vielfalt wissenschaftlicher Forschung mit 20 ausgewählten Projekten, die Münster weltweit verbinden.
Forschungsausstellung vom 15. Oktober - 14. November 2004


Kreative Milieus
"Kreative Milieus - Neue Instrumente zur Förderung von Unternehmer- und Erfindertum" war die Kick-off- Veranstaltung des Projektes Ideen-Mining. Sie fand im Rahmen der deutsch-niederländischen Hochschultage 2003 in Münster statt.
Fragen wie: "Wie entsteht Kreativität? Wo lassen sich bei uns kreative Milieus entdecken? Wo bestehen bereits komplexe, innovative Netzwerke? Welchen Stellenwert hat der Faktor Kreativität in Unternehmen und Forschungsgruppen?" standen im Zentrum der zweitägigen Konferenz.
Ziel der Veranstaltung war es, durch internationale Beispiele Impulse zur Schaffung "Kreativer Milieus" an der Universität zu geben, um auf diese Weise die Vorraussetzungen für Erfindungen zu verbessern.

Die Vorstellung des Swedish Interactive Institutes, sowie Beispiele besonders kreativer Unternehmenskonzepte aus Deutschland und den Niederlanden zeigten auf anschauliche Weise, wie durch das Zusammenwirken von Industrie, Wissenschaft, Kultur und Verwaltung Innovation und Kreativität entstehen können.
Programm der Tagung
Für eine ausführliche Erörterung des Begriffs "Kreative Milieus" siehe: Fromhold-Elisabeth, Martina: "Kreatives Milieu". In: Lexikon der Geographie. Hrsg. v. Ernst Brunotte u.a. Heidelberg, Berlin: Spektrum, 2002.
Diplomarbeit zum Thema "Möglichkeiten zur Förderung von kreativen Milieus in einer Kommune – gezeigt am Beispiel Erlangen, „Stadt der Medizin und Gesundheit“" von Jan Peters
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Die Veranstaltung wurde an beiden Tagen von einer Malaktion der Künstlerin Nina Matthies begleitet (siehe Bilder). Alle waren herzlich eingeladen, aktiv daran teilzunehmen und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.
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Die dritte Mission - Ausstellung im Landtag Nordrhein-Westfalen
Der Ausstellungsbeitrag der WWU
Pressemitteilung
Bilderschau
Neben Forschung und Lehre haben die Hochschulen in NRW noch eine dritte Mission: den Wissenstransfer. Bei dieser Mission haben die Universitäten und Fachhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren beachtliche Erfolge erzielt und damit einen wichtigen Beitrag zum Strukturwandel geliefert. Beispiele dafür sind zahlreiche Ausgründungen aus den Hochschulen sowie Kooperationen mit Unternehmen auf nationaler und internationaler Ebene.
Mit der Ausstellung im Landtag setzte NRW gemeinsam mit 28 Hochschulen des Landes ein Highlight in der Forschungs- und Wissenschaftspolitik. Die Hochschulen lieferten gemeinsam mit dem Ministerium für Wissenschaft und Forschung und dem Landtag NRW einen aktuellen Überblick ihrer erfolgreichen Transferleistungen. Auf einem Erlebnisparcours wurden die zahlreichen Besucher durch die Themenwelten Gesundheit, Interface-Technologien, Verkehr, Umwelt und Energie geführt.
Die außergewöhnliche Forschungsschau, die sowohl in der Öffentlichkeit als auch unter Landtagsabgeordneten, politischen Gremien, Verbänden, wirtschaftsfördernden Einrichtungen, Wirtschaftsunternehmen, Hochschulangehörigen, Multiplikatoren und der Fachpresse Anlass für eine breit angelegte Kommunikation zum Thema Wissenstransfer gab, war vom 18. bis 30. November 2002 im Landtag Nordrhein-Westfalen zu sehen.
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Der Ausstellungsbeitrag der WWU
In Zusammenarbeit haben Frau Prof`in Dr. E. I. Meyer vom Institut für Evolution und Ökologie der Tiere, Abteilung Limnologie, der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und der Landesfischereiverband Westfalen und Lippe e.V. eine Apparatur zur Sauerstoffmessung entwickelt.
Die neu entwickelte Apparatur dient der Messung des Sauerstoffs in kiesigen Substraten von Fließgewässern. Diese Sedimente nutzt der Lachs zur Ablage seiner Eier. Nachdem eine Anzahl von Wehren und anderen Wanderhindernissen durch Fischaufstiege durchgängig gestaltet wurden, scheinen in den Wintermonaten die Lachse wieder zur Eiablage in einigen Fließgewässern in Nordrhein-Westfalen. Die Tiere graben mit ihrem Körper Laichgruben bis zu einer Tiefe von 30 cm. Durch die Grabaktivität wird das Sediment von Feinanteilen, die sich im Gewässerbett abgelagert haben, gereinigt. Die Eier werden vom Weibchen in die Grube abgelegt und vom Männchen befruchtet.
Anschließend wird die Laichgrube mit Substrat bedeckt. Die Eier liegen nun geschützt und reichlich mit Sauerstoff versorgt im Sediment. Die Entwicklungszeit der Eier und der Larven, die erst nach Aufzehrung ihres Dottersackes aus dem Sediment in die fließende Welle aufschwimmen, dauert mehrere Monate. Fällt der Sauerstoffgehalt während der Entwicklungszeit unter den kritischen Grenzwert von 5 mg/l, sterben die Eier, bzw. die Larven ab. Eine große Gefahr für die Laichgruben geht von ungeklärten Einleitungen und von nah am Gewässer gelegenen landwirtschaftlichen Flächen aus, die nach starken Regenfällen große Mengen an Schwemmstoffen zuführen. Diese feinen Partikel verstopfen das Lückensystem im Kies, und führen somit zur Abnahme des Sauerstoffgehaltes.
Mit der neuen Apparatur ist es erstmals möglich, den Sauerstoff im Kiesbett in bis zu 30 cm Tiefe zu messen. Nun können gezielt geeignete Laichareale gesucht werden. Diese Habitate liegen häufig nur noch in den oberen Regionen der Fließgewässer und sind den Fischen häufig durch hohe Wehre versperrt. Durch die Kenntnis geeigneter Laichplätze können bei der Auswahl von Wehren, die mit einer Fischaufstiegsanlage versehen werden sollen, Prioritäten gesetzt werden.
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Pressemitteilung
Das Münsteraner Lachsprojekt geht auf Tournee: Nach der Präsentation im Landtag NRW auf die Grüne Woche und zur Fachmesse Jagd und Hund.
Wie die Arbeitsstelle Forschungstransfer mitteilt, wurde das im Rahmen der Transferausstellung "Die 3. Mission, Forschung und Transfer im Parlament" im Herbst des vergangenen Jahres erfolgreich präsentierte Projekt der Sauerstoffmessung in nordrhein-westfälischen Lachsgewässern nun auch am Stand des Verbandes Deutscher Sportfischer VDFS auf der Grünen Woche in Berlin gezeigt. Das am Institut für Evolution und Ökologie der Tiere, Abteilung Limnologie, Arbeitsgruppe Frau Professorin Elisabeth Meyer entwickelte sensorische Messverfahren wird zudem ebenfalls auf Einladung des Landesfischereiverbandes NRW, der Kooperationspartner im Projekt ist, auf der in der kommenden Woche beginnenden Fachmesse Jagd und Hund in der Dortmunder Westfalenhalle präsentiert.
Mit der "Grünen Woche" und der "Jagd und Hund" konnten somit, wie Dr. Wilhelm Bauhus von der Arbeitsstelle Forschungstransfer mitteilt, zwei Fachmessen mit einem wissenschaftlichen Exponat bestückt werden, die normalerweise nicht im Spektrum der Fachmessen liegen, auf denen sich die Westfälische Wilhelms-Universität bisher präsentiert hat. Ebenfalls auf die Landtagsausstellung zurückzuführen ist die nun gestartete Initiative, die in Nordrhein-Westfalen gemachten wissenschaftlichen Erkenntnisse gemeinsam mit Projektpartnern aus EU - Staaten auf Gewässersituationen in Nord- und Osteuropa zu übertragen.
Bilderschau der Ausstellung
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Geschäftsfeld-Mining
Die Westfälische Wilhelms-Universität und die FH Münster trugen mit der Veranstaltungsreihe "Geschäftsfeld Mining" im Jahr 2002 zur Schaffung eines gründerfreundlichen Klimas bei.
Das Projekt gab Studierenden und Angehörigen beider Hochschulen wichtige Impulse für die Gründung ihres eigenen Unternehmens.
Experten der Universität, der Fachhochschule und kompetente Fachleute aus unterschiedlichsten Bereichen stellten kurz- und langfristige Entwicklungen sowie Gründungschancen innerhalb elf innovativer Geschäftsfelder vor. Unternehmensgründer aus Hochschulen in Münster erhielten auf diese Weise solide Grundlagen zur Einschätzung ihrer eigenen Ideen. Außerdem wurde durch die Vorstellung besonders spannender und erfolgreicher, z.T. internationaler Beispiele die Motivation zur Gründung des eigenen Unternehmens erhöht.
Folgende innovative Geschäftsfelder wurden vorgestellt:
- Innovative Dienstleistungen
- Data-Mining
- Aging Population
- Nanobiotechnologie
- Ernährung und Verbraucherschutz
- E-Governance und E-Government
- Kulturwirtschaft
- Neue Marktdynamik im Gesundheitswesen
- E-Learning
- Handwerk & Wissenschaft
- Crystal Ball
Innovative Dienstleistungen

Dienstleistungen sind auf dem Vormarsch: der Dienstleistungsanteil an der Zahl der Erwerbstätigen stieg in Deutschland zwischen 1960 und 1996 um mehr als 30% auf 61%. Eine innovative Dienstleistung ist eine Dienstleistung, die von den Kunden als Marktneuheit wahrgenommen wird. Wechselnde Kundenbedürfnisse, technischer Fortschritt sowie bessere Kapitalversorgung eröffnen Unternehmensgründern Chancen bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Ideen im Dienstleistungssektor.
Im Rahmen des Workshops wurden innovative Dienstleistungen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Neben theoretischen Überlegungen zu den Erfolgsfaktoren von Dienstleistungsunternehmen gab es auch praktische Präsentationen einiger Unternehmensgründer, die im Anschluß gemeinsam über ihre individuellen Erfolgsfaktoren im Bereich der innovativen Dienstleistungen diskutierten.
Mit Beiträgen von:
- Prof. Dr. Thomas Ehrmann (Uni Münster)
- Dipl-Kaufmann Gert-Maria Freimuth (MBB Gelma GmbH)
- Dipl.-Volkswirt Rainer Harms (Uni Münster)
- Dr. Bernhard Iking (ZENIT GmbH, Mühlheim)
Als Gründungsunternehmen präsentierten sich:
consenseo - e-babil - future 4 - nachtausgabe
Moderation:
Prof. Dr. Thomas Ehrmann (WWU)
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Übersicht

Die Prospektion großer Datenmengen im Hinblick auf Erfassung, Filterung und Analyse durch Data-Mining Technologien war Thema eines Transfermeetings, zu dem namhafte Experten der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und eingeladene Gastvortragende aktuelle Forschungsergebnisse vortrugen. Das Meeting richtete sich an Praktiker aus Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung, die auf die Gewinnung und Analyse großer Datenmengen angewiesen sind. Ein weiteres Anliegen bestand in der Präsentation kleinerer, innovativer Firmen im Geschäftsfeld Data-Mining, um insbesondere Studierenden Anregungen zur Gründung eigener Unternehmen zu geben.
Mit Beiträgen von:
- Prof. Dr. Hans-Peter Kriegel (Uni München)
- Dr. Roland Holten (Uni Münster)
- Dr. Frank Bensberg (Uni Münster)
- Prof. Dr. Werner Kuhn (Uni Münster)
- Prof. Dr. Ulrich Müller-Funk (Uni Münster)
- Prof. Dr. Bart de Moor (Uni Leuven, Belgien)
Als Gründungsunternehmen präsentierten sich:
CLK GmbH (Münster) - MINEit (Belfast) - Data4S (Leuven)
Moderation:
Prof. Dr. Thomas Ehrmann (Uni Münster)
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Aging Population

Erfreulich ist, dass wir immer älter werden. Damit dies aber unter Beibehaltung eines adäquaten Lebensstandards erfolgt, sind neue Produkte und Dienstleistungen notwendig. Der Workshop stellte Beispiele für diese Entwicklungen vor und vermittelte Anregungen für die Gründung von Unternehmen im Wachstumsmarkt "alternde Bevölkerung".
Mit Beiträgen von:
- LR. Dr. Fritz Baur (Landschaftsverband Westfalen-Lippe)
- Prof. Dr.-Ing. Heinrich Reents (Gesellschaft für Gerontotechnik, Iserlohn)
- Prof. Dr. Regina Lorenz-Krause (FH Münster)
- Dipl. Soz.-Wiss. Michael Cirkel (NRW-Projekt Seniorenwirtschaft, Gelsenkirchen)
- Dipl.-Inf. Maren Bennewitz (Uni Freiburg)
Als Gründungsunternehmen präsentierten sich
Leben und Reisen - Dr. Peter Neumann
Moderation:
Dr. Hans-Jürgen Friske (Herausgeber "informationsdienst alter & forschung")
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Nanobiotechnologie

Die Nanotechnologie gilt als die Zukunftstechnologie des 21. Jahrhunderts. Diese in hohem Maße interdisziplinäre Technologie wird in den nächsten Jahrzehnten jeden Lebensbereich beeinflussen, von der Medizin und der Ernährung über die Fertigung von Computern und Autos bis hin zu Materialien für Gebäude und Bekleidung. Besonders die Anwendung dieser Technologie auf biologisch/medizinische Fragestellungen auf dem Gebiet der Nanobiotechnologie wird unser Leben entscheidend verändern.
Der Workshop gab einen Einblick in die Möglichkeiten und Märkte für Nanobiotechnologie und verdeutlichte anhand von praktischen Beispielen die Chancen und Möglichkeiten für Existenzgründer auf diesem sich rasant entwickelnden Geschäftsfeld.
Mit Beiträgen von:
- Prof. Dr. Harald Fuchs (Uni Münster)
- Prof. Dr. Karin Mittmann (FH Münster)
- Dr. Frank Schroeder-Oeynhausen (CeNTech Münster)
- Dr. Axel Heinemann (Boston Consulting Group).
Als Gründungsunternehmen präsentieren sich
CARPEGEN - ION TOF/TASCON - nanoAnalytics - Sustech
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Ernährung und Verbraucherschutz

Fast Food, Slow Food, Functional Food: Das Geschäftsfeld Ernährung birgt enorme Potenziale für die Gründung eines Unternehmens in den Bereichen Erzeugung, Verarbeitung und Distribution. Nach BSE und MKS ist auch der Verbraucherschutz in punkto Ernährung von noch größerer Wichtigkeit geworden.
Anhand einiger zum Teil ungewöhnlicher Geschäftsideen sollte die zu erwartende Marktentwicklung skizziert werden. Ein besonderes Highlight dieser Veranstaltung stellte das Unternehmen SEAPHIRE aus Eritrea dar.
Mit Beiträgen von:
- Prof. Dr. Jürgen Teuteberg (Uni Münster)
- Prof. Dr. H. Karch (Uni Münster)
- Prof. Dr. Ursel Wahrburg (FH Münster)
- Prof. Dr. Carl N. Hodges (Seaphire, Eritrea)
Als Gründungsunternehmen präsentierten sich:
Dr. Susanne Lehnert - Slickertann
Moderation: Prof. Dr. Jürgen Teuteberg (Uni Münster)
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E-Governance und E-Government

Natürlich macht auch die Politik vor dem Medium Internet nicht Halt. Durch internetgestützte Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern wird versucht, demokratische Entscheidungs-
prozesse noch direkter zu kommunizieren und durch E-Government Dienstleistungen und Verwaltungsprozesse zu erleichtern und zu beschleunigen. Der Workshop widmet sich dieser Entwicklung und zeigt Perspektiven für eine geschäftliche Tätigkeit auf.
Mit Beiträgen von:
- Regierungspräsident Dr. Jörg Twenhöven (Bez.-Reg. Münster)
- Prof. Dr. Dr. Gerhard W. Wittkämper (Uni Münster)
- Dr. Marianne Wulff (Verband für kommunales Management, Köln)
- Dipl. Wirtsch.- Ing. Ralf Türke (TU Darmstadt)
- Stadtdirektor Horst Freye (Stadt Münster)
- Bürgermeister Ludger Banken (Gemeinde Everswinkel)
Als Gründungsunternehmen präsentierten sich:
hfp- Unternehmensberatung - best practice consulting AG - Cittadino AG
Moderation:
Prof. Dr. Dr. Gerhard W. Wittkämper (Uni Münster)
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Kulturwirtschaft

Kulturwirtschaft boomt! Schon die Veranstaltungsorte sind Programm. Das Westfälisches Landesmuseum und das Museum für Lackkunst der BASF verknüpfen in besonderer Weise Technologie und Kunst. Empirische Untersuchungen der letzten Jahre belegen eindrücklich, dass der Kunst- und Kulturbereich und die Kulturwirtschaft erhebliche Potentiale für die Schaffung von Arbeitsplätzen und Unternehmen bieten. Bemerkenswerte Umsätze werden in der Branche vor allem auch durch kleine und mittlere Unternehmen erzielt. Gerade dieser Bereich bietet kreativen und kommunikationsfreudigen Personen lukrative Gründungsmöglichkeiten.
Mit Beiträgen von:
- LR Prof. Dr. Karl Teppe (Landschaftsverband Westfalen-Lippe)
- Prof. Dr. Joachim Poeschke (Uni Münster)
- Prof. Norbert Nowotsch (FH Münster)
- Dr. Monika Kopplin (Museum für Lackkunst)
- Dr. Josef Spiegel (Künstlerdorf Schöppingen)
Als Gründungsunternehmen präsentierten sich
Imorde - United Labels - Theater Reduta
Moderation:
Guido Froese (Koordinationsbüro für regionale Kulturpolitik Münsterland
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Neue Marktdynamik im Gesundheitswesen

Die rasante Entwicklung im Bereich der Medizin bzw. Medizintechnik durch neue Produkte und Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem anwachsenden Interesse der Bevölkerung an Innovationen im Gesundheitswesen schaffen neue Chancen für kleine innovative Unternehmen. Auf der Grundlage der Studie "Neue Marktdynamik im Gesundheitswesen" wurden von Herrn Prof. Dr. Dr. W. von Eiff (im Auftrag des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums) Wissenschaftler und Praktiker dieses Geschäftsfeldes vorgestellt.
Mit Beiträgen von:
- Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff (Uni Münster)
- Prof. Dr. Uvo Hölscher (FH Münster)
Als Gründungsunternehmen präsentierten sich:
Dr. Suwelack Skin Health Care AG - thermamed GmbH - GebioM
Moderation:
Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff (Uni Münster)
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E-Learning

Das Internet verändert die gewohnten Formen des Lehrens und Lernens. Wie reagieren die Universitäten, wie reagiert der Weltmarkt auf diesen Umbruch der Wissensvermittlung? In jedem Fall ist das Geschäftsfeld E-Learning ein besonders prospektives Gebiet für wissensbasierte Unternehmungsgründungen.
Mit Beiträgen von:
- Prof. Dr. Heinz Lothar Grob (Uni Münster)
- Prof. Dr. Bernward Hoffmann (FH Münster)
- Beatrice Gravier (Reed Midem Paris)
- Gerd Bertling (Stadt Münster)
Als Gründungsunternehmen präsentierten sich:
Dr. James Pankhurst - BizziNet - PRO CONSULT knowledge on demand
Moderation:
Dr. Frank Bensberg (Uni Münster)
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Handwerk und Wissenschaft

Zwei Bereiche, die eigentlich ganz gut ohne einander auskommen? In einer wissensbasierten Wirtschaft würde auch das Handwerk als bedeutendster Arbeitgeber der Bundesrepublik Deutschland in noch stärkerer Weise auf Wissenschaft und Forschung zurückgreifen, die Wissenschaft ihrerseits im Handwerk einen vorzüglichen, ebenbürtigen Kooperationspartner erkennen. Im Spannungsfeld Handwerk und Wissenschaft entstehen neue Unternehmungen, die auch auf den sich abzeichnenden Trend der Verbraucher nach größerer Individualität und Qualität reagieren. Der Workshop stellte Beispiele vor.
u.a. mit Beiträgen von:
- Dipl. Volkswirt Hermann Eiling (HWK Münster)
- Prof. Dr. Georg Spiegels (FH Münster)
- Dr. Christine Ax (i.p.f. Hamburg)
- Dr. Wilhelm Bauhus (AFO Münster)
Als Gründungsunternehmen präsentierten sich:
Bücker Feinmechanik - TBU GmbH - Saertex - GebioM - Cibaria
Moderation:
Dipl. Kaufmann Ralph Ewringmann (Zentrum für Handwerk und Wissenschaft)
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Crystal Ball

Zukunft - blühende Landschaften oder dunkler Tunnel? In seinem Vortrag "Die Zukunft ist anders" beleuchtete Heiko Kroy, Diplom-Psychologe und Gründer von vier Unternehmen, die Zukunft aus einer neuen, ganz ungewöhnlichen Perspektive. Im Anschluss stellten drei außergewöhnliche Gründer und Gründerinnen aus dem Münsterland ihren Weg zum Erfolg vor.
Mit Beiträgen von:
- Dipl. Psychologe Heiko Kroy (Geschäftsführer von Kunst und Technik Kroy),
Beitrag "Die Zukunft ist anders"
Als Gründungsunternehmen präsentierten sich:
MOKS - Mobile offene Kunstschule
Schumann - Büro für industrielle Formentwicklung
Teutoburger Ölmühle GmbH & Co. KG
Moderation:
Cornelia Benninghoven
(Journalistin und freiberufliche Moderatorin)
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